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10. Giro di Duggi lockt selbst bei bedecktem Himmel die Radsportler
Die Rekorde des Jahres 2024 konnten zwar nicht wiederholt werden, dennoch trafen sich ca. 90 Radfahrer aus der Region und darüber hinaus am Samstag den 12.10.2025 zu einer gemeinsamen Ausfahrt zum Gedenken an die verstorbenen Athleten: Wolfgang (Duggi) Gutknecht, Markus Pflüger und Phillip Eder.
Wie in den vergangenen Jahren waren manche Teilnehmer bereits kurz vor 13:00 Uhr am Start erschienen. Das ließ genug Zeit zum Austausch mit den anderen Fahrern und zur Unterhaltung mit den Angehörigen von Wolfgang Gutknecht und Phillip Eder. Diese waren bei der Abfahrt zugegen und fuhren teilweise auch die Runde mit. Der Herzenwunsch-Krankenwagen war zwar im Einsatz und nicht vor Ort aber Herr Eisenhart von den Maltesern stand den Athleten gerne Rede und Antwort. Gerade unter Individualsportlern, wie Triathleten es sind, sieht man sich über den Sommer nicht so oft wie man denkt und gerne hätte. Deswegen sind so Fixpunkte unter den Veranstaltungen wir der Giro sehr wichtig. Hier trifft man oft bekannte Gesichter aus der lokalen Sportszene und auch aktive bzw. ehemalige Leistungssportler, z.B. die ehemalige Olympiateilnehmerin und Radrennsportlerin Anna Knauer. Sie hat wie auch im vergangenen Jahr die Einschreibung der Sportler und das Sammeln der Spenden übernommen. Wie bemerkte Teilnehmer Frank Burkhardt aus Konstein so richtig: "Der Giro ist der wichtigste Termin im Jahr für mich". Dem können sich die Organisatoren des SV Marienstein nur anschließen.
Nach dem allgemeinen Hallo, Ratschen und dem Austausch von Neuigkeiten wurde es gegen 14:00 Uhr dann etwas ernster. Der Hauptanlass ist schließlich das Gedenken an die zu früh verstorbenen Sportler. Bernd Uwe Gutknecht, der Bruder von Wolfgang Gutknecht, begann diesen Teil der Veranstaltung mit einer kleinen Rede darüber wie sein Bruder zum Radsport kam: Die Eltern gaben ihm ein Fahrrad, damit sich der Junge ausagieren kann. So wurde ein Radsportler geboren, der zusammen mit weiteren Athleten wie Josef Vogel den Sport in Eichstätt weiter verbreitete. Wodurch auch die Triathlonabteilung des SV Mariensteins entstand. Eine Keimzelle für großen Radsport in Deutschand, die auch Größen wie Anna Knauer, Ricarda Bauernfeind, und Sophia Schrödel hervorbrachte und/oder zumindest inspirierte. Anschließend war es dem Abteilungsleiter Triathlon, Markus Blatt, ein inneres Bedürfnis seiner ehemaligen Sportkollegen Markus Pflüger und Phillip Eder zu gedenken. "Markus hat mich damals Anfang der Neunziger als 15-Jährigen im Hallenbad angesprochen, ob ich nicht mal zum Triathlontraining kommen will. Wer weiß, ob ich mich das sonst getraut hätte", erzählte er. Mit Phillip Eder stand er bei zahlreichen Ligawettkämpfen am Start. Als Starter konnte man sich immer auf Phillip verlassen. Anschließend erzählte Herr Eisenhart über den Herzenwunsch-Wagen der Malteser und nahm dankend die gesammelten Spenden in Empfang. Danach wurden die Athleten auf die Strecken geschickt.
Auf der kurzen Strecke auf Radwegen durch das Tal konnten die Teilnehmer locker und mit nur einer Steigug nach Hardt fahren. Viele der Mountainbiker nutzen die Gravelstrecke für eine gemeinsame lockere Ausfahrt und zum Informationsaustausch. Auf den beiden längeren Strecken ging es dieses Jahr etwas gemütlicher zu, da viele leistungsorientierte Radsportler zeitgleich bei anderen Rennen starteten. Trotzdem wurde hier ambitioniert gefahren und die Gruppen rissen schnell auseinander.
Wer dem Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser im Rahmen des Giro
noch helfen will, kann gerne noch eine Spende auf das Konto der Malteser IBAN DE58 7509 0300 0007 6122 22 unter dem Stichwort "Herzenswunsch Giro di Guggi" überweisen.
Einladung zum 10. Giro Di Duggi am 12.10.2025 13:00 Uhr (Abfahrt: 14:00 Uhr)
Treffpunkt: Busbahnhof Rebdorf, Eichstätt
Zeitplan:
- Ab 13:00 Uhr Treffen der Radler, Ratschn und Registrierung mit Unterschrift wegen Haftungsausschluss.
- 14:00 Uhr Gedenkminute für unsere Verstorbenen
- 14:05 Uhr Abfahrt
- ab ca. 15:30 gemeinsamer Ausklang in der Schamerau oder beim Grillen auf dem Fußballplatz
Strecken:
- Gravel Runde (Danke Franky!): 34,2 km, 430 hm (Karte, GPX)
- Kurze Runde Tal (Jedermann): 34,8km 250 hm (Karte, GPX)
- Mittlere Runde (Olympisch, Gruppe 2): 43,69 km 520 hm (Karte, GPX)
- Große Runde(Verschleissgruppe, Gruppe 1): 56,45km 890 hm (Karte, GPX)
Spenden:
- werden vor Ort bar gesammelt
- oder durch Überweisung das Konto des "Malteser Hilfsdienst e.V." IBAN DE58 7509 0300 0007 6122 22 bei der Liga-Bank eG unter dem Stichwort "Herzenswunsch Giro di Duggi" zu spenden. Falls eine Spendenquittung erwünscht ist, bitte Name, Adresse und den Vermerk "ZWB gewünscht" Zusätzlich zum Stichwort im Betreff angeben. Für Spenden bis 300 EUR genügt der Überweisungsbeleg als Quittung.
Es ist wieder soweit: Die Tage werden kürzer, die Nächte länger, der Nebel hält sich wieder hartnäckiger im Tal, die Rolle ist schon widerwillig ausgemottet und zähneknirschend habt ihr bereits die ein oder andere Einheit dort absolviert. Es ist Offseason und Herbst und die Sonne macht sich rar. Das Gemüt leidet...
Aber halt, da ist doch noch ein Lichtstreif am Horizont: Unser Giro die Duggi jährt sich zum 10. Mal am 12.10.2025 und wir laden alle Radler der Region ein an diesem Social-Ride, einer Vereinsübergreifenden Trainingsausfahrt, teilzunehmen. Lassen wir gemeinsam die vergangene Saison ausklingen, dabei gemeinsam etwas Gutes tun und lieben Menschen gedenken.
Einigen unserer früheren Wegkameraden ist es leider verwehrt mit uns mitzuradeln, das sie viel zu früh von uns gegangen sind. 2016 wurde der Giro von Franz Vogel und dem SVM zum Gedenken an Wolfgang Gutknecht (Duggi) anlässlich dessen 1. Todestages am 13.10.2016 ins Leben gerufen. Ziel war und ist neben dem Gedenken an den Kameraden auch Spenden für einen wohltätigen Zweck zu sammeln. Seit dem ersten Jahr findet die Fahrt jährlich statt. Im vergangenen Jahr mit mehr als 130 Teilnehmern.
Dieses Jahr gibt es ein kleines Jubiläum, denn wir werden unsere Gedenkfahrt zum 10. Mal ausrichten. Dabei gedenken wir neben Duggi auch den später verstorbenen Triathleten Markus Plüger (gest. 13.8.2021) und Phillip Eder (gest. 14.4.2024). Desweiteren natürlich auch allen anderen Sportlern, die uns und den Teilnehmern auf unserem Weg genommen wurden. Diese fahren in Gedanken nicht nur beim Giro mit, sondern auch bei unseren Wettkämpfen und Trainingsausfahrten.
Wie im vergangenen Jahr werden wir wieder Spenden sammeln. Diesmal gehen die Spenden wieder an den Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser, Dienststelle Ingolstadt. Unsere Freunde von den Maltesern werden wieder am Start vor Ort sein, ihr Equipmemt zeigen und für Fragen zur Verfügung stehen. Das gesamte Geld geht ohne jegliche Abzüge an die Malteser. Im letzten Jahr sammelten fast 2000 Euro für diesen guten Zweck. Es gibt auch heuer wieder die Möglichkeit per Bankverbindung zu spenden. Nähere Informationen folgen.
Die Strecken sind identisch zu denen im letzten Jahr.
Es handelt sich um kein Rennen und es findet keine Zeitnahme statt. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr und es gilt die Straßenverkehrsordnung (SVO). Vor dem Start ist ein Haftungsausschluss zu unterschreiben. Das Event steht allen offen, vom Leistungssportler bis zum Gelegenheitsradler mit E-Bike.
Georg Hertle beim Race Around Austria
Mitte August blickte die Ultracycling-Szene gespannt nach Österreich, denn dort fand mit dem Race Around Austria eines der wichtigsten Extremradsportrennen statt. 150 Fahrerinnen und Fahrer stellten sich in verschiedenen Wettbewerben der Herausforderung und unter ihnen war mit Georg Hertle auch ein Eichstätter. Der Radfahrer des SV Marienstein ging in der Kategorie „Solo Challenge Supported“ an den Start. Hier mussten die Landesgrenzen Oberösterreichs als Einzelfahrer und mit Unterstützung eines Pacecars abgefahren werden, was einer Strecke von 560 Kilometern mit 6500 Höhenmetern entspricht. Das Versorgungsteam bestand aus den Vereinskollegen Annalena Koderer, Aljoscha Noack und Silas Rinnagl. „Alle drei kennen mich als Fahrer sehr gut und ich bin ihnen für ihren technischen und vor allem auch moralischen Support enorm dankbar“, wusste Hertle den Anteil seines Teams an der erfolgreichen Teilnahme einzuschätzen. Von einer solchen kann angesichts einer klugen Renneinteilung und eines zwölften Platzes gesprochen werden. Hertle rollte nach 21:39 h über die Ziellinie. Weniger als eine Stunde hiervon wurde als Standzeit - sei es zur Nahrungsaufnahme oder bei Rad- bzw. Lichtwechsel - absolviert. „Meine Strategie ging glücklicherweise auf. Das zunächst gleichmäßige und schonende Pacing führte dazu, dass ich ab Kilometer 470 nochmals anziehen und die Konkurrenz auf Abstand halten konnte. Die letzten 12 Kilometer waren für meine Kniegelenke eine Qual, aber der Vorsprung hielt“, berichtete Hertle, der auf Grund einer durchwachsenen Vorbereitung mit einer längeren Verletzungspause mit Zweifeln ins Rennen gegangen war. Neben der hohen Temperaturen tagsüber war auch die Nahrungsaufnahme eine große Herausforderung, da die Verdauung kaum belastet werden soll. Entsprechend ernähren sich die Fahrer hauptsächlich Flüssignahrung. Trotz entbehrungsreicher Wochen ist Hertles Faszination für die Langdistanz ungebrochen: „Ich bin froh, dass ich auch dank der Unterstützung durch den Verein meine Grenzen in diesem Maß austesten durfte. Die nächsten Rennen sind auf jeden Fall schon in Planung.“
Sophia Schrödel mit Bronze bei der Bahnrad-Weltmeisterschaft
Sophia Schrödel mit Bronze bei der Bahnrad-Weltmeisterschaft
Das Daumendrücken hat geholfen – war aber auch bitter nötig: Wie im Vorbericht beschrieben, startete Sophia bereits am 21.08.2025 bei der Bahnrad-Weltmeisterschaft der Juniorinnen in Appeldorn (NL). Nach der Qualifikationsrunde stand fest, dass Deutschland im kleinen Finale gegen Australien ran musste. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen führten die Australierinnen über den Großteil der Distanz, bevor die deutsche Equipe mit Sophia das Rennen kurz vor Schluss noch drehen konnte. Mit dem unvorstellbar kleinen Vorsprung von 25 Tausendstelsekunden gewannen die überglücklichen jungen deutschen Damen die Bronzemedaille. Einen ausführlichen Bericht mit Fotos gab es bereits im Donaukurier. Wir gratulieren ganz herzlich und sind stolz, eine junge WM-Medaillengewinnerin als Vereinsmitglied zu führen!
Nur zwei Wochen später stand die Deutsche Meisterschaft im Einzelzeitfahren auf der Straße an. Das Rennen in Genthin bestritt Sophia gesundheitlich angeschlagen und fuhr trotzdem auf einen guten sechsten Rang. Dieses Rennen stellte zugleich das Saisonende für Sophia dar. Wir wünschen gute Erholung! Vielleicht dürfen wir Dich ja wieder zum Giro begrüßen.
(HarGo)
US-Olympionike Kincaid gewinnt siebten Hofmühl-Volksfest-Halbmarathon
Bei besten Laufwetter komplettierten am Sonntag die diversen vom SV Marienstein mit Unterstützung der DAV Sektion Eichstätt-Neuburg ausgerichteten Läufe den Volksfest-Sportsonntag. Im Anschluss an den Weitner-Bambinilauf und den Weitner-Nachwuchslauf erfolgte um 14.30 Uhr der Startschuss für die beiden Hauptläufe: die Hirsch-Kurzstrecke und den Hofmühl-Halbmarathon.
Zahlreiche ungläubige Blicke gab es bereits vor 15.00 Uhr im Start- und Zielbereich, als Moderator Thomas Neumüller die ersten Zwischenzeiten des führenden Halbmarathonläufers von der Strecke durchgab. Und tatsächlich bestätigten sich die Hochrechnungen und der Sieger überquerte bereits kurz nach 15.30 Uhr die Ziellinie. Inzwischen hatte es mit Hilfe der ein oder anderen Internetrecherche bereits die Runde gemacht: Mit Woody Kincaid war ein Profiläufer aus den USA an den Start gegangen und auch wenn die Strecke nicht offiziell vermessen war, pulverisierte dieser in 1:05:37 jede bei den bisherigen sechs Auflagen gelaufene Zeit. Der Olympionike (2020 in Tokio Platz 14 über 5000 Meter und Platz 15 über 10.000 Meter und 2024 in Rio Platz 16 über 10.000 Meter) und frühere US-Rekordhalter über 5000 Meter absolvierte im März diesen Jahres in New York seinen ersten Halbmarathon und nutzte den Halbmarathon in Eichstätt als Trainingslauf. Entsprechend war er wohl nicht ganz an seine Grenzen gegangen und schwärmte schon kurz nach Zieleinlauf ohne größere Anzeichen von Anstrengung von der Strecke durch die malerische Altstadt und entlang der Altmühl und der grandiosen Atmosphäre an der Strecke. Auch der zweitplatzierte Simon Bong (LT Haspa Marathon Hamburg) und der drittplatzierte Andrei Dmitriev (Nabburg) zeigten in 1:09:05 bzw. 1:10:54 Leistungen, die so in Eichstätt bisher noch nicht zu sehen gewesen waren. Vorjahressieger Bastian Glockshuber verbesserte seine Zeit von 2024 um 90 Sekunden und wurde damit Vierter. Auch die Tatsache, dass 41 Läufer unter den magischen 1:30:00 blieben, spricht für das enorm starke Teilnehmerfeld in diesem Jahr. Bei den Damen gewann Mona Klein (SC Moosham) in 1:20:55 vor Katie Rainsberger und Hannah Sassnink (Eichstätt), die 1:22:37 bzw. 1:26:47 benötigten. Auf der Hirsch-Kurzstrecke verteidigte Jonas Wechsler (Hofmühl) seinen Titel aus dem Vorjahr. Er absolvierte die 11km in 38:07 und verbesserte seine Zeit aus dem Vorjahr um über zwei Minuten. Wechsler folgten Lucas Leinfelder (LG Warching) und Anton Pfaller (VfB Kipfenberg) in 38:54 bzw. 40:40. Bei den Damen lief Lena Nadja Beyer (TV 06 Thalmässing) nach 44:25 als erste über die Ziellinie. Friederike Neudeck (Planegg) und Barbara Meyer (RSC Hirtenheid 04) komplettierten in 46:07 bzw. 48:19 das Podium. Ihnen allen war gemeinsam, dass sie nach Zieleinlauf die hervorragende Organisation der Laufveranstaltung ebenso lobten wie die grandiose Stimmung, die an der Strecke und insbesondere in der Altstadt herrschte.
Vorschau auf den siebten Hofmühl-Volksfest-Halbmarathon
Am Sonntag komplettiert die siebte Auflage des Hofmühl-Halbmarathons den Sportsonntag am Eichstätter Volksfest. Im Vorfeld haben die Organisatoren des SV Marienstein und zahlreiche Helfer aus sämtlichen Vereinsabteilungen alle Hände voll zu tun: sei es das Bepacken der Starterkits, die Markierungsarbeiten an der Strecke oder die Koordination der Verpflegungsstände. Bereits um 13.45 Uhr startet der Weitner-Bambinilauf für die Jahrgänge 2020 und jünger. Die Anmeldung hierfür ist im Vorfeld des Laufes im Start- und Zielbereich möglich. Um 14.00 Uhr fällt der Startschuss für den 1,7 Kilometer langen Weitner-Nachwuchslauf (Jahrgänge 2019 bis 2012). Die Hauptläufe – der Hofmühl-Halbmarathon und die Hirsch-Kurzstrecke (11 km) – beginnen um 14.30 Uhr, und nach den teilweise extremen Temperaturen in den Vorjahren ist für diesen Sonntag angenehmeres Läuferwetter angekündigt. Nachmeldungen für den Nachwuchslauf, die Kurzstrecke und den Halbmarathon sind am Wettkampftag von 12.00 bis 13.30 Uhr im Weißbiergarten neben dem Festzelt möglich. Dort findet zeitgleich auch die Ausgabe der Startunterlagen statt. Die hohe Anmeldezahl von über 800 Läuferinnen und Läufern für die beiden Hauptläufe motivierte die Verantwortlichen des SV Marienstein im Vorfeld zusätzlich. Rechnet man die Nachmeldungen hinzu, ist es gut möglich, dass die Laufveranstaltung nahezu die Teilnehmerhöchstzahl von 1.000 Läuferinnen und Läufern ausschöpft. Ein Blick auf die Anmeldeliste zeigt, dass im Vorfeld wieder zahlreiche Vereine, Firmen und Institutionen mobilisiert haben, um den Lauf zu einem Gemeinschaftserlebnis werden zu lassen. So gehen beispielsweise die Faschingsgesellschaft Eichstätt, der gastgebende SV Marienstein, die LG Donau-Ries, die Brauerei Hofmühl, die Firmen Weitner und Hirsch, Optik Dickmann und das Landratsamt Eichstätt mit zahlreichen Teilnehmern an den Start, die teilweise auch die Vorbereitung auf die Läufe zusammen absolviert haben. Wie bereits im Vorjahr ist die Strecke nicht offiziell vermessen, weshalb auch kein Streckenrekord ausgeschrieben wird. Tempomacher wird es für die Halbmarathon-Zeiten von 1:30 h, 1:45 h und 2:00 h geben. Die Bereitschaftspolizei Eichstätt stellt dankenswerterweise erneut ihre Turnhalle zur Verfügung, sodass die Teilnehmer sich dort umziehen und duschen können. Die Siegerehrung (Gesamtwertung und Altersklassen) für den Nachwuchslauf (14.40 Uhr) sowie für die Kurzstrecke und den Halbmarathon (18.00 Uhr) findet im Festzelt statt, und erst nach deren Beendigung wird die Anspannung beim Orga-Team und allen Helfern abfallen.
Im Rahmen des Hofmühl-Halbmarathons besteht die Möglichkeit, sich als Stammzellenspender registrieren zu lassen. Die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) wird mit einem Stand, der neben dem Start- und Zielbereich zu finden sein wird, vor Ort sein. Durch die Typisierungsaktion sollen potenzielle Stammzellenspender für an Leukämie erkrankte Personen gefunden werden. Das Thema ist gerade wieder sehr präsent, da es mit der 22-jährigen Marie und dem 66-jährigen Werner zwei Betroffene aus der Region gibt, die auf der Suche nach einer passenden Spenderin bzw. einem passenden Spender sind.
Vorjahressieger Bastian Glockshuber startet erneut
Am Sonntag Nachmittag werden wieder zahlreiche Läuferinnen und Läufer auf den Startschuss zu den beiden Volksfest-Hauptläufen – den Hofmühl-Halbmarathon und die Hirsch-Kurzstrecke – warten, der um 14.30 Uhr ertönen wird. Insgesamt wird eine hohe dreistellige Zahl an Läuferinnen und Läufern die 11 bzw. 21,09 km lange Strecke in Angriff nehmen, die in einer (Kurzstrecke) bzw. zwei (Halbmarathon) Runden vom Volksfestplatz über die Altstadt nach Landershofen und von dort wieder zurück zum Volksfestplatz führt. Im Hofmühl-Halbmarathon der Männer geht Vorjahressieger Bastian Glockshuber (TSV 1862 Neuburg) erneut an den Start und freut sich bereits auf die tolle Atmosphäre in Eichstätt: „Der Lauf in Eichstätt ist für mich einer der coolsten Läufe der Region, sehr zuschauerfreundlich und auch der Kurs ist schnell. Die letzten beiden Jahre war es sehr warm und ich bin mal gespannt, was am Sonntag möglich ist. Meine Form ist momentan gut. Natürlich will ich gewinnen und dabei nach Möglichkeit meine Bestzeit unterbieten.“ Im Vorjahr kam Glockshuber nach 1:13:57 und mit einem Vorsprung von fast vier Minuten ins Ziel. In Peter Santagati, der für die LG TELIS FINANZ Regensburg startet, hat Glockshuber einen starken Konkurrenten. Dieser absolvierte in diesem Jahr bereits einen Halbmarathon in 1:10. Eine gute Rolle werden auch wieder Mathias Schäfer (Stammham) und Richard Kirschner (TSV Dietfurt) einnehmen wollen, die im Vorjahr als Sechster bzw. Zehnter einliefen. Auch auf der Hirsch-Kurzstrecke geht mit Jonas Wechsler (Team Hofmühl) der Vorjahressieger (44:22) erneut an den Start und darf sich wieder Chancen auf den Sieg ausrechnen. Bei den Damen fällt die Vorhersage von Favoritinnen schwerer. Mit Iris Bischoff (Sport IN Lauftreff) und Andrea Steinmetz (Donau Run) werden mindestens zwei Läuferinnen aus den Top-Ten des Hofmühl-Halbmarathons 2024 wieder an den Start gehen. Auf der Hirsch-Kurzstrecke wird man mit Lea Rehm (TSG 08 Roth), Karin Koob (BePo Eichstätt), Susanne Braun (Ingolstadt), Maria Straus (Landratsamt Eichstätt) und Sabine Hauenstein (Wir sind laufend verbunden) gleich fünf Top-Ten-Läuferinnen des Vorjahres auf der Strecke finden. Für alle Läufe gilt, dass durch Nachmeldungen weitere Favoritinnen und Favoriten auf den Sieg das Teilnehmerfeld noch ergänzen können.
Sophia Schrödel bei der Bahnrad-WM
Ab dem 20.08.2025 finden die Bahnrad-Weltmeisterschaften der Juniorinnen in Appeldorn (NL) statt. Aufgrund ihrer starken Ergebnisse zuletzt auch bei der EM in Portugal wird Sophia am Start sein. Wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren war, ist ein Start garantiert, zwei weitere sind möglich.
Im Mannschaftsverfolger ist Sophia gesetzt - also heißt es am Donnerstag ab 18 Uhr in der ersten Runde Daumen drücken, dass die Equipe die Finals am selben Abend erreicht.
Ob Sophia auch bei dem 1000m Sprint (Freitag, 22.08.25) und/oder der 3000m Einer-Verfolgung (Samstag, 23.08.25) ran darf, bleibt abzuwarten.
Auf jeden Fall wünschen wir jede Menge Spaß, tolle Erfahrungen und viel Erfolg!
Sophia Schrödel (SVM) binnen zwei Wochen EM-Dritte, DM-Zweite und 2x DM-Dritte auf der Bahn
Am Donnerstag, den 17. Juli 2024, feierte Sophia mit ihren drei Teamkolleginnen den dritten Platz in der Mannschaftsverfolgung bei der Bahnrad-Europameisterschaft in Portugal. Im kleinen Finale gab es einen souveränen Überrundungssieg gegen Spanien. Erwartungsgemäß siegten die Juniorinnen aus Großbritannien vor Italien.
Qualifiziert für die EM hatte sich Sophia über starke Leistungen in der Vorbereitung und während der DM vor zwei Wochen. Hier holte Sophia bei der 1000m Einzelverfolgung den Vizetitel und den 3. Platz auf der 3000m Distanz (allerdings mit der zweitbesten Zeit). Mit der bayerischen Landesauswahl holte sie ebenfalls einen dritten Platz in der Mannschaftverfolgung.
Trotz zahlreicher Rückschläge in den zurückliegenden Monaten lässt sich Sophia nicht unterkriegen und zeigt erneut, das Zähigkeit, Motivation und Freude am Radsport belohnt werden. Bleib dran – wir tun es auch.
(Text von Har Go)
SVM-Staffeln mit tollen Ergebnissen in Kelheim
Am vergangenen Wochenende nahm der SV Marienstein mit drei Teams am prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen in Kelheim teil. Je fünf Fahrerinnen bzw. Fahrer absolvierten von Samstag auf Sonntag den 16 Kilometer langen Rundkurs. Die Staffel „SVM-Hofmühl“ – bestehend aus Fabian Frey (Kapitän), Tobias Pachowsky, Leon Ziller, Lorenz Meilinger und Jakob Stebich – absolvierte stolze 51 Runden, was 836 gefahrenen Kilometern, ca. 10.000 absolvierten Höhenmetern und einem Schnitt von 35,1 km/h entspricht. Mit dieser beeindruckenden Leistung fuhr das Team einen starken 20. Platz ein. Auch die Staffel „SVM-Altstadtcafé“ (Fabian Gangl (Kapitän), Johannes Roppelt, Jonas Meier, Markus Blatt und Urs Baumann) landete mit 47 gefahrenen Runden und dem daraus resultierenden 56. Platz in der oberen Hälfte des Gesamtklassements. Erstmals ging für den SVM auch ein Mixed-Team an den Start. Die Staffel „SVM-Xterno“ (Martin Escherle (Kapitän), Jakob Kube, Daniela Baumann, Annalena Koderer, Maria Straus) belegte mit 45 Runden Platz 24 und war mit ihrem Debüt hochzufrieden. Für den reibungslosen Ablauf vor Ort sorgte ein engagiertes Orga-Team: Georg Hertle, Gerhard Pachowsky, Constantin und Miriam Missalla sowie vor allem die Nachwuchsradsportler Clara Ott, Sophia Wolf und Max Greisel kümmerten sich unter anderem um Verpflegung, Zeltplatz, Weckzeiten und Zeitnahme. „Insgesamt haben die Vorbereitung und das Rennen selbst unter allen Beteiligten einen beeindruckenden Zusammenhalt und Teamspirit hervorgerufen. Unsere 15 Starterinnen und Starter haben ihre Grenzen ausgetestet und ihren inneren Schweinehund gerade in den Nachtphasen überwunden. Zentral für die erfolgreiche Teilnahme waren auch die Erfahrungen, die wir im Vorjahr sammeln konnten, als wir mit einem Team an den Start gingen“, berichtete Hertle nach einem kräftezehrenden Wochenende. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass das Teilnehmerfeld aus der SVM-Radsportabteilung nach der Steigerung von einer auf drei Staffeln im kommenden Jahr erneut wächst.
Ziegelmeier startete bei zahlreichen Ultraläufen (u.a. beim Jurasteig Nonstop Ultratrail - JUNUT)
Das Wettkampfjahr 2025 von Karl Ziegelmeier (Zaggi) startete bereits im Januar mit der Teilnahme beim „S1 TransKarstUltra 54 km mit 1.924 Höhenmetern“ in Triest. Nach 10:02:58 Stunden erreichte er als vierter in der AK65 das Ziel.
Anfang Februar ging er beim „Altmühl Ultra Trail 50 – Day Edition“ an den Start. Die Strecke mit ca. 1.800 Höhenmetern auf 53 km ist ein landschaftlich sehr reizvoller Trail im Altmühltal und führt anfangs nördlich der Altmühl, teilweise auf dem Altmühltal-Panoramaweg, von Pappenheim aus über Mörnsheim nach Dollnstein, dann in Richtung Wellheim nach Ensfeld, zurück nach Mörnsheim und auf der südlichen Seite der Altmühl von Solnhofen wieder zurück nach Pappenheim. Das Highlight auf der Strecke bietet der sog. „Jägersteig“ nach Dollnstein mit seinem alpinen Charakter. Nach 9:46:02 Stunden kam Zaggi in Pappenheim ins Ziel – Platz 3 in der AK65.
Anfang März ging’s zum traditionellen „Pommel2K“ nach Pommelsbrunn in der Hersbrucker Schweiz. Der Lauf folgt dem markierten „1000 HöhenMeterRundwander-weg“. Auf einer Nord- und einer Südrunde werden die schönsten Trails rings um Pommelsbrunn miteinander verbunden. Beim „Pommel2K“ werden zwei Runden des Wanderweges gelaufen, es stehen also 46 km mit 2.021 Höhenmetern am Programm. Nach 7:32:00 Stunden beendete Zaggi als Zweiter der AK65 den Lauf.
Am Wochenende vom 4. bis 6. April war’s nun endlich wieder Zeit für den JUNUT.Seit 14 Jahren ist er jedes Jahr Anfang April Dietfurt das Ziel vieler deutscher und internationaler Ultraläufer. Denn da rufen die Initiatoren Margot und Gerhard Börner zum Jurasteig Nonstop Ultratrail, kurz JUNUT genannt.
Seinen Namen hat der Laufwettbewerb vom Wanderweg „Jurasteig“. Dieser führt von Dietfurt über Riedenburg und Kelheim nach Bad Abbach, von dort weiter nach Kallmünz und Schmidmühlen sowie über Kastl, Deining und Holnstein zurück zum Ausgangspunkt. Üblicherweise wird der Jurasteig von Wanderern in 13 Tagesetappen begangen.
Für drei unterschiedliche Distanzen kann sich gemeldet werden: Junut 104: 104 km – 3.600 HM, Junut 170: 170 km – 5.400 HM, Junut 239: 239 km – 7.500 HM. Das Zeitlimit ist dabei auf 23 Std. 30 Min, 39 Std. bzw. 54 Std. festgelegt. Die Ultraläufer*innen, die an den Start gehen, laufen die Strecke durchgehend bei Tag und bei Nacht.
Zaggi entschied sich für die Strecke des Junut 170, sie endet „schon“ nach 170 Kilometern in Kastl bei Amberg. Es ist inzwischen meine 9. Teilnahme, Finisher war ich allerdings erst einmal beim Junut 2019 auf die Distanz 170km.
Nach dem Start am Freitag erwartete uns ein frühlingshafter Tag bei Temperaturen von zunächst frischen 8 Grad bis später in Kelheim mit um die 21 Grad. In der folgenden Nacht wurde es sternenklar und es hatte allerdings nur noch 3 Grad. Nach dem Verpflegungspunkt in Kelheim bekam Zagi allerdings schon Magenprobleme, die ihn dann bis zum Ende des Laufes beschäftigen sollten. Während der folgenden ersten Nacht und am zweiten Tag versuchte er sich an den Verpflegungsstellen in Matting (km 80), Pielenhofen (km 104) und Schmidmühlen (km 140) mit Ruhepausen einigermaßen zu regenerieren. Überglücklich erreichte er dann nach einem weiteren Frühlingstag in der zweiten, wieder frostigen Nacht kurz vor 22 Uhr das Ziel des Junut170 in Kastl nach 36:49:20 Stunden mit Platz 4 in der AK65 und Platz 34 im Gesamtergebnis. Von 48 gestarteten Läufern*innen mussten 13 vorzeitig den Lauf beenden. Für ihm war es inzwischen das Finish seines 210. bzw. 132. Marathon/Ultramarathon.
(Originaltext von Karl Ziegelmer adaptiert von Markus Blatt)
Rekordbeteiligung der Eichstätter Triathleten bei der Challenge Roth 2025
Die Challenge Roth am Sonntag, den 6.7.2025, finishten mindestens 14 Starter aus Eichstätt bzw. von Eichstätter Vereinen. Davon drei Einzelstarter, drei StaffelstarterInnen und eine komplette Staffel des SV Marienstein. Mehr als die Hälfte von Ihnen erreichte hervorragende Platzierung im vorderen Drittel ihrer Wertungsklassen.
Während die letzten Partygänger um 4:30 am Sonntag nach dem Eichstätter Altstadtfest sich wohl wunderten, wohin manche Eichstätter zu dieser frühen Stunde unterwegs sind, fuhren andere nach einer kurzen Nacht bereits zum sportliche Höhepunkt ihres Jahres 2025, der Challenge Roth über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, und 42,195 km laufen. Ein knappes Jahr hatten die Athleten auf diesen Moment hin gefiebert und sich akribisch vorbereitet mit unzähligen Trainingskilometern seit Herbst 2024.
Der langjährige Triathlet und Langdistanzdebütant Dominik Stelzig vom SV Marienstein ging am Sonntag in der Form seines Lebens beim Challenge Roth an den Start. Seine begrenzte Trainingszeit hatte er vor allem in die Teildisziplinen Rad und Lauf investiert und war in der ganzen Vorbereitung nur ein paar Mal geschwommen. Diese Taktik ging voll auf und er stieg als schnellster Schwimmer der Einzelstarter des SV Marienstein nach nur 1:05:26 Stunden bereits aus dem Wasser. Nur kurze Zeit dahinter folgte ihm "Oldie" Markus Blatt nach 1:07:39 Stunden auf seiner bereits dritten Langdistanz. Markus war für Roth bereits das 3. Mal gemeldet. Die ersten beiden Male in den Jahre 2023 und 2024 musste er leider krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Der dritte Einzelstarter des SV Marienstein, Debütant Matthias Benz enstieg dem Main-Donau-Kanal nach 1:13:05 Stunden. Matthias hatte im Jahr 2023 mehrmals mit Jonas Deichmann während dessen 120-Tage-Challenge die Einzeldisziplinen auf den Originalstrecken absolviert, Blut geleckt und sich kurzer Hand für das Jahr 2025 gemeldet.+
Wegen des Rückstandes auf den Teamkollegen Dominik packten Markus und Matthias auf der ersten Radrunde des Rennens den Hammer aus und absolvierten die geamte zweite Disziplin in hervorragenden 5:15:31 bzw. 5:19:05 Stunden. In der zweiten Runde entschieden sich allerdings beide etwas langsamer fahren, um mehr Energie für den abschließenden Lauf zu haben. Als die beiden auf die Laufstrecke, wähnten Sie Dominik immer noch vor sich, da sie ihn nicht bewusst überholt hatten. Der top-fitte Dominik hatte zwar die Form seines Lebens, allerdings das Glück nicht gepachtet. Er hatte auf der Radstrecke ganze vier Reifenpannen und musst nach drei mal flicken schließlich am Servicepoint sogar einen neuen Reifen aufziehen lassen um ins Ziel zu kommen. Trotz eines Verlusts von insgesamt einer halben Stunde brauchte Dominik lediglich 5:51:10 Stunden für die Radstrecke.
Nach einem schnellen Wechsel zum Laufen setzte Dominik zur Aufholjagd an. Seine Kollegen wähnten ihn zu dieser Zeit bereits weit vor sich, da Sie ihn auf dem Rad nicht bewusst überholt hatten und er Ihnen vor dem ersten Wendepunkt auch nicht entgegen kam. Als Sie ihn dann auf dem Rückweg erblickten, wirkte das erst einmal beflügelnd. Markus führte unter den SVMlern vor Matthias und Dominik, Markus hatte sich auf der zweiten Runde nicht optimal versorgt und haderte im Wechselzelt sogar ob er noch laufen kann. Trotzdem lief er los und fand seinen Rythmus nach ca. drei Kilometern. Trotz Motivationschubs konnten sich die beiden des heran nahenden Dominiks nicht erwehren und mussten dem langen Tag langsame Tribut zollen. Kurz nach Kilometer 31 hatte Dominik seinen Rückstand auf die beiden anderen egalisiert. Er war konstan sein Tempo gelaufen und sollte es weiterhin bis zum Ziel halten. Nach einem Marathon von 3:32:55 Stunden lief er mit einer Gesamtzeit von 10:36:45 Stunden als 166. von 241 Startern im Alter von 40-44 Jahren ein. Matthias musste ab Kilometer 25 leider das Tempo drosseln und lief trotzdem einen hervorragenden Marathon in 4:09:33 Stunden. Er wurde mit einer Gesamtzeit von 10:51:09 Stunden 243. von 432 Starten in der sehr stark bestzen Alterklasse der 35-39-Jährigen. Markus machte auf seiner dritten Langdistanz zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Mann mit dem Hammer bei Kilometer 27 weil er sich nicht optimal versorgt hatte und das angeschlagene Tempo etwas zu hoch war. Er brauchte 4:27:26 Stunden für den abschließenden Marathon und erreichte mit einer Gesantzeit von 10:56:40 den 77. Platz von 346 Startern in der Alterklasse der 50-54-Jährigen.
Es ist fast schon Tradition, dass auch eine Staffel des SV Marienstein bei der Challenge Roth an den Start geht. Dieses bestand dieses Jahr aus Peter Scheer (Schwimmen), Josef Beyer (Rad) und Andreas Promnersberger (Lauf). Trotz Neoprenverbots gelang es Peter fast an seine Schwimmzeit mit Neopren aus dem Vorjahr anzuknüpfen und er konnten den Transponder bereits nach 1:05:53 Stunden übergeben. Josef unterbot die Radzeit der Staffel vom letzten Jahr um fast 15 Minuten mit 4:50:41 Stunden. Danach unterbot Andreas seine eigene Marathonzeit des letzten Jahres um 10 Minuten mit einer Zeit von 2:59:20 Stunden. Insgesamt blieb das Team mit einer Gesamtzeit von 8:59:06 sogar unter der magischen 9 Stunden Grenze und wurde 20 von 258 Männerteams.
Die SVM Mitgliederinnen Julia Vogel als Schwimmerin und Eva-Maria Kammerbauer als Läuferin waren Teil der Staffel "Oaktown Tri Girls) zusammen mit Anna-Lena Vogel (Rad). Julia hatte als Schwimmerin bereits Routine durch mehrfache Starts als Staffelschwimmmerin bei der Roth Challenge. Obwohl sie mit Muskelkrämpfen zu tun hatte, schwamm sie eine hervorragende Zeit von 1:10:53 Stunden. Die langjährige Triatletin und Roth-Debütantin Anna-Lena fegte in 5:49:00 Stunden über die 180 km Rad. Zum Abschluss lief Eva-Maria Kammerbauer ihren ersten Marathon überhaupt in 4:35:31 Stunden und brachte die Staffel in einer Gesamtzeit von 11:39:33 Stunden ins Ziel. Mit dieser Leistung belegten Sie den 31. Platz bei den Damen.
Als dritte mit Eichstättern besetzte Staffel ging "SANFLORICO" in Roth an den Start. Schwimmer Florian Schöpfeö vom SV Marienstein stellte seine beeindruckende Schwimmform mit einer Zeit von 0:58:31 Stunden unter Beweis. Das hohe Tempo wurde von Radler Nico Spiegel mit 5:05:12 Stunden über die 180km fortgeführt. Danach krönte Sandra Gabriel das fulminante Ergebnis mit nur 3:31:18 Stunden für den Marathon. Die Staffel erreichte in einer Zeit von 9:38:39 Stunden Platz 32 unter 351 Mixed-Staffeln.
Ein weiterer den Eichstättern durch seine Schwimmschule bekannter Starter war Michael Knöferl in der Altersklasse der 45-49 Jährigen. Nach 1:09:10 Stunden für 3.8 km Schwimmen, 5:32:57 Stunden für 180 km rad und 3:56:59 Stunden für den Marathon belegte er in 10:45:10 Stunden den Platz 138 von 402 Startern in seiner Alterklasse.
Auch Janik Uellendahl, vielen Radsportlern der Region durch seine Erfolge bei den Bergzeitfahren wohl bekannt, nahm als EInzelstarter ohne Verein teil. Nach einem hervorragenden Schwimmen (1:04:19 für 3,8 km) und 4:51:28 Stunden für die 180 km Rad lag er bis ca. zur Halbmarathonmarke bei einer prognostizierten Zeit von nur 9 Stunden. Brauchte dann mit 3:24:29 Stunden doch etwas länger für den gesamten Marathon. Mit einer Gesamtzeit von 9:27:11 Stunden wurde er 32. von 159 Startern in der Altersklasse 25-29 Jahre.
SV Marienstein startet mit drei Teams beim 24h-Rennen in Kelheim
Das 24-Stunden-Rennen von Kelheim gibt es seit 1997 und es ist damit Deutschlands ältestes Radrennen in diesem Format. Bei der diesjährigen Auflage, die am kommenden Wochenende stattfindet, werden auch 15 Fahrerinnen und Fahrer des SV Marienstein in drei Teams an den Start gehen. Die Tatsache, dass die Anzahl an Teams von einem Team im Vorjahr auf nun drei gesteigert werden konnte, spricht für den aktuellen Radsportboom, von dem auch die Radsportabteilung des SV Marienstein profitiert. Bei der Premiere im Vorjahr sammelte das Team (Lorenz Meilinger, Markus Blatt, Georg Hertle, Fabian Frey, Martin Escherle) wertvolle Erfahrung und landete mit 49 gefahrenen Runden auf Anhieb im vorderen Drittel des Staffel-Gesamtklassements. Neben den beiden Herrenteams „SVM-Hofmühl“ und „SVM-Altstadtcafé“ stellt sich mit dem von Martin Escherle angeführten Team „SVM-Xterno“ auch ein Mixed-Team mit drei Fahrerinnen der Herausforderung. „Mit Teilnehmern im Alter von 16 bis 65 Jahren zeigt unser diesjähriges Rennteam eine beeindruckende Altersspanne. Zudem steht die gelebte Gemeinschaft im Fokus. Neue Mitglieder werden gezielt in das Team eingebunden, unterstützt von der letztjährigen Mannschaft. Gemeinsame Streckenbesichtigungen, abgestimmte Materialplanung, individuelle Trainingspläne, offene Ausfahrten und sogar ein privates Trainingslager ermöglichen eine gezielte Heranführung an das Rennen“, gibt Hertle Einblick in die umfangreichen Vorbereitungen. Der 16 km lange Rundkurs führt zunächst aus dem Bierzelt in der Altstadt auf die Anhöhe unterhalb der Befreiungshalle, auf der anderen Seite bergab und anschließend an der Donau wieder zurück zum Bierzelt, wo die Wechsel stattfinden.
Ein großes Dankeschön an unsere Sponsoren: Hofmühl, Xterno, Altstadtcafé, Fahrschule Topdrive, Hainmühle Morsbach und das Bauunternehmen Margraf!
Vielen Dank an Stefan Schramm für die tollen Fotos!
SVM-Hofmühl: Fabian Frey (Kapitän), Tobias Pachowsky, Leon Ziller, Lorenz Meilinger, Jakob Stebich
SVM-Xterno: Martin Escherle (Kapitän), Jakob Kube, Daniela Baumann, Annalena Koderer, Maria Straus
SVM-Altstadtcafé: Fabian Gangl (Kapitän), Johannes Roppelt, Jonas Meier, Markus Blatt, Urs Baumann
Sophia Schrödel mit neuem Rekord bei Sichtung
Bei der aktuellen Sichtung der Juniorinnen-Nationalmannschaft in Frankfurt an der Oder schlug Sophia, für den SV Marienstein startend, am 18. April gleich zweimal zu - und einmal davon so richtig.
Ab 9 Uhr stand die 3000m Einerverfolgung/Bahn auf dem Programm und Sophia war zu früher Stunde schon hellwach. Der nur sieben Monate alte Rekord von 3:44,733 min war fällig: In 3:41,889 min und somit im Durchschnitt circa 48,5 km/h schnell stellte sie eine neue deutsche Bestzeit im Juniorinnenbereich auf Sie distanzierte die vorherige Rekordhalterin Julia Servay (RSC 1962 Biberach) um fast eine ganze Sekunde (3:42,821 min), Dritte wurde Magdalena Leis (RSC Linden) in 3:44,402 min.
Damit nicht genug, fuhr sie am Abend mit der Bayerischen Equipe im 4000m Verfolger/Bahn den anderen Mannschaften erneut davon (4:46,851min).
Der SV Marienstein gratuliert recht herzlich!
Insbesondere auch, weil die Erfolge in den letzten Monaten aufgrund von Sturzpech und langwieriger Verletzung rar gesät waren. Doch mit einem privaten Trainingslager über den Jahreswechsel und den Trainingslagern mit der Nationalmannschaft sowie dem Team Mangertseder kämpfte sie sich wieder zurück in die Jahrgangsspitze. Taffe junge Frau!
Wir halten die Daumen und sind bald wieder mal an der Strecke für einen besonderen Motivationsschub.
Und vielleicht lernt ja dann die Bundes-Trixi (Trixi Worrack ist seit kurzem neue Trainerin der Juniorinnen-Nationalmannschaft) bald den Fantross aus Eichstätt kennen, der einst schon den Bundes-Sepp zu beeindrucken wusste
Text von Har Go (Norbert)
November 2024: Der SV Marienstein gründet eine neue Abteilung.
Der SV Marienstein erweitert sein sportliches Angebot und gründet eine Radsportabteilung. Mit dieser Neugründung erweitert der Verein sein Angebot und bietet Radsportbegeisterten in der Region eine neue Plattform. Der Eichstätter Kurier berichtet.