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Nichts zu holen beim Tabellenführer: TV Büchenbach - SV Marienstein 3:1 (1:1)
(jsl) Büchenbach
Der TV Büchenbach entschied das Topspiel der Kreisliga Neumarkt/Jura West gegen den SV Marienstein mit 3:1 für sich und liegt damit zusammen mit dem SV Alesheim weiterhin an der Tabellenspitze. Der SVM hat nun sechs Punkte Rückstand auf das Spitzenduo. „Die Zuschauer sahen hier ein echten Spitzenspiel, das auf beiden Seiten hart und emotional geführt wurde. Leider leisteten wir uns einige kleine Fehler, die auf diesem Niveau gnadenlos bestraft werden“, resümierte SVM-Trainer Dominik Pfuhler. Er musste kurzfristig auf Stefan Laumeyer verzichten, der durch Ali Dilaver ersetzt wurde. Ihm und seinen Teamkollegen gelang ein Start nach Maß in die Partie: In der achten Spielminute brachte Maximus Mack einen Freistoß aus 20 Metern an der Mauer vorbei im Torwarteck unter. Nur zehn Minuten später glichen die Hausherren bereits aus. Die Vorstädter schalteten nach einem Foulspiel ab, doch der Schiedsrichter entschied auf Vorteil. Letztendlich gelangte das Leder zu Max Heckel, der den Ball aus 25 Metern sehenswert in den Winkel jagte. In der Folge drängte der TV die Gäste zusehends in die eigene Hälfte. Die langen Bälle fanden jedoch selten einen Abnehmer und kurz vor der Pause rettete SVM-Torhüter Gabriel Rehm im direkten Duell mit Liam Zavesky. Nach dem Seitenwechsel erspielte sich die Pfuhler-Elf wieder mehr Spielanteile und hatte in der 50. Minute die große Chance zur Führung. Maximlian Lindermeier legte von der linken Seite zur Mitte, wo Laurenz Heindl den Ball noch stoppte, wodurch TV-Schlussmann Daniel Pangerl noch entscheidend eingreifen konnte. Drei Minuten später spielten die Mittelfranken ihre Stärke bei Standardsituationen aus: Nach einem scharf getretenen Eckball auf den kurzen Pfosten war Heckel war Kopf zur Stelle und sorgte für das 2:1. Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Stephan Steib verpasste in aussichtsreicher Position den Abschluss und auch bei Mirko Schröders Schuss auf den kurzen Pfosten blockte ein Büchenbacher Abwehrbein im letzten Moment. Der Tabellenführer konterte und scheiterte mehrmals am überragenden Rehm im SVM-Tor. Eine Zehn-Minuten-Strafe zog dem SVM dann in der Schlussphase endgültig den Zahn: Elf Minuten vor Spielende zog Gennaro Acquaviva von links zur Mitte und war mit einem starken Schuss aus 16 Metern ins rechte untere Toreck erfolgreich. Auch in den letzten Spielminuten gaben sich die Pfuhler-Schützlinge nicht auf, doch der Büchenbacher Sieg geriet nicht mehr ernsthaft in Gefahr.
Sa. (18.00 Uhr): Topspiel in Büchenbach
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein reist bereits am Samstag nach Büchenbach, wo es zum Topspiel der Kreisliga Neumarkt/Jura West kommt. Der TSV hat als Tabellenführer (37 Punkte) drei Zähler mehr auf dem Konto als der SVM (34), der noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat. Nach dem missglückten Start in die Frühjahrsrunde erarbeiteten sich die Vorstädter dieses Spitzenspiel durch zuletzt drei Siege in Folge. Diese glückten gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel und vor allem die Defensive zeigte sich am letzten Sonntag gegen die DJK Veitsaurach stark verbessert: „Endlich haben wir mal wieder zu null gespielt und wir reisen durchaus selbstbewusst nach Büchenbach, wo zwei gleichwertige Mannschaften aufeinandertreffen werden“, blickt SVM-Trainer Dominik Pfuhler voraus. Der Sieger diese Partie darf sich zumindest im Kampf um Relegationsplatz zwei einiges ausrechnen. Und sollte der zuletzt verlustpunktfreie TSV Heideck (36) in seinen drei Nachholspielen noch Federn lassen, wollen beide Mannschaften natürlich zur Stelle sein. Die Partie wird ungewohnt spät angepfiffen, nämlich erst um 18.00 Uhr.
4:0 über das Schlusslicht: SV Marienstein - DJK Veitsaurach 4:0 (1:0)
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein fuhr mit einem 4:0 über die DJK Veitsaurach den ersten Heimsieg im Kalenderjahr 2024 ein und bleibt damit dem an diesem Spieltag ebenfalls erfolgreichen Spitzentrio aus Büchenbach, Heideck und Alesheim auf den Fersen. Trotz großer Überlegenheit konnte der Mariensteiner Sieg erst in der Schlussviertelstunde endgültig unter Dach und Fach gebracht werden. Die Hausherren starteten furios in die Partie und hatten in den ersten zehn Minute drei Großchancen. Maximus Mack verpasste am langen Pfosten völlig freistehend aus kurzer Distanz und auch zwei aussichtsreiche Gelegenheiten per Kopfball wurden nicht genutzt. In der Folge ließ der Mariensteiner Elan etwas nach und prompt machten die Mittelfranken durch einen Pfostenschuss auf sich aufmerksam. Bis zum Seitenwechsel war der SVM dann wieder drückend überlegen und belohnte sich in der 40. Minute hierfür. Nach einem Angriff über die linke Seite wurde Stephan Steib im Strafraum bedient. Dieser ließ seinen Gegenspieler per Körpertäuschung ins Leere laufen und versenkte seinen Rechtsschuss zum 1:0. Im zweiten Durchgang wollte dann zunächst kein Team so recht die Initiative übernehmen und es entwickelte sich den Temperaturen entsprechend ein lauer Sommerkick. Das Tabellenschlusslicht prüfte SVM-Schlussmann Gabriel Rehm im zweiten Durchgang nur ein einziges Mal, als dieser einen Schuss aus 16 Metern über die Querlatte lenkte. Die Blau-Weißen agierten derweil in Nähe des DJK-Strafraums zu ungeduldig und ungenau. In der 74. Minute wurde eine Kombination endlich mal sauber zu Ende gespielt und am Ende dieser fand Stefan Laumeyer Laurenz Heindl am langen Pfosten. Dieser hatte keine Mühe, den Ball über die Linie zu drücken. Nur drei Minuten später schnürte der Youngster einen Doppelpack. Eine Mack-Flanke wurde unzureichend geklärt und Heindl setzte den Abpraller halbhoch ins lange Eck. Sieben Minuten vor Spielende jagte Mack seinem Gegenspieler den Ball ab und legte uneigennützig quer auf Maximilian Becker, der für den Endstand von 4:0 sorgte.
So. (15.00 Uhr): Die DJK Veitsaurach zu Gast im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein will am Sonntag im Heimspiel gegen Schlusslicht DJK Veitsaurach den dritten Sieg in Folge einfahren. Dem Fehlstart in die Frühjahrsrunde mit zwei Niederlagen ließ die Elf von Trainer Dominik Pfuhler nun zwei Siege folgen und darf wieder optimistischer auf die Tabelle blicken: Mit dem drittplatzierten SV Alesheim ist man punktgleich (je 31 Punkte) und liegt drei Punkte hinter Tabellenführer TV Büchenbach (34), der bereits ein Spiel mehr absolviert hat. Auch wenn der heimliche Spitzenreiter TSV Heideck (33) dank zweier Nachholspiele alle Trümpfe in der Hand hat, so ist für den SVM zumindest Relegationsplatz zwei in Reichweite. Um diesen zu erreichen, müssen die Vorstädter jedoch ihre Schwächephasen im Spiel abstellen. Sowohl in Kammerstein als auch in Pfofeld, wo man jeweils in einer nervenaufreibenden Schlussphase drei Punkte sicherstellte, hätten diese beinahe den Sieg gekostet. „Auf den engen Plätzen hätten wir den Spielverlauf jeweils gerne anders gestaltet. Beide Male gaben wir Führungen leichtfertig aus der Hand und man merkte, dass nach den Gegentoren das Selbstbewusstsein und die Automatismen weg waren. Dennoch fanden meine Jungs in beiden Spielen dank ihrer tollen Moral einen Weg, das Spiel noch zu gewinnen. Darauf wollen wir am Sonntag aufbauen, um den ersten Heimsieg im Kalenderjahr einzufahren“, blickt Pfuhler voraus auf Sonntag. Mit der DJK Veitsaurach treffen die Hausherren erneut auf einen kampfstarken Gegner, der auf Grund seiner prekären Tabellensituation alles in die Waagschale werfen wird. Anpfiff ist um 15.00 Uhr.
Spektakulärer Last-Minute-Sieg: SG Pfofeld//Theilenhofen - SV Marienstein 3:4 (0:2)
Liebe Redaktion, hier der Bericht vom SVM. Schöne Ostern! Johannes
(jsl) Pfofeld
Der SV Marienstein gewann sein Nachholspiel bei der SG Pfofeld/Theilenhofen auf spektakuläre Art und Weise mit 3:4 und rückte damit auf Tabellenplatz vier vor. Eine verrückte Schlussphase gipfelte im Mariensteiner Siegtreffer in der Nachspielzeit. Bereits in der 11. Spielminute ging der SVM in Führung: Nach einem durch Maximus Mack von der rechten Seite getretenen Freistoß war Elias Ferstl am Elfmeterpunkt per Kopf zur Stelle und Laurenz Heindl brauchte den Ball aus zwei Metern nur noch über die Linie zu drücken. Die Hausherren agierten mit langen Bällen, was die Mariensteiner Hintermannschaft vor keine größeren Probleme stellte. Ausnahme war ein gefährlicher Heber, der auf der Querlatte des von SVM-Torhüter Gabriel Rehm gehüteten Tores landete. Die Blau-Weißen spielten ihre Kontermöglichkeiten nicht gut genug aus, erhöhten aber dennoch kurz vor dem Seitenwechsel, als Jonas Dorsch per Abschluss aus halbrechter Position in das lange Eck erfolgreich war. Unverständlicherweise zeigte sich der SVM nach der Pause völlig von der Rolle und hatte bei einem Pfofelder Pfostenschuss zunächst noch Glück. Kurz darauf gelang Philipp Unöder aus dem Gewühl heraus der Anschlusstreffer und in der 75. Minute war es erneut der Routinier, der den Ausgleich besorgte. Per schöner Körpertäuschung verschaffte er sich Platz und sein Schuss aus elf Metern schlug im kurzen Eck ein. Nun war das Momentum auf Pfofelder Seite, doch die Hausherren wollten zu viel: In der 88. Minute erreichte ein langer Ball Stephan Steib, dessen Abschluss von SG-Torhüter Philip Reiter pariert wurde, doch Heindl bugsierte den Abpraller aus 16 Metern artistisch und mit letzter Kraft über die Linie. Dies war jedoch erst der Auftakt zu verrückten Schlussminuten. Drei Zeigerumdrehungen später hatten die Mittelfranken die passende Antwort parat, als Johann Dietl einen abgefälschten Freistoß, bei dem die Mariensteiner Mauer keine gute Figur machte, im kurzen Eck unterbrachte. Für den umjubelten Schlusspunkt sorgten aber dennoch die Vorstädter. Der eingewechselte Maximilian Becker fand auf der rechten Seite Mack. Dieser narrte seinen Gegenspieler und bediente am langen Pfosten den ebenfalls eingewechselten Oliver Reichenberger, der den Ball über die Linie drückte und damit den Siegtreffer erzielte.
Ostersamstag (16.00 Uhr): Nachholspiel bei der SG Pfofeld/Theilenhofen
(jsl) Marienstein
Am Ostersamstag wird in der Kreisliga Neumarkt/Jura West der 15. Spieltag nachgeholt, der Mitte November letzten Jahres größtenteils den Witterungsbedingungen zum Opfer gefallen war. Dabei tritt der SV Marienstein um 16.00 Uhr bei der SG Pfofeld/Theilenhofen an. Die Hausherren liegen auf Rang 9 und starteten mit zwei knappen Niederlagen in das Kalenderjahr 2024. Damit befinden sie sich in der identischen Situation wie der SV Marienstein vor dem letzten Wochenende. Nach zwei Niederlagen ohne eigenen Torerfolg gelang dem SVM gegen die SG SV Barthelmesaurach/SV Kammerstein endlich der erste Sieg. Beim 2:4 platzte in der Offensive wieder der Knoten und die Kreativabteilung um Stephan Steib wird auch in Pfofeld gefordert sein, denn man tritt bei der zweitbesten Defensive (17 Gegentreffer) der Liga an. Zudem machten die Blau-Weißen bereits Bekanntschaft mit der Kampfkraft des Gegners: Im Hinspiel machten die Mittelfranken dem SVM das Leben lange Zeit schwer und nur dank eines Doppelpacks von Laurenz Heindl in den Schlussminuten gelang ein 2:1-Erfolg. SVM-Trainer Pfuhler hofft, dass sein Team am Samstag spielerisch einen Schritt nach vorne macht und über 90 Minuten konstant spielt. Eine Schwächephase wie am letzten Sonntag in der ersten Hälfte sollte sich seine Elf nicht erneut erlauben. Sollte dies gelingen, stehen die Chancen gut, sich bereits am Samstag drei Punkte in das Osternest zu legen und den TSV Absberg von Tabellenplatz vier zu verdrängen.
Mammutprogramm der zweiten Mannschaft über Ostern
Fünf Spiele binnen drei Tagen: Was sich nach Eishockey-Play-Offs anhört, ist tatsächlich das Programm unserer zweiten Mannschaft über Ostern. Am heutigen Gründonnerstag gastiert man bei der SG Langenaltheim/TSG Solnhofen (18.30, in Langenaltheim), am Ostersamstag empfängt man die DJK Dollnstein 1921 e.V. (13.00 Uhr) und am Ostermontag tritt man erneut auswärts an: diesmal beim ESV Treuchtlingen II (15.00 Uhr). Nach drei Siegen in Serie wollen unsere Jungs um Spielertrainer Andi Knör weiterhin ihre weiße Weste im Kalenderjahr 2024 behalten. Sollte dies gelingen, darf man wieder auf die vorderen Tabellenplätze der A-Klasse Neumarkt/Jura Süd in den Blick nehmen.
Kleeblatt Ostercamp beim SV Marienstein 2024
Datum: Dienstag, 02. April 2024 bis Freitag, 05. April 2024 Ort: Hofmühl Sportpark
Zum dritten Mal veranstaltet der SV Marienstein ein Fußballcamp in den Osterferien. Viel Fußball mit Turnieren, Training und dem Fußball-Abzeichen, dazu ein attraktives Rahmenprogramm und ein Ausrüstungspaket bilden den Rahmen unserer Freizeit in der zweiten Osterferienwoche. Betreut werden die Kinder von profesionellen Trainern der SpVgg Greuther Fürth.
Im Camppreis für jedes Kind enthalten:
- Aktuelles Trikot der der SpVgg Greuther Fürth
- Puma Trainingshose kurz
- Puma Stegstutzen
- Kleeblatt Trinkflasche
- Warmes Mittagessen
- Getränke
Jede(r) im Alter von 6 bis 13 Jahren darf daran teilnehmen.
Im Namen des Vorstandes
Jugendleiter Peter Bosch
Erster Punktspielsieg 2024: SG SV Barthelmesaurach/SV Kammerstein - SV Marienstein 2:4 (1:2)
(jsl) Marienstein
Der erste Pflichtspielsieg im Kalenderjahr 2024 war für den SV Marienstein ein hartes Stück Arbeit: Letztendlich setzte man sich bei der SG SV Barthelmesaurach/SV Kammerstein dank zweier später Treffer mit 2:4 durch. „Spielerisch ist momentan viel Luft nach oben. Den Jungs fehlt einfach die Leichtigkeit, was nach den beiden Niederlage zuletzt auch nicht verwunderlich ist. Umso froher sind wir über die drei Punkte“, bilanzierte SVM-Trainer Dominik Pfuhler nach Schlusspfiff. Die Partie begann für seine Schützlinge vielversprechend, denn bereits in der siebten Minute ging man in Führung. Nach einem Angriff über die rechte Seite legte Mirko Schröder zurück auf Stephan Steib und dieser war mit seinem Schuss in das lange Eck erfolgreich. In der Folge verpassten es die Blau-Weißen nachzulegen und kassierten in der 20. Minute den Ausgleich, als Fabian Leng per Abstauber das 1:1 erzielte. Hiervon waren die Gäste durchaus geschockt und verloren Mitte der Halbzeit den Faden, was sich in zahlreichen ungenauen Zuspielen manifestierte. Sehr überraschend gelang noch vor dem Pausenpfiff dennoch die erneute Führung: Maximus Mack zog von der linken Seite nach innen und sein sehenswerter Rechtsschuss aus 22 Metern senkte sich hinter SG-Torhüter Simon Huber in die Maschen. Bald nach Wiederanpfiff erhielt Mack eine 10-Minuten-Strafe und folglich befanden sich die Vorstädter in Unterzahl. Kurz vor Ablauf derer stand Casey Fry nach einer Flanke von der rechten Seite am zweiten Pfosten komplett frei und sorgte für das 2:2. Nun entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Vor allem in der Schlussviertelstunde wurde es zudem hitzig auf dem Spielfeld. In der 82. Minute bugsierte Laurenz Heindl den Ball aus zwei Metern an die Querlatte, nachdem Bauer gegen Schröder noch gerettet hatte. Sechs Minuten später setzte sich Stefan Kiermeyer auf der linken Seite nach einer schnellen Kombination im Zentrum mit etwas Glück gegen zwei Gegenspieler durch und sein Abschluss aus 13 Metern schlug im rechten unteren Toreck ein. Die Mittelfranken warfen nun nochmal alles nach vorne, doch dem SVM gelang in der Schlussminute die endgültige Entscheidung: Heindl war auf der rechten Außenbahn auf und davon und seinen Querpass verwertete Steib im Zentrum aus zehn Metern zum umjubelten 2:4-Endstand.
So. (15.00 Uhr): Auswärts in Kammerstein
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein nimmt am Sonntag (15.00 Uhr) bei der SG SV Barthelmesaurach/SV Kammerstein den dritten Anlauf für den ersten Punktspielsieg im Jahr 2024. Mit fünf Punkten Rückstand auf Tabellenführer SV Alesheim ist für die Vorstädter zwar weiterhin alles möglich, doch den Auftakt hatte man sich natürlich ganz anders vorgestellt. Gegen Aufstiegsaspirant TSV Heideck (0:1) zeigte sich die Elf von Trainer Dominik Pfuhler stark verbessert gegenüber der 2:0-Niederlage in Cronheim, nutzte aber die Großchancen in der zweiten Halbzeit nicht und steht somit nach zwei Spielen mit leeren Händen da. „Wenn wir den Anschluss an die Topplätze nicht ganz verlieren wollen, müssen wir in Kammerstein gewinnen. Wir wollen an die Leistung gegen den TSV Heideck anknüpfen und uns ist bewusst, dass wir zunächst mal die Basics abrufen müssen. Ansonsten droht uns ein böses Erwachen wie in Cronheim“, ist Pfuhler gewarnt. Die Hausherren holten seit der Winterpause durch zwei Remis zwei Zähler (3:3 in Dittenheim und 0:0 bei der DJK Veitsaurach) und rangieren damit auf Relegationsplatz 12. Den Blau-Weißen steht ein kampfbetontes Spiel bevor, das auch gut und gerne zum Geduldsspiel werden kann. Die SG sinnt zudem auf Revanche für die derbe 9:1-Hinspielniederlage in Marienstein. Pfuhler wird auf die Becker-Brüder verzichten müssen und hinter dem Einsatz von Stefan Laumeyer und Laurenz Heindl steht momentan noch ein Fragezeichen.
Heimniederlage im Topspiel: SV Marienstein - TSV Heideck 0:1 (0:0)
(jsl) Marienstein
Trotz einer ansprechenden Leistung verlor der SV Marienstein am Sonntag Nachmittag das Topspiel der Kreisliga Neumarkt/Jura West gegen den TSV Heideck mit 0:1. „Von Beginn an zeigten meine Jungs ein anderes Auftreten und eine andere Körpersprache als zuletzt in Cronheim“, war SVM-Trainer Dominik Pfuhler grundsätzlich zufrieden mit seiner Elf. An der Außenlinie übernahm Andreas Knör die Kommandos, das Pfuhler nach einer roten Karte in Cronheim für dieses Spiel gesperrt war. Die Gäste starteten druckvoll in die Partie und bereits nach wenigen Sekunden musste SVM-Torhüter Gabriel Rehm bei einem Schuss aus halbrechter Position eingreifen. Auf der Gegenseite köpfte Laurenz Heindl nach einer Freistoßflanke über das Tor. Ansonsten sahen die ca. 120 Zuschauer im Hofmühl-Sportpark eine gutklassige, umkämpfte Kreisligapartie ohne echte Höhepunkte. In der 56. Spielminute landete ein Diagonalball bei Mirko Schröder, der von der linken Seite in Richtung Tor zog und an der Fußabwehr von TSV-Schlussmann Markus Hofmeier scheiterte. Zehn Minuten später hatten auch die Mittelfranken ihre Großchance zur Führung: Daniel Kammerbauer spielte den am Strafraumeck lauernden Michael Albrecht flach an und dessen Direktabnahme lenkte Rehm per Glanztat über die Latte. Nach ähnlichem Muster fiel in der 81. Minute das Tor des Tages dieser ausgeglichenen Partie. Michael Meier flankte von der rechten Seite zur Mitte, wo Maximilian Schwarz nach einem Mariensteiner Stellungsfehler genug Zeit hatte, den Ball anzunehmen und ihn aus acht Metern in die Maschen zu setzen. Die Hausherren waren jedoch kaum geschockt und um die sofortige Antwort bemüht. Nach einer Serie an Flankenbällen scheiterte Elias Ferstl per Kopfball aus spitzem Winkel an Hofmeier und wenig später verfehlte ein Schuss aus 16 Metern von Stephan Steib aus der Drehung nur knapp das Tor. Die Gäste konterten hingegen und Albrecht schoss völlig freistehend klar über das Tor. Der die Partie insgesamt sicher leitende Unparteiische Salmon Stengel zeigte fünf Minuten Nachspielzeit an und in dieser bot sich der Pfuhler-Elf die Möglichkeit zum Ausgleich. Steib wurde im Strafraum angespielt, ließ zwei Gegenspieler aussteigen und setzte den Ball aus kurzer Distanz um Zentimeter über den Querbalken.
So. (15:00 Uhr): Heimspielauftakt im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein machte am letzten Wochenende die Erfahrung, dass beim Punktspielstart die Vorbereitungsspiele ein Muster ohne Wert sein können. Nach einer makellosen Saisonvorbereitung verloren die Vorstädter doch etwas überraschend mit 2:0 beim abstiegsbedrohten SV Cronheim. An diesem Sonntag bietet sich der Elf von Trainer Dominik Pfuhler direkt die Gelegenheit zur Wiedergutmachung, wenn man um 15.00 Uhr Aufstiegsaspirant TSV Heideck empfängt. Die Gäste haben mit 27 Punkten aus 12 Spielen momentan wohl die besten Chancen im Kampf um die Meisterschaft, während der SVM mit 25 Punkten aus 13 Spielen die Verfolgerrolle innehat. Am Sonntag und in den dann folgenden Wochen müssen die Blau-Weißen in den direkten Duellen mit den Teams aus dem oberen Tabellendrittel punkten, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Schließlich will man zumindest den Relegationsplatz ins Visier nehmen. Gelegenheit dazu bietet sich reichlich – auf den TSV Heideck trifft man beispielsweise auch noch auswärts. Am Sonntag peilt der SVM nun zuerst einmal eine Leistungssteigerung an: „In Cronheim konnten wir auf dem engen Platz unser läuferisches Element kaum zur Entfaltung bringen. Dies gelingt uns auf heimischem Rasen hoffentlich wieder besser. Vor allem braucht es aber gegen ein Topteam wie das aus Heideck eine andere Körpersprache und verbessertes Zweikampfverhalten“, nennt Pfuhler die Bedingungen für einen erfolgreichen Heimauftakt im Jahr 2024.
Turnhalle Rebdorf am 08. März 2024 gesperrt
Wegen eines Konzerts der Stadtkapelle am Samstag 09. März 2024 und der dafür notwendigen Aufbauaktivitäten steht die Turnhalle Rebdorf am Freitag 08. März 2024 für die SVM Kurse nicht zur Verfügung.
Betroffen sind die Kurse: Bewegen statt schonen über 60, Rücken in Balance und Total Body Workout.
So. (15.00 Uhr): Es geht wieder los! Punktspielstart in Cronheim
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein nimmt am Sonntag den Punktspielbetrieb wieder auf, wenn um 15.00 Uhr das Nachholspiel beim SV Cronheim ansteht. Nicht einmal die Hälfte der Saisonspiele in der Kreisliga Neumarkt/Jura West haben die Schützlinge von Trainer Dominik Pfuhler bisher absolviert und somit haben sie noch alle Chancen. „Das Team hat den Relegationsplatz zwei als Mindestziel ausgegeben und um dieses zu erreichen, müssen wir fortan in jedem Spiel abliefern. In Cronheim wird uns von einem kampfstarken Gegner auf dem engen Platz alles abverlangt werden“, blickt Pfuhler voraus. Die Hausherren stecken als Tabellenzehnter im Abstiegskampf und wollen diesen – wie bereits letzte Saison – durch eine starke Rückrunde erneut erfolgreich gestalten. Der SVM geht als Tabellenfünfter als Favorit in die Partie und zusätzlich Mut macht den Blau-Weißen die Vorbereitung, die ohne Niederlage absolviert wurde. Die Generalprobe glückte am letzten Samstag durch ein 3:2 über die DJK Pollenfeld. Trotz müder Beine auf Grund der Trainingswoche und trotz eines 0:2-Rückstands fand man einen Weg, dieses Spiel noch zu gewinnen. Mit einem Sieg in Cronheim gelänge dem SVM nicht nur ein positiver Start in die Frühjahrsrunde, sondern man könnte auch weiteres Selbstbewusstsein für das folgende Topspiel gegen direkten Konkurrenten TSV Heideck sammeln. Pfuhler steht am Sonntag der gesamte Kader zur Verfügung. „Der Konkurrenzkampf ist momentan groß und die letzten Positionen werden erst nach dem Abschlusstraining am Freitag vergeben werden“, lässt er durchblicken.
Die Schamerau ist wieder geöffnet!
Am vergangenen Sonntag öffnete die Schamerau wieder ihr Pforten und dies unter neuen Pächtern. Bis zum Fasching und insgesamt 16 Jahre lang bewirtschaftete das Ehepaar Bazzoni die Sportgaststätte des SV Marienstein, ehe nun Familie Igne übernahm. Sie lud am Sonntag anlässlich der Wiedereröffnung zum feierlichen Sektempfang. In den Wochen zuvor hatte sie mit Hilfe einiger engagierter SVM-Mitglieder sowohl den Gastraum als auch die Terrasse auf Vordermann gebracht. Dort durchschnitten SVM-Vorsitzender Arnulf Neumeyer und Hofmühl-Inhaber Stephan Emslander am Sonntag Nachmittag symbolisch ein rotes Band und wünschten der neuen Pächterfamilie gute Geschäfte, nette Gäste und das in der Gastronomie notwendige Durchhaltevermögen. Sandra und Selcuk Igne sind keine Unbekannten in der Region, denn sie betreiben seit einiger Zeit bereits Pizza Altmühltal in Mörnsheim. „Wir freuen uns auf die neue Herausforderung und wollen nun auch in Eichstätt Fuß fassen und mit unseren italienischen Spezialitäten überzeugen“, lässt sie wissen. Auch auf Vereinsseite ist man zufrieden, wie Neumeyer mitteilt: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und darüber, dass die Schamerau nach nur kurzer Zeit wieder offen ist. Nicht nur für unsere Sportler, sondern auch für die Bewohner von Marienstein, Rebdorf und vom Blumenberg ist die Schamerau ein wichtiger sozialer Treffpunkt.“