Neuigkeiten

10. Giro di Duggi lockt selbst bei bedecktem Himmel die Radsportler

Donnerstag, 16. Oktober 2025

Die Rekorde des Jahres 2024 konnten zwar nicht wiederholt werden, dennoch trafen sich ca. 90 Radfahrer aus der Region und darüber hinaus am Samstag den 12.10.2025 zu einer gemeinsamen Ausfahrt zum Gedenken an die verstorbenen Athleten: Wolfgang (Duggi) Gutknecht, Markus Pflüger und Phillip Eder.

Wie in den vergangenen Jahren waren manche Teilnehmer bereits kurz vor 13:00 Uhr am Start erschienen. Das ließ genug Zeit zum Austausch mit den anderen Fahrern und zur Unterhaltung mit den Angehörigen von Wolfgang Gutknecht und Phillip Eder. Diese waren bei der Abfahrt zugegen und fuhren teilweise auch die Runde mit. Der Herzenwunsch-Krankenwagen war zwar im Einsatz und nicht vor Ort aber Herr Eisenhart von den Maltesern stand den Athleten gerne Rede und Antwort. Gerade unter Individualsportlern, wie Triathleten es sind, sieht man sich über den Sommer nicht so oft wie man denkt und gerne hätte. Deswegen sind so Fixpunkte unter den Veranstaltungen wir der Giro sehr wichtig. Hier trifft man oft bekannte Gesichter aus der lokalen Sportszene und auch aktive bzw. ehemalige Leistungssportler, z.B. die ehemalige Olympiateilnehmerin und Radrennsportlerin Anna Knauer. Sie hat wie auch im vergangenen Jahr die Einschreibung der Sportler und das Sammeln der Spenden übernommen. Wie bemerkte Teilnehmer Frank Burkhardt aus Konstein so richtig: "Der Giro ist der wichtigste Termin im Jahr für mich". Dem können sich die Organisatoren des SV Marienstein nur anschließen.

Nach dem allgemeinen Hallo, Ratschen und dem Austausch von Neuigkeiten wurde es gegen 14:00 Uhr dann etwas ernster. Der Hauptanlass ist schließlich das Gedenken an die zu früh verstorbenen Sportler. Bernd Uwe Gutknecht, der Bruder von Wolfgang Gutknecht, begann diesen Teil der Veranstaltung mit einer kleinen Rede darüber wie sein Bruder zum Radsport kam: Die Eltern gaben ihm ein Fahrrad, damit sich der Junge ausagieren kann. So wurde ein Radsportler geboren, der zusammen mit weiteren Athleten wie Josef Vogel den Sport in Eichstätt weiter verbreitete. Wodurch auch die Triathlonabteilung des SV Mariensteins entstand. Eine Keimzelle für großen Radsport in Deutschand, die auch Größen wie Anna Knauer, Ricarda Bauernfeind, und Sophia Schrödel hervorbrachte und/oder zumindest inspirierte. Anschließend war es dem Abteilungsleiter Triathlon, Markus Blatt, ein inneres Bedürfnis seiner ehemaligen Sportkollegen Markus Pflüger und Phillip Eder zu gedenken. "Markus hat mich damals Anfang der Neunziger als 15-Jährigen im Hallenbad angesprochen, ob ich nicht mal zum  Triathlontraining kommen will. Wer weiß, ob ich mich das sonst getraut  hätte", erzählte er. Mit Phillip Eder stand er bei zahlreichen Ligawettkämpfen am Start. Als Starter konnte man sich immer auf Phillip verlassen. Anschließend erzählte Herr Eisenhart über den Herzenwunsch-Wagen der Malteser und nahm dankend die gesammelten Spenden in Empfang. Danach wurden die Athleten auf die Strecken geschickt.

Auf der kurzen Strecke auf Radwegen durch das Tal konnten die Teilnehmer locker und mit nur einer Steigug nach Hardt fahren. Viele der Mountainbiker nutzen die Gravelstrecke für eine gemeinsame lockere Ausfahrt und zum Informationsaustausch. Auf den beiden längeren Strecken ging es dieses Jahr etwas gemütlicher zu, da viele leistungsorientierte Radsportler zeitgleich bei anderen Rennen starteten. Trotzdem wurde hier ambitioniert gefahren und die Gruppen rissen schnell auseinander.

Wer dem Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser im Rahmen des Giro
noch helfen will, kann gerne noch eine Spende auf das Konto der Malteser IBAN DE58 7509 0300 0007 6122 22 unter dem Stichwort "Herzenswunsch Giro di Guggi" überweisen. 


Georg Hertle beim Race Around Austria

Montag, 08. September 2025

Mitte August blickte die Ultracycling-Szene gespannt nach Österreich, denn dort fand mit dem Race Around Austria eines der wichtigsten Extremradsportrennen statt. 150 Fahrerinnen und Fahrer stellten sich in verschiedenen Wettbewerben der Herausforderung und unter ihnen war mit Georg Hertle auch ein Eichstätter. Der Radfahrer des SV Marienstein ging in der Kategorie „Solo Challenge Supported“ an den Start. Hier mussten die Landesgrenzen Oberösterreichs als Einzelfahrer und mit Unterstützung eines Pacecars abgefahren werden, was einer Strecke von 560 Kilometern mit 6500 Höhenmetern entspricht. Das Versorgungsteam bestand aus den Vereinskollegen Annalena Koderer, Aljoscha Noack und Silas Rinnagl. „Alle drei kennen mich als Fahrer sehr gut und ich bin ihnen für ihren technischen und vor allem auch moralischen Support enorm dankbar“, wusste Hertle den Anteil seines Teams an der erfolgreichen Teilnahme einzuschätzen. Von einer solchen kann angesichts einer klugen Renneinteilung und eines zwölften Platzes gesprochen werden. Hertle rollte nach 21:39 h über die Ziellinie. Weniger als eine Stunde hiervon wurde als Standzeit - sei es zur Nahrungsaufnahme oder bei Rad- bzw. Lichtwechsel - absolviert. „Meine Strategie ging glücklicherweise auf. Das zunächst gleichmäßige und schonende Pacing führte dazu, dass ich ab Kilometer 470 nochmals anziehen und die Konkurrenz auf Abstand halten konnte. Die letzten 12 Kilometer waren für meine Kniegelenke eine Qual, aber der Vorsprung hielt“, berichtete Hertle, der auf Grund einer durchwachsenen Vorbereitung mit einer längeren Verletzungspause mit Zweifeln ins Rennen gegangen war. Neben der hohen Temperaturen tagsüber war auch die Nahrungsaufnahme eine große Herausforderung, da die Verdauung kaum belastet werden soll. Entsprechend ernähren sich die Fahrer hauptsächlich Flüssignahrung. Trotz entbehrungsreicher Wochen ist Hertles Faszination für die Langdistanz ungebrochen: „Ich bin froh, dass ich auch dank der Unterstützung durch den Verein meine Grenzen in diesem Maß austesten durfte. Die nächsten Rennen sind auf jeden Fall schon in Planung.“


Sophia Schrödel mit Bronze bei der Bahnrad-Weltmeisterschaft

Montag, 08. September 2025

Sophia Schrödel mit Bronze bei der Bahnrad-Weltmeisterschaft

 

Das Daumendrücken hat geholfen – war aber auch bitter nötig: Wie im Vorbericht beschrieben, startete Sophia bereits am 21.08.2025 bei der Bahnrad-Weltmeisterschaft der Juniorinnen in Appeldorn (NL). Nach der Qualifikationsrunde stand fest, dass Deutschland im kleinen Finale gegen Australien ran musste. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen führten die Australierinnen über den Großteil der Distanz, bevor die deutsche Equipe mit Sophia das Rennen kurz vor Schluss noch drehen konnte. Mit dem unvorstellbar kleinen Vorsprung von 25 Tausendstelsekunden gewannen die überglücklichen jungen deutschen Damen die Bronzemedaille. Einen ausführlichen Bericht mit Fotos gab es bereits im Donaukurier. Wir gratulieren ganz herzlich und sind stolz, eine junge WM-Medaillengewinnerin als Vereinsmitglied zu führen!

 

Nur zwei Wochen später stand die Deutsche Meisterschaft im Einzelzeitfahren auf der Straße an. Das Rennen in Genthin bestritt Sophia gesundheitlich angeschlagen und fuhr trotzdem auf einen guten sechsten Rang. Dieses Rennen stellte zugleich das Saisonende für Sophia dar. Wir wünschen gute Erholung! Vielleicht dürfen wir Dich ja wieder zum Giro begrüßen.

(HarGo)

 


Sophia Schrödel bei der Bahnrad-WM

Mittwoch, 20. August 2025

Ab dem 20.08.2025 finden die Bahnrad-Weltmeisterschaften der Juniorinnen in Appeldorn (NL) statt. Aufgrund ihrer starken Ergebnisse zuletzt auch bei der EM in Portugal wird Sophia am Start sein. Wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren war, ist ein Start garantiert, zwei weitere sind möglich. 

Im Mannschaftsverfolger ist Sophia gesetzt - also heißt es am Donnerstag ab 18 Uhr in der ersten Runde Daumen drücken, dass die Equipe die Finals am selben Abend erreicht.

Ob Sophia auch bei dem 1000m Sprint (Freitag, 22.08.25) und/oder der 3000m Einer-Verfolgung (Samstag, 23.08.25) ran darf, bleibt abzuwarten.

Auf jeden Fall wünschen wir jede Menge Spaß, tolle Erfahrungen und viel Erfolg!


Sophia Schrödel (SVM) binnen zwei Wochen EM-Dritte, DM-Zweite und 2x DM-Dritte auf der Bahn

Sonntag, 27. Juli 2025

Am Donnerstag, den 17. Juli 2024, feierte Sophia mit ihren drei Teamkolleginnen den dritten Platz in der Mannschaftsverfolgung bei der Bahnrad-Europameisterschaft in Portugal. Im kleinen Finale gab es einen souveränen Überrundungssieg gegen Spanien. Erwartungsgemäß siegten die Juniorinnen aus Großbritannien vor Italien.


Qualifiziert für die EM hatte sich Sophia über starke Leistungen in der Vorbereitung und während der DM vor zwei Wochen. Hier holte Sophia bei der 1000m Einzelverfolgung den Vizetitel und den 3. Platz auf der 3000m Distanz (allerdings mit der zweitbesten Zeit). Mit der bayerischen Landesauswahl holte sie ebenfalls einen dritten Platz in der Mannschaftverfolgung.

Trotz zahlreicher Rückschläge in den zurückliegenden Monaten lässt sich Sophia nicht unterkriegen und zeigt erneut, das Zähigkeit, Motivation und Freude am Radsport belohnt werden. Bleib dran – wir tun es auch.

(Text von Har Go)


SVM-Staffeln mit tollen Ergebnissen in Kelheim

Montag, 21. Juli 2025

Am vergangenen Wochenende nahm der SV Marienstein mit drei Teams am prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen in Kelheim teil. Je fünf Fahrerinnen bzw. Fahrer absolvierten von Samstag auf Sonntag den 16 Kilometer langen Rundkurs. Die Staffel „SVM-Hofmühl“ – bestehend aus Fabian Frey (Kapitän), Tobias Pachowsky, Leon Ziller, Lorenz Meilinger und Jakob Stebich – absolvierte stolze 51 Runden, was 836 gefahrenen Kilometern, ca. 10.000 absolvierten Höhenmetern und einem Schnitt von 35,1 km/h entspricht. Mit dieser beeindruckenden Leistung fuhr das Team einen starken 20. Platz ein. Auch die Staffel „SVM-Altstadtcafé“ (Fabian Gangl (Kapitän), Johannes Roppelt, Jonas Meier, Markus Blatt und Urs Baumann) landete mit 47 gefahrenen Runden und dem daraus resultierenden 56. Platz in der oberen Hälfte des Gesamtklassements. Erstmals ging für den SVM auch ein Mixed-Team an den Start. Die Staffel „SVM-Xterno“ (Martin Escherle (Kapitän), Jakob Kube, Daniela Baumann, Annalena Koderer, Maria Straus) belegte mit 45 Runden Platz 24 und war mit ihrem Debüt hochzufrieden. Für den reibungslosen Ablauf vor Ort sorgte ein engagiertes Orga-Team: Georg Hertle, Gerhard Pachowsky, Constantin und Miriam Missalla sowie vor allem die Nachwuchsradsportler Clara Ott, Sophia Wolf und Max Greisel kümmerten sich unter anderem um Verpflegung, Zeltplatz, Weckzeiten und Zeitnahme. „Insgesamt haben die Vorbereitung und das Rennen selbst unter allen Beteiligten einen beeindruckenden Zusammenhalt und Teamspirit hervorgerufen. Unsere 15 Starterinnen und Starter haben ihre Grenzen ausgetestet und ihren inneren Schweinehund gerade in den Nachtphasen überwunden. Zentral für die erfolgreiche Teilnahme waren auch die Erfahrungen, die wir im Vorjahr sammeln konnten, als wir mit einem Team an den Start gingen“, berichtete Hertle nach einem kräftezehrenden Wochenende. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass das Teilnehmerfeld aus der SVM-Radsportabteilung nach der Steigerung von einer auf drei Staffeln im kommenden Jahr erneut wächst.

 

 


SV Marienstein startet mit drei Teams beim 24h-Rennen in Kelheim

Freitag, 04. Juli 2025

Das 24-Stunden-Rennen von Kelheim gibt es seit 1997 und es ist damit Deutschlands ältestes Radrennen in diesem Format. Bei der diesjährigen Auflage, die am kommenden Wochenende stattfindet, werden auch 15 Fahrerinnen und Fahrer des SV Marienstein in drei Teams an den Start gehen. Die Tatsache, dass die Anzahl an Teams von einem Team im Vorjahr auf nun drei gesteigert werden konnte, spricht für den aktuellen Radsportboom, von dem auch die Radsportabteilung des SV Marienstein profitiert. Bei der Premiere im Vorjahr sammelte das Team (Lorenz Meilinger, Markus Blatt, Georg Hertle, Fabian Frey, Martin Escherle) wertvolle Erfahrung und landete mit 49 gefahrenen Runden auf Anhieb im vorderen Drittel des Staffel-Gesamtklassements. Neben den beiden Herrenteams „SVM-Hofmühl“ und „SVM-Altstadtcafé“ stellt sich mit dem von Martin Escherle angeführten Team „SVM-Xterno“ auch ein Mixed-Team mit drei Fahrerinnen der Herausforderung. „Mit Teilnehmern im Alter von 16 bis 65 Jahren zeigt unser diesjähriges Rennteam eine beeindruckende Altersspanne. Zudem steht die gelebte Gemeinschaft im Fokus. Neue Mitglieder werden gezielt in das Team eingebunden, unterstützt von der letztjährigen Mannschaft. Gemeinsame Streckenbesichtigungen, abgestimmte Materialplanung, individuelle Trainingspläne, offene Ausfahrten und sogar ein privates Trainingslager ermöglichen eine gezielte Heranführung an das Rennen“, gibt Hertle Einblick in die umfangreichen Vorbereitungen. Der 16 km lange Rundkurs führt zunächst aus dem Bierzelt in der Altstadt auf die Anhöhe unterhalb der Befreiungshalle, auf der anderen Seite bergab und anschließend an der Donau wieder zurück zum Bierzelt, wo die Wechsel stattfinden.

 

Ein großes Dankeschön an unsere Sponsoren: Hofmühl, Xterno, Altstadtcafé, Fahrschule Topdrive, Hainmühle Morsbach und das Bauunternehmen Margraf!

Vielen Dank an Stefan Schramm für die tollen Fotos!

 

SVM-Hofmühl: Fabian Frey (Kapitän), Tobias Pachowsky, Leon Ziller, Lorenz Meilinger, Jakob Stebich

 

SVM-Xterno: Martin Escherle (Kapitän), Jakob Kube, Daniela Baumann, Annalena Koderer, Maria Straus

 

SVM-Altstadtcafé: Fabian Gangl (Kapitän), Johannes Roppelt, Jonas Meier, Markus Blatt, Urs Baumann

 

 


Sophia Schrödel mit neuem Rekord bei Sichtung

Sonntag, 20. April 2025

Bei der aktuellen Sichtung der Juniorinnen-Nationalmannschaft in Frankfurt an der Oder schlug Sophia, für den SV Marienstein startend, am 18. April gleich zweimal zu - und einmal davon so richtig.

Ab 9 Uhr stand die 3000m Einerverfolgung/Bahn auf dem Programm und Sophia war zu früher Stunde schon hellwach. Der nur sieben Monate alte Rekord von 3:44,733 min war fällig: In 3:41,889 min und somit im Durchschnitt circa 48,5 km/h schnell stellte sie eine neue deutsche Bestzeit im Juniorinnenbereich auf Sie distanzierte die vorherige Rekordhalterin Julia Servay (RSC 1962 Biberach) um fast eine ganze Sekunde (3:42,821 min), Dritte wurde Magdalena Leis (RSC Linden) in 3:44,402 min.

Damit nicht genug, fuhr sie am Abend mit der Bayerischen Equipe im 4000m Verfolger/Bahn den anderen Mannschaften erneut davon (4:46,851min).

Der SV Marienstein gratuliert recht herzlich!

Insbesondere auch, weil die Erfolge in den letzten Monaten aufgrund von Sturzpech und langwieriger Verletzung rar gesät waren. Doch mit einem privaten Trainingslager über den Jahreswechsel und den Trainingslagern mit der Nationalmannschaft sowie dem Team Mangertseder kämpfte sie sich wieder zurück in die Jahrgangsspitze. Taffe junge Frau!

Wir halten die Daumen und sind bald wieder mal an der Strecke für einen besonderen Motivationsschub.
Und vielleicht lernt ja dann die Bundes-Trixi (Trixi Worrack ist seit kurzem neue Trainerin der Juniorinnen-Nationalmannschaft) bald den Fantross aus Eichstätt kennen, der einst schon den Bundes-Sepp zu beeindrucken wusste

Text von Har Go (Norbert)


November 2024: Der SV Marienstein gründet eine neue Abteilung.

Dienstag, 26. November 2024

 

Der SV Marienstein erweitert sein sportliches Angebot und gründet eine Radsportabteilung. Mit dieser Neugründung erweitert der Verein sein Angebot und bietet Radsportbegeisterten in der Region eine neue Plattform. Der Eichstätter Kurier berichtet.

 


Neuer Teilnehmerrekord beim 9. Giro di Duggi

Montag, 14. Oktober 2024

Wer dachte, dass die 120 Teilnehmer im Jahr 2023 das Ende der Fahnenstange waren, wurde bei der neunten Auflage des Giro di Duggo am Sonntag den 13. Oktober eines Besseren belehrt. Dies Jahr sammelten sogar 130 Radler Kilometer und Spenden für den Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser am Standort Ingolstadt. Die Teilnehmer freuten sich gemeinsam mit Angehörigen von Wolfgang "Duggi" Gutknecht úber das gute Wetter und die hohe Spendenbereitschaft.

Nachdem es am Morgen gar nicht nach Radelwetter ausgesehen hatte, klarte vor dem Start der Himmel deutlich auf und die Sonne sorgte fúr trockene Straßen. Ein paar ganz enthusiastische Radler erchienen auch schon vor dem Zeitpunkt des Treffens um 13:00 Uhr am Start. Das ließ genug Zeit sich bei den extra angereisten Maltesern mit ihrem Herzenswunsch- Krankenwagen über das Projekt zu informieren. Gerne wurde die Zeit bis zum Start auch zu einem Plausch unter Sportskameraden genutzt. Der Giro hat sich eben auch als eine gute Möglichkeit etabliert, andere Radler und Sportler zu treffen. Gerade ehemalige aktive Sportler kommen gerne zum Giro, um sich ohne Leistungsdruck in guter Gesellschaft an der frischen Luft zu bewegen.

Hauptanlass des Giro ist aber immer noch das Gedenken an viel zu früh verstorbene Sportskameraden. In diesem Jahr wurde am 9. Todestag von Duggi neben diesem auch Markus Plüger, gestorben 2021 und Phillip Eder gedacht. Nach einer kurzen Anpsprache von Triathlon-Abteilungsleiter Markus Blatt wurde der Verstorbenen in einer ergreifenden Schweigeminute gedacht. Danach wurde zusammen mit den Angehörigen von Duggi mit Kuhglocken zum Start geläutet.

Auf der kurzen Strecke auf Radwegen durch das Tal konnten die Teilnehmer locker zusammen mit der aktuellen bayerischen Meisterin im Einzelzeitfahen, Sophia Schrödel, pedalieren. Trotz Verletzung ließ es sich die Athletin des SV Marienstein nicht nehmen am Giro teilzunehmen. Auch der Radsport-Nachwuchs des SV Marienstein war voll bei der Sache. Viele Nachwuchstalente testeten die neue Gravel-Strecke, die Frank Burghardt ausgetüftelt hatte.

Auf den beiden längeren Strecken ging es durchaus schneller zur Sache. So trauten manche auf der mittleren Strecke Ihren Augen nicht als die Topleute, die noch einmal zwei Berge mehr zu fahren hatten, an ihnen vorbei rasten. Manche sogar zweimal wegen der zwei Schleifen. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten reichten von unter 20 km/h bis über 40 km/h haben wieder einmal gezeigt, dass der Giro eine Veranstaltung für alle Leistungsstufen ist.

Die Organisatoren aus der Triathlon- und Radsportabteilung waren jedenfalls ebenso zufrieden mit der Resonanz der Veranstaltung wie die Ehrenamtlichen der Malteser vor Ort. Diese nahmen gerne die prall gefüllte Spendenbox nach dem Start entgegen, die das gesamte Geld ohne jegliche Abzüge enthielt. Für den Giro nämlich wird keinerlei Startgebühr erhoben. Úber die Gesamtsumme der Spenden zusammen mit den überwiesenen Beträgen wird in den nächsten Wochen noch einmal berichtet werden. Wer bei dem guten Zweck, dem Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser, noch helfen will, kann gerne noch bis Sonntag, den 20.10.2024 eine Spende auf das Konto der Malteser IBAN DE58 7509 0300 0007 6122 22 unter dem Stichwort "Herzenswunsch Giro di Guggi" überweisen. Vielleicht werden so auch bei den Spenden Rekorde gebrochen.

Fotos mit freundlicher Erlaubnis von Quirin Bachmeier veröffentlicht.


9. Giro Di Duggi am 13.10.2024

Samstag, 28. September 2024

Es ist wieder soweit: Die Tage werden kürzer, die Nächte länger, der Nebel hält sich wieder hartnäckiger im Tal, die Rolle ist schon widerwillig ausgemottet und zähneknirschend habt ihr bereits die ein oder andere Einheit dort absolviert. Es ist Offseason und Herbst und die Sonne macht sich rar. Das Gemüt leidet...

Aber halt, da ist doch noch ein Lichtstreif am Horizont: Unser Giro di Duggi jährt sich zum 9. Mal am 13.10.2024 und wir laden alle Radler der Region ein an diesem Social-Ride, einer Vereinsübergreifenden Trainingsausfahrt, teilzunehmen. Lassen wir gemeinsam die vergangene Saison ausklingen, dabei gemeinsam etwas Gutes tun und lieben Menschen gedenken.

Einigen unserer früheren Wegkameraden ist es leider verwehrt mit uns mitzuradeln, das sie viel zu früh von uns gegangen sind. 2016 wurde der Giro von Franz Vogel und dem SVM zum Gedenken an Wolfgang Gutknecht (Duggi), den "radelnden Lehrer", anlässlich des 1. Todestages von Duggi ins Leben gerufen. Seitdem findet er jährlich statt und hat sich Dank der harten Arbeit der Organisatoren zu einem großen Radevent mit über 100 Teilnehmern (2021) gemausert. Dieses wird nun von der neuen Abteilungsleitung mit dem altbewährten Konzept weiter geführt.

Dieses Jahr jährt sich Duggi's Todestag bereits zum 9. Mal und fällt wieder genau mit unserer Fahrt zusammen. Neben Duggi wollen wir dieses Jahr auch zwei weiteren zu früh verstorbenen Triathleten gedenken: Markus Plüger (gest. 13.8.2021) und Phillip Eder (gest. 14.4.2024). Desweiteren natürlich auch allen anderen Sportlern, die uns auf unserem Weg genommen wurden.

Auch dieses Jahr werden wir wieder Spenden für einen guten Zweck sammeln. Dieses Jahr fließt das gesammelte Geld an den Herzenswunsch-Krankenwagen Standort Ingolstadt. Dieser erfüllt mit dem Geld Wünsche von unheilber kranken Menschen, egal ob jung oder alt. So können diese ein paar schöne Stunden erleben, aus ihrem üblichen Alltag herauskommen oder sich eine besondere Herzensangelegenheit erfüllen. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung ist es für Mitradler und Nicht-Mitradler möglich durch Überweisung auf Konto der Malteser IBAN DE58 7509 0300 0007 6122 22 unter dem Stichwort "Herzenswunsch Giro di Guggi" zu spenden. Falls eine Spendenquittung erwünscht ist, bitte Name und Adresse zusätzlich zum Stichwort im Betreff angeben. Für Spenden bis 300 EUR genügt der Überweisungsbeleg als Quittung. Weitere Spenden werden von den  Maltesern beim Start am Sonntag gesammelt.


Wegen Straßensperrung geht die kleine Runde dieses Jahr vorwiegend auf Radwegen durch das Tal und dann bei Aicha den Berg nach Biesenhard  hoch. Damit ist sie dieses Jahr leichter (weniger Höhenmeter und auf der Strecke ist mit weniger Auto-Verkehr zu rechnen. Die anderen, längeren Runden bleiben unverändert. Zusätzlich gibt es eine Gravelrunde, die Franky erstellt hat. Herzlichen Dank dafür!

Es handelt sich um kein Rennen und es findet keine Zeitnahme statt. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr und es gilt die Straßenverkehrsordnung (SVO). Das Event steht allen offen, vom Leistungssportler bis zum Gelegenheitsradler mit E-Bike.

Strecken:


Die GPX Dateien der obigen Runden findet Ihr in der Cloud.

Zeitplan:

  •  Ab 13:00 Uhr Treffen der Radler am Busbahnhof Rebdorf (Eichstätt), Ratschn und Registrierung mit Unterschrift wegen Haftungsausschluss.
  • 14:00 Uhr Gedenkminute an unsere Verstorbenen
  • 14:05 Uhr Abfahrt
  • ab ca. 15:45 gemeinsamer Ausklang in der Pizzeria Altmühltal in der Schamerau

Treffpunkt: Busbahnhof Rebdorf in Eichstätt.


Meilinger 2. beim Schernfelder Bergzeitfahren

Mittwoch, 14. August 2024

Am 25.07.2024 fand das vorletzte Bergzeitfahren des Altmühlcups statt. Bereits zum zweiten Mal fand das Rennen von der Schernfelder Bruck nach Schernfeld statt. Dieses Jahr wurde der Wettkampf durch unseren benachbarten Verein, dem Radsport Team Gaimersheim, organisiert. Sofort fanden sich auch einige Freiwillige vom SVM, um bei der Veranstaltung am Hausberg mitzuwirken.

Während letztes Jahr 54 Teilnehmer kamen, haben sich in diesem Jahr 68 Radsportler aus den unterschiedlichen Regionen für diese besondere Herausforderung angemeldet.

Denn nach dem Start steigt der Anstieg auf maximal 16,4 Prozent an. Im mittleren Teil der Strecke beträgt die Steigung zwischen 4 und 10 Prozent. Im Dorf erreicht der Anstieg bis zu 12 Prozent. Bei dieser Challenge mussten 140 Höhenmeter auf der 1,58 Kilometer langen Stecke überwunden werden.

 An Motivation dürfte es den Athleten und Athletinnen definitiv nicht gefehlt haben. Bereits am Start sorgte die spontane Moderation durch Eva, Altmühlcup-Siegerin 2023 (SV Marienstein), für schmunzelnde Gesichter und gute Laune. Die Starter und Starterinnen wurden so richtig aufgeheizt.

Wer einmal die Maximalsteigung von 16,4 Prozent überwunden hatte, konnte sich auf die „Kehrenparty“ freuen. Mit guter Stimmung und Musik wurde man somit nochmal mehr angespornt.

Die Schernfelder sorgten in der Siedlung ebenfalls für letzten Antrieb durch kräftigem Applaus, ehe die Ziellinie erreicht wurde.

Am Ende erfolgte die Siegerehrung mit abschließenden Ausklang am Schäferwagen an der Schernfelder Bruck.

Besonders kräftigen Applaus erhielten die Schülerinnen und Schüler sowie die Junioren. Auch Lorenz Meilinger vom SV Marienstein konnte sich über einen guten 2. Platz in seiner Klasse freuen (u19 Junior).

Bei den Frauen setzte sich Birgit Stegmeier vom RTG durch. Zudem konnte sie den offiziellen Streckenrekord der Frauen brechen und ist somit die Rekordhalterin mit einer Zeit von 5 Minuten und 55 Sekunden.

Der Vorjahressieger und Streckenrekordhalter der Männer, Janik Uellendahl (Radunion Salzburg) teilte sich gemeinsam mit Johannes Hengl (Aschbuch Racing Team) den Tagessieg mit 4 Minuten und 54 Sekunden.

Auch nächstes Jahr hoffen die Veranstalter auf die Durchführung des Altmühlcups. Das Bergzeitfahren fördert den lokalen Radsport und ist unter einigen regionalen und überregionalen Radsportlern zur absoluten Pflichtveranstaltung geworden.

Fotos: Quirin Bachmeier

Text: Leon Ziller


Rad-DM Straße U19 - Sophia Schrödel im Mittelfeld

Samstag, 29. Juni 2024

Am vergangenen Wochenende fanden die Deutschen Meisterschaften im Straßenradsport statt. Auf einem anspruchsvollen Rundkurs (Höhenprofil auf der DM-Seite) zwischen Donaueschingen und Bad Dürrheim bildete sich aufgrund einer taktischen Meisterleistung des Teams Wipotec RLP bereits in der ersten Runde eine 3er-Gruppe mit Favoritinnen. Bis zum Ende baute die Gruppe ihren Vorsprung aus und hielt ihn. Letztlich gewann Messemer (Team Wipotec, 2:14:05, 34,3km/h) vor der Chemnitzer Bergspezialistin Nollau (Schwalbe-Team Sachsen, +0:11) und Leis (ebenfalls Wipotec, +0:40). Das Podium ist Ausdruck für das sehr schwere Rennen, ebenfalls der Abstand der ersten Verfolgergruppe, die mit über fünf Minuten Rückstand auf die Siegerin einfuhren.

Unsere SVM-Athletin Sophia Schrödel (im Trikot des SV Marienstein am Start für Team Mangertseder) verlor jeweils an einer Schlüsselstelle den Anschluss an ihre Gruppe, fuhr diese jedoch mit unermüdlichem Einsatz und dem Titel der Bayerischen Meisterin im Einzelzeitfahren mehr als würdig mehrfach wieder zu. Am Ende reichten dann verständlicherweise die Kräfte nicht mehr, so dass Sophia als gute 16. mit 6:42 Rückstand als Solistin ins Ziel kam. Erneut (wie bereits letzte Woche bei der DM im Zeitfahren in Oberwiesenthal) fiel die hohe Zahl an Ausstiegen (9 von 33 Starterinnen) auf und zeigt, dass nicht jede den Drive hat, sich immer wieder durchzubeißen.

Wir sind stolz auf Sophias Kämpferherz und freuen uns schon auf die nächsten Rennen!

Mehr zur DM: https://www.rad-dm-2024.de/strassenrennen

Text von Har Go


Radportjugend stürmt Podium beim Bergzeitfahren

Freitag, 28. Juni 2024

Am Mittwoch den 26.6.2024 lag am Busbahnhof in Rebdorf ungewöhnlich viel Nervositát in der Luft, Der Grund dafür war die Abfahrt der Jungs, Mädels und Mánner des SVM gemeinsam mit Ihrem Support-Team nach Walting zum 2. Bergzeitfahren (BGZ) von 3 im Rahmen des Altmühlcups. Diese veranstaltete die RTG Gaimersheim in Walting. Dort starteten die AthletInnen im Abstand von je einer Minute um so schnell wir möglich den Berg nach Rieshofen hinauf  zu fahren. Optimal ist hierfür ein gutes Kraft-Gewicht-Verhältnis, da im wesentlichen gegen die Schwerkraft angekámpft wird.

Dass bei Ihnen das Kraft-Gewicht-Verhältnis stimmt, bewiesen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Radsportler des SV Marienstein. Die erst 14-jährige Clara Ott konnte mit einem zweiten Platz in der Klasse der U17 Junioren eindrucksvoll zeigen, dass die gefahrenen Höhenmeter im  Trainingslager im bayerischen Wald bie Ihr angeschlagen haben. Sie legte die anspruchsvolle Strecke in 11:02 Minuten zurück. Bei den jungen Männern in der Klasse der U19 Junioren war das Podium ebenfalls fest in der Hand des SVM. Der 18-jährige Lorenz Meilinger belegte in 8:21 Minuten den ersten Platz. Die Silbermedaille ging an den 3 Jahre jüngeren Johannes Roppelt mit einer Zeit von 9:13 Minten.

Leon Ziller kannte den Waltinger Berg bereits gut von diversen Trainingsfahrten. Die er mit einer Sportapp aufgezeichnet hat. Auf seinem Fahrradcomputer kann er so seine Perfomance zu früheren vergleich. Er hatte sich eine genaue Strategie zurecht gelegt: "Ich versuche ungefähr die so schnell zu fahren wie bei meiner besten Fahrt dieses Jahr und hinten raus noch einmal alles zu geben". Diese Strategie ging auf und er belegte mit einer hervorragenden Zeit von 7:30 Minuten in der stark besetzten Hauptklasse den 18. Platz. Noch-Nicht-Mitglied Fabian Frey empfahl sich dem SVM als Radsportler mit Platz 16 und einer Zeit von 7:23 Minuten für den Waltinger Berg.

Das in ihrem Alter das Kraft-Gewicht-Verhältnis schon etwas gelitten hat mussten die Senioren unter den Eichstätter Radsportlern erkennen. Als erster der SVM-AthletInnen war unser Har Go (Norbert) auf die anspruchsvolle Strecke gegangen. Sonst eher bekannt für Genußradtouren bei denen auf alle gewartet wird, ließ er diesmal nichts anbrennen, jagte überholend in 9:50 Minten den Berg hoch und überraschte sich selbst mit dem 7. Platz bei den Senioren 3 (50+). Als zweiter gestandener Athlet des SVM startete später noch Markus Blatt, ältester Jahrgang bei den Senioren 2, und belegte mit einer Zeit von 8:15 Minuten den 13. Platz. Als Triathlet mit wenigen Radkilometern in diesem Jahr konnte er gegen die angetretenen Spezialisten nichts ausrichten.

Weitere Informationen zu den Zeitfahren findet Ihr auf den Seiten der RTG Gaimersheim. Das nächste Bergzeitfahren ist am 25, Juli am Schernfelder Berg.


Ligamannschaft 8. beim Teamwettkampf / Simon Luff Gesamtdritter

Samstag, 22. Juni 2024

Für einige Triathleten des SV Marienstein begann der Sonntag der 16.6. in
diesem Jahr besonders früh. Sie mussten bereits vor 7 Uhr bei der Teamleiter-Sitzung des Forchheimer Triathlon anwesend sein; Deswegen wurde bereits um 5:30 mit etwas Puffer mit dem Vereinsbus losgefahren. Beim 3. Ligawettkampf diesen Jahres bestand die Mannschaft aus Quirin Bachmeier, To, Knott, Peter Luff und Markus Blatt.

Letzterer sorgte bereits während der Anfahrt für etwas Aufregung. War es Technikfeindlichkeit oder einfach das etwas fortgeschritten Alter, dass ihn meinen ließ, dass er auch 23 Jahre nach dem Studium den Weg nach über Erlangen blind finden würde? Jedenfalls fuhr er vor Nürnberg falsch ab und musste von der Jugend mit Smartphone durch Nürnberg gelotst werden. Dank dieser Hilfe kamen die SVMler sogar trotz nach Erlangen gesperrter Autobahn noch rechtzeitig an. Hoffentlich nehmen sie den Markus noch einmal mit.

Triathleten sind ja normalerweise Einzelkämpfer und im Ligabetrieb wird normalerweise anhand der Einzelplätze der schnellsten 3 Starter einer Mannschaft eine Punktzahl ermittelt. Aus dieser ergibst sich der Platz der Mannschaft. Beim Wettkampf in Forchheim handelte es sich aber um den sogenannten Teamwettkampf, bei dem für das Team genau eine Endzeit  genommen wird. Der Wettkampf besteht aus zwei Teilen. Zuerst findet ein Swim and Run statt. Die gesamte Mannschaft muss nach dem Schwimmen (600m) gemeinsam die Wechselzone für das Umziehen zum Laufen betreten. Dann geht es auf die 2,5 km lange Laufstrecke. Nach dem Laufen wird die Uhr gestoppt, wenn das letzte Teammitglied die Ziellinie überquert. Danach gibt es eine Pause zur Erholung und dann findet ein Run and Bike statt. Gestartet wird jetzt mit den Rúckständen vom Schwimmen. Auf der 18km Strecke, ein 4 mal zu durchfahrender Kriterium-verdächtiger Rundkurs, darf innerhalb der Mannschaft im Windschatten gefahren werden. Es müssen mindesten 3 Teammitglieder gemeinsam die Wechselzone erreichen. Danach geht es wieder auf die 2,5 km lange Laufstrecke und der Einlauf des 3. Teammitgliedes bestimmt die Gesamtzeit und die Teamplatzierung.

Die SVM-Männer gingen als 7. (momentane Platzierung in der Liga) in
das Wasser. Der Plan war, dass Peter Luff, der Ausnahme-Athlet mit Liga-Erfahrung in höheren Ligen, das Tempo von 1:35 Minuten pro 100m vorgibt und dann Markus, Tom und Quirin im Wasserschatten folgen. Obwohl das Schwimmen direkt hinter den Vordermann deutlich leichter ist, konnten nicht alle das Tempo mithalten und bereits nach ca. 100m war eine Lücke hinter Markus aufgerissen. Dieser merkte das zwar kurze Zeit später und machte langsam (teilweise Rücken schwimmend, um einen besseren Überblick zu erlangen), damit die Kameraden wieder aufschließen können. Der Überblick war wohl nicht so klar wie gewünscht und so wurde das Tempo zu früh wieder angezogen. Der Kamerad stellte sich doch als Gegner heraus. Also wurde später wieder langsamer gemacht.

Beim Laufen funktionierte die Team-Arbeit besser. Hier schoben die Top-Läufer Peter Luff und Tom Knott die beiden Schwächeren an, um das Tempo hoch zuhalten. So erreichte das Team das Ziel des ersten Teils als 9. Team. Da das Team aus Regensburg wegen eines fehlenden Mannes eine zweiminütige Zeitstrafe kassierte bedeutete das aber den 9. Platz.

Voll motiviert gingen die Athleten zum Start des zweiten Teils. Die Strategie war, dass Peter Luff möglichst viel Führungsarbeit macht. Im besten Fall würden alle das Radziel zusammen erreichen und dann die schnellsten 3 Läufer auf der Laufstrecke gemeinsame Sache machen. Es kam leider etwas anders. Tom hatte auf der Radstrecke technische Probleme. Mehrfach hüpfte die Kette wegen durchfahrener Schlaglöcher vom Kettennblatt und er fiel zurück. Nach einer guten knappen Runde wurde beschlossen, zu dritt als Mannschaft weiterzufahren. Dies gelang prima ohne weitere Abrisse: Peter vorne weg, dann Markus und zum Schluss Quirin. Manche von Ihnen auf Anschlag. Auch wenn die Mannschaften vor Ihnen mittlerweile außer Sichtweite waren, erreichten die Vorstädter die Wechselzone ohne Platzverlust und nahmen mit Genugtuung zur Kenntnis, dass auch die Mannschaften hinter Ihnen außer Sichtweite waren. Nach einem schnellen Wechsel ging es mit einem "Blatti (Markus Blatt) macht das Tempo" von Kapitän Peter auf die Laufstrecke. Der machte das Tempo zwar ca. einen Kilometer, musste dann aber doch etwas mehr kämpfen als Quirin. Dieser konnte also die Führung selbsttätig übernehmen und Markus Dank der kräftigen Schieben von Peter zumindest den Rückstand im Rahmen von 10 Sekunden halten. Durch diesen Biss und die große Kraftanstrengung konnten die Männer des SVM ihre Platzierung bis ins Ziel behaupten und kamen als 8. ins Ziel. Tom Knott konnte auf der Laufstrecke noch bis auf 25 Sekunden auflaufen.

Nach 3 von 4 Ligawettkämpfen liegt der SVM nun auf Rang 8 im Gesamklassement Der letzte Ligawettkampf findet als Olympische Distanz am 3. August in Kitzingen statt.

Simon Luff, der auch mit dem SV Marienstein trainiert ging auf der Sprintdistanz als Einzelstarter an den Start und wurde in seiner Altersklasse 1. und Gesamtdritter.