Neuigkeiten
Vorschau auf das Stadtteilfest am kommenden Samstag
(jsl) Marienstein
Nach dem coronabedingten Ausfall 2020 und 2021 freut sich der SV Marienstein, in diesem Jahr wieder sein Stadtteilfest ausrichten zu können. Zur fünften Auflage des Fests lädt der SVM am kommenden Samstag alle Bürgerinnen und Bürger aus Marienstein, vom Blumenberg, aus Rebdorf, aus Wasserzell, aus dem Westen Eichstätts und natürlich aus dem gesamten Stadtgebiet und auch von außerhalb herzlich ein. Der Nachmittag steht ganz im Zeichen des Nachwuchses. Um 15 Uhr startet ein von der Radsport-Abteilung organisiertes Nachwuchs-Mountainbike-Rennen auf der Wiese hinter der Sportgaststätte Schamerau. Die Altersklassen U7 bis U15 werden an den Start gehen und Voraussetzung für die Teilnahme sind ein fahrtüchtiges Mountainbike und ein Fahrradhelm. Die Anmeldung für das Rennen ist von 12 bis 14 Uhr vor Ort gegen ein Startgebühr von 5€ möglich. Zudem warten attraktive Preise auf die Nachwuchs-Mountainbiker. Zudem können sich Groß und Klein bei einem Geschicklichkeitsparcours der Jugend-Radsportgruppe oder beim „Rolle-Fahren“ beweisen. Auch die Nachwuchskicker sind aktiv: Um 14.30 Uhr tritt die U15 des SVM gegen die JFG Hopfenland an. Zur Stärkung am Nachmittag werden Kaffee und Kuchen angeboten. Um 17 Uhr beginnt der offizielle Teil mit einer Begrüßung durch die Vorstandschaft und der Segnung des neuen Vereinsbusses und von Fahrrädern durch Pater Langer. Auch Ehrungen und Verabschiedungen stehen auf dem Programm. Für warmes Essen und kühle Getränke sorgt das Catering-Team des SVM. Um 20 Uhr betritt dann die Coverband „Next Generation“ die Bühne und sorgt mit Klassikern aus Rock und Pop für beste Stimmung und Tanzmusik. Zu späterer Stunde nimmt auch die Bar ihren Betrieb auf.
SVM hat einen Glocknerkönig!
Radsportnachwuchstrainer Frank Burghardt bezwingt Edelweißspitze unter zwei Stunden
Während sich rund tausend männliche Starter heuer zum Glockner Classic mit Ziel an der Fuschertörl - Gedenkkapelle (2.445m Seehöhe, max. 12% Steigung) meldeten, wagten sich nur insgesamt 360 an die Ultrawertung. Darunter Frank Burkhardt seit 2021 Nachwuchstrainer bei den Radsportlern vom SV Marienstein, in der stärksten Klasse der Herren Master. Alleine hier finishten 254 erfahrene Radsportler. Nach dem Start am Dorfplatz in Bruck (757 m) blieb nur wenig Zeit zur Eingewöhnung und viele Teilnehmer fahren voll Adrenalin meist etwas zu schnell bis zur Mautstelle bei Ferleiten (1115 m). Ab hier nach gut dreißig Minuten beginnt dann der eigentliche Glocknerpass mit bis zu 12% Steigung. Sich die Krone für den Glocknerkönig der Ultrawertung zu holen beginnt dann aber erst auf 2394 m beim Abzweig zur Edelweißspitze. Nun mit bis zu 15% Steigung, bei weniger Sauerstoff in der Höhe und zusätzlich Kopfsteinpflaster holte Burkhardt das letzte aus sich heraus. Und hier halfen dann Qualitäten, die er sich über Jahre bei Mountainbike Marathons geholt hatte. Deshalb werden beim Glocknerkönig auch Erfolge der Teilnehmer in der Vergangenheit in der Athletenbeschreibung genannt. Bei Burkhardt findet man hier die Mountainbike Rennen Dolomiti Superbike 2018 (119 km/3200 hm, Rang 11) und den Sellaronda Hero (60 km/4500 hm, Rang 41). Aber das Finish auf der Edelweißspitze nach den letzten Kehren, war auch für Burkhardt eine emotionale Krone in seiner Radsportkarriere: Platz 54 von 254 Master, Platz 120 von 360 Finishern gesamt in 1:59:45,0 Stunden.
Bericht zur Mitgliederversammlung mit Neuwahlen
(jsl) Marienstein
Am Freitag, den 20. Mai, fand die Mitgliederversammlung des SV Marienstein statt. Nachdem die Versammlung in den Jahren 2020 und 2021 coronabedingt ausgefallen war, konnte die Vorstandschaft um den 1. Vorsitzenden Arnulf Neumeyer die Vereinsmitglieder wieder in der Gaststätte Schamerau begrüßen. Ein besonderer Gruß galt dem Sportbeauftragten der Stadt Eichstätt, Gerhard Nieberle, Hans Eder vom Arbeitskreis Sport der Stadt Eichstätt, den Ehrenmitgliedern Martin Arzenheimer und Fritz Schramm und dem Ehrenpräsidenten Jürgen Stark. Nach den Grußworten Nieberles blickte Neumeyer auf die vor der Corona-Pandemie noch stattgefundenen Veranstaltungen zurück und listete auch sämtliche Ereignisse auf, die 2020 und 2021 nicht stattfinden konnten und von Mitgliedern und Vorstandschaft schmerzliche vermisst wurden. Dennoch war man in den beiden Jahren alles andere als untätig. Nicht nur infrastrukturell entwickelte man sich beispielsweise durch das Anbringen eines Defibrillators und der Anschaffung eines Großmähers und eines neuen Vereinsbusses weiter, sondern auch die Trainerausbildung im Jugendbereich wurde forciert. Der stetige Anstieg der Mitgliederzahlen konnte auch durch Corona nicht gebremst werden und zuletzt erreichte man mit der Begrüßung des 1000. Vereinsmitglieds einen neuen Meilenstein. Nun hofft man darauf, dass das Vereinsleben wieder an Fahrt aufnimmt. Mit dem Stadtteilfest am 25. Juni, der Teilnahme am Städtecup in Polen Ende Juli und dem Volksfest-Halbmarathon am 04. September stehen auch bald wieder Großveranstaltungen auf dem Programm. Letztendlich sprach Neumeyer allen im Verein Aktiven und Engagierten seinen herzlichen Dank aus. Stefan Herrler berichtete über die Senioren-Fußballmannschaften. Die erste Mannschaft blickt auf eine überragende Rückrunde und dem damit verbundenen frühzeitigen Kreisliga-Klassenerhalt zurück. Peter Bosch wusste für die Nachwuchsfußballer von stolzen 135 Kindern und Jugendlichen zu berichten, die derzeit dem runden Leder hinterherjagen. Auch der Besuch der Fußballschule der SpVgg Greuther Fürth im Hofmühl-Sportpark war ein voller Erfolg. Sepp Vogel konnte für die Triathlon-Abteilung trotz eingeschränkter Wettkampfmöglichkeiten in den letzten Jahren von herausragenden Ergebnissen berichten. Michaela Trabert-Rehm kürte sich bei der Bayerischen Meisterschaft in der AK 50 über die Mitteldistanz zur Bayerischen Meisterin. Franz Vogel erreichte in der AK 30 den 3. Platz. Claudia Platzek sicherte sich bei den Gehörlosen ebenfalls den Bayerischen Meistertitel, nämlich in der AK 45 über die Sprintdistanz. Die Nachwuchs-Radfahrer freuen sich über regen Zulauf – sei es auf dem Mountainbike oder auf dem Rennrad. Aushängeschild hier ist Sophia Schrödel, Mitglied des Bayernkaders und zuletzt Fünfte beim Bundessichtungsrennen auf dem Sachsenring. Bei der Benefizrundefahrt „Giro di Duggi“ konnte ein Rekorderlös erzielt werden und zuletzt kamen beim „Ride for Ukraine“ stolze 1300€ zusammen, wie Sebastian Bernecker vermeldete. Zugleich wirft der Halbmarathon seine Schatten voraus und diesem Rahmen wurde unter den Frühbuchern ein Tisch auf dem Volksfest verlost. Lilo Adlkofer berichtete für die Turnabteilung. Während der Pandemie wurden viele Kurse online angeboten und mittlerweile treffen sich die neun Erwachsenengruppen mit durchschnittlich 20 Teilnehmern wieder wöchentlich in Präsenz. Vier Kinderturngruppen mit regen Zulauf und eine Schwimmgruppe runden das Angebot, das auch über die VHS wahrgenommen werden kann, ab. Im Anschluss bestätigte eine schriftliche Stellungnahme der Kassenprüfer Thomas Schneider und Theo Porada die ordnungsgemäße Führung der Kassengeschäfte durch Schatzmeisterin Michaela Danner. Die versammelten Mitglieder entlasteten die bisherige Vorstandschaft einstimmig. Arnulf Neumeyer und Stefan Herrler wurden als 1. bzw. 2. Vorsitzender einstimmig wiedergewählt. Thomas Hroß folgt als 3. Vorsitzender auf Bastian Stahl, der sich für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stellte. Neuer Kassier ist Marc Arzenheimer, der auf Michaela Danner folgt. Schriftführerin ist weiterhin Daniela Schramm. Thomas Stark ist weiterhin als Geschäftsführer im Einsatz. Als Kassenprüfer werden fortan Theo Porada und Daniel Spiegl tätig sein. Mit den besten Wünschen und nochmaligem Dank für die Bereitschaft, das Vereinsleben aktiv mitzugestalten, beendete Neumeyer die Mitgliederversammlung.
Bitte vormerken! - Stadtteilfest am 25.06.2022!
Dieses Jahr starten wir wieder durch!
Liebe SVM'ler, am Samstag, 25.06.2022, findet unser beliebtes Stadtteilfest endlich wieder statt.
Merkt Euch den Termin schon mal vor!
Mehr Infos zum Programm geben wir rechtzeitig bekannt.
Wir freuen uns schon!
Der Vorstand
Sieg zum Saisonabschluss: SV Cronheim - SV Marienstein 2:4 (2:2)
(jsl) Marienstein
Mit einem 2:4 beim SV Cronheim krönte der SV Marienstein am Sonntag eine überragende Rückrunde. Es war der zehnte Sieg im dreizehnten Spiel und einzig der SV Wettelsheim war in der zweiten Saisonhälfte erfolgreicher. Die 31 Punkte, die man in der Rückrunde holte, ermöglichten einen entspannten Saisonausklang mit einem frühzeitig feststehenden Klassenerhalt. Beim Tabellendritten in Cronheim mobilisierten die Schützlinge von Dominik Pfuhler nochmals alle Kräfte und beide Mannschaften boten den Zuschauern einiges. „Das war heute natürlich ein gutes Saisonende, das allen Beteiligten Spaß gemacht hat. Für beide Teams ging es um nicht mehr viel und so entwickelte sich ein ansehnliches Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten“, resümierte Pfuhler nach Spielende. Seine Jungs erwischten einen Start nach Maß, denn bereits in der zweiten Spielminute gelang das 0:1. Andreas Knör chippte den Ball auf die rechte Seite zu Maximus Mack und dessen flache Hereingabe ließ Stephan Steib passieren, wodurch Mirko Schröder unbedrängt einschießen konnte. Die Antwort der Hausherren ließ jedoch nicht lange warten, denn nur sieben Minuten später verwertete Julian Dölfel einen Abpraller nach einem Flatterball aus 20 Metern. Der Cronheimer Toptorjäger sorgte nach einer Viertelstunde für das 2:1, als er nach einer Flanke von der rechten Seite am langen Pfosten per Kopf erfolgreich war. Wiederum nur acht Minuten später lief Schröder nach einem Ball in die Spitze alleine auf das Cronheimer Tor zu und brachte den Abpraller im Tor unter. Bis zum Halbzeitpfiff beruhigte sich das bis dahin wilde Spielgeschehen etwas. Nach dem Seitenwechsel setzten die Vorstädter in der 64. Minute den ersten Nadelstich. Nach einem Cronheimer Eckball eroberte Maximilian Lindermeier das Spielgerät an der Mittellinie und lief über die halbrechte Seite auf das Tor zu. Gegen seinen Flachschuss in das linke Eck war SVC-Tormann Fabian Schmidt machtlos. Vier Minuten später baute Steib die Führung mit einem Schuss aus 20 Metern halblinker Position aus. Auf der Gegenseite zeichnete sich der Mariensteiner Schlussmann Gabriel Rehm mehrmals aus und sicherte so die Mariensteiner Führung und den Sieg im letzten Saisonspiel.
So. (15.00 Uhr): Saisonabschluss in Cronheim
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein tritt am Sonntag (15.00 Uhr) zum Saisonabschluss beim SV Cronheim an. In der Kreisliga Neumarkt/Jura West sind sämtliche relevante Entscheidungen bereits vor dem letzten Spieltag gefallen und so geht es auch in dieser Partie für beide Mannschaften um nichts mehr. Im Gunzenhausener Ortsteil kommt es zum Aufeinandertreffen des Tabellendritten mit dem Siebten. „Man merkt den Jungs im Training an, dass die letzten Wochen kräftezehrend waren und wir freuen uns auf die Sommerpause. Dennoch wollen wir am Sonntag zum Abschluss einen Sieg einfahren“, blickt SVM-Trainer Dominik Pfuhler voraus. Mit einem weiteren Sieg könnten die Vorstädter ihre beeindruckende Bilanz weiter ausbauen. Der Heimsieg über den SV Penzendorf war bereits der neunte Sieg im zwölften Spiel und dadurch verdrängte man den TV Büchenbach vom zweiten Platz der Rückrundentabelle. Neben den Langzeitverletzten Philipp Fink, Oliver Reichenberger und Florian Rehm wird wohl auch Jonas Dorsch ausfallen. Dafür wird Vitus Becker in den Kader zurückkehren.
Ehrung unserer Sportlerinnen durch den OB
Mit vier Damen gut vertreten - Zwei Männer hätten das Bild abrunden können
Mindestvoraussetzung zur Einladung "Sportlerehrung 2022" waren 1., 2. und 3. Plätze bei Bayerischen Meisterschaften 2021. Unser SVM konnte diesmal vier Sportlerinnen melden.
Leider hatte der verantwortliche Anmelder und Schreiber dieser Zeilen seinen Sohn Franz - 3. Platz BM Triathlon, Mitteldistanz AK30 - vergessen. Der angemeldete Herbert Müller - zunächst Zweiter im Ziel AK65 - zog auf eigenen Wunsch zurück, da eine aus unserer Sicht ungerechtfertigte Disqualifikation noch nicht endgültig geklärt ist. Beide hätten das Bild perfekt abgerundet. Sophia Schrödel - Bayerische Meisterin im Radsport und Kadernominierung - konnte verletzungsbedingt nicht dabei sein und wird vermutlich von OB Josef Grienberger persönlich besucht. Theresa Rehm - Radsport, Vizemeisterin Straße - 2021 noch in weiß-blau fährt 2022 für die Weißenburger RSG.
Mit den Damen freuten sich Vorstand Arnulf Neumeyer und Sepp Vogel, der die Sportler*innen zur Ehrung bei der Stadt vorgeschlagen hatte.
Erfolg im letzten Saison-Heimspiel: SV Marienstein - SV Penzendorf 3:1 (1:0)
(jsl) Marienstein
Mit einem 3:1 über den SV Penzendorf behauptete der SV Marienstein am Sonntag den siebten Tabellenplatz in der Kreisliga Neumarkt/Jura West. „Die Luft war bei uns nach dem sichergestellten Klassenerhalt letzten Sonntag etwas raus. Wir haben zwar das Spiel gemacht, waren aber selten zwingend. Die Jungs aus der zweiten Reihe haben ihre Sache aber sehr ordentlich gemacht“, bilanzierte SVM-Trainer Dominik Pfuhler nach Schlusspfiff. Wie angekündigt verschaffte er einigen Akteuren, die zuletzt weniger zum Zug gekommen waren, Einsatzzeiten. Die Hausherren dominierten gegen das Tabellenschlusslicht von Beginn an das Spiel und belohnten sich in der 20. Spielminute. Nach einem Steilpass aus der eigenen Hälfte war Mirko Schröder über die linke Seite durchgebrochen und blieb vor SVP-Schlussmann Lukas Bezold eiskalt. Die bereits abgestiegenen Gäste wurden früh unter Druck gesetzt, woraus man jedoch selten Kapital schlagen konnte. Klare Torchancen blieben auch nach dem Seitenwechsel zunächst Mangelware. Die beste vergab Sebastian Heimisch, der aus 12 Metern am Querbalken scheiterte. In der 72. Spielminute wurde Schröder erneut durch einen langen Ball in Position gebracht und diesmal legte er quer auf Sebastian Schmelz, der auf 2:0 erhöhte. Zehn Minuten später machte es der SV Penzendorf nochmals spannend, als Marco Geldner aus 23 Metern erfolgreich war. Thomas Dirsch hatte kurz vor Schluss jedoch die passende Antwort parat und stellte den alten Abstand wieder her. Nach einem Doppelpass scheiterte er im ersten Versuch an Bezold und lupfte den Abpraller über diesen zum Endstand von 3:1 in die Maschen.
So. (15.00 Uhr): Letztes Saison-Heimspiel gegen den SV Penzendorf
(jsl) Marienstein
Wer hätte nach einer enttäuschenden Hinrunde mit gerade einmal zehn Zähler gedacht, dass der SV Marienstein bereits am drittletzten Spieltag den Klassenerhalt sicherstellen kann. Am letzten Sonntag krönten die Vorstädter eine überragende Rückrunde mit einem 1:3 bei der DJK Pollenfeld und dem damit verbundenen sicheren Ligaverbleib. „Wir sind natürlich glücklich, dass wir es frühzeitig geschafft haben. Die Art und Weise, wir wir in Pollenfeld über fast eine Halbzeit mit einem Mann weniger agiert haben, war beeindruckend. Dazu haben wir momentan natürlich das Glück des Tüchtigen und sind vor dem Tor eiskalt“, gibt SVM-Trainer Dominik Pfuhler Einblick in die Mariensteiner Gefühlswelt. Den beiden noch ausstehenden Partien können die Blau-Weißen also entspannt entgegenblicken. Am Sonntag (15.00 Uhr) ist Schlusslicht SV Penzendorf zu Gast im Hofmühl-Sportpark. Die bereits seit einiger Zeit als Absteiger feststehenden Gäste ließen sich in den letzten Partien nicht hängen und verloren in Veitsaurach (2:1) und gegen den TSV Absberg (2:3) denkbar knapp. Die Hausherren wollen sich im letzten Saison-Heimspiel ordentlich vom heimischen Anhang verabschieden und den siebten Tabellenplatz festigen. Trainer Pfuhler kann nahezu aus dem Vollen schöpfen und wird auch denjenigen Spielern eine Chance bieten, die zuletzt etwas zurückstecken mussten.
Mitgliederversammlung mit Neuwahlen am Freitag (19.00 Uhr)
Marienstein (jsl) An alle Vereinsmitglieder ergeht herzliche Einladung zur Mitgliederversammlung des SV Marienstein. Sie findet am heutigen / morgigen Freitag um 19.00 Uhr in der Vereinsgaststätte Schamerau statt. Die Vorstandschaft um den 1. Vorsitzenden Arnulf Neumeyer wird auf das Vereinsleben seit der letzten Versammlung Ende 2019 zurückblicken und zugleich einen Ausblick auf kommende Veranstaltungen wagen. Danach erfolgen die Berichte der Abteilungsleiter aus ihren Sparten und die des Schatzmeisters und des Kassenprüfers. Abschließend finden die Neuwahlen der Vorstandschaft statt.
Sophia international - Markus regional
Nach zwei Jahren coronabedingter Pause rollte am vergangenen Wochenende zum 22. Mal die TMP Jugendtour in Thüringen. Die Tour, die auch als «Kleine Friedensfahrt» bezeichnet wird, lockte rund dreihundert Teilnehmer aus Deutschland, Polen, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Italien. Der Auftakt fand am Freitagabend in Gotha statt. Am Samstag folgte ein Rundstreckenrennen um Weingarten. Das Rennen endete am Sonntag mit einer Etappe mit Start und Ziel in Teutleben. Dieses Jahr dabei die große Nachwuchshoffnung Sophia Schrödel vom SVM im Trikot des Bayernkaders U17. Und auch hier konnte sie ihr Talent unter Beweis stellen. Beim Prolog (Sprint) sammelte sie als Sechste hinter Linda Sanarini (Italien), Weronika Wasaty (Polen)und drei BDR-Fahrerinnen erste Punkte. Bei der zweiten Etappe kam das Hauptfeld fast zeitgleich nach 1:10 Stunden an. Die Prologsiegerinnen zeitgleich wieder an der Spitze (1:10:18), nur vier Sekunden dahinter Schrödel (1:10:22) - wieder Punkte. Bei der dritten Etappe, siegte Antonia Betzinger (BDR, 1:20:23). Zeitgleich mit weiteren Fahrerinnen Schrödel in 1:21:05. In der Addition aller Zeiten und Boni hatte am Ende Betzinger in 2:43:08 die Nase vorn. Gefolgt von Gwen Nothum (LUX), Wasaty (POL), Sanarini (IT), Magdalena Leis (RSV Rheinland-Pfalz) und Sophia Schrödel (BRV)
Mit dem 1. Wemdinger Triathlon begann am dortigen Waldsee auch die Triathlon Saison bei den „Blau-Weißen“. Auch wenn sich erst zwei Vertreter ins noch kalte Wasser wagten – Hans-Jürgen Strobl musste verletzungsbedingt kurzfristig absagen, sorgten beide für erste Erfolge. Markus Blatt, als Jugendlicher Mitte der neunziger Jahre bayerische Spitze, will es 2022 noch einmal wissen und bereitet sich auf die Deutsche Meisterschaft über die Mitteldistanz in Ingolstadt vor. Seine Grundschnelligkeit testete er nun am Waldsee. Mittlerweile in der AK45 überzeugte er mit Gesamtrang 8 und seinem Sieg in seiner Klasse. Erstmals mit Lizenz für den SVM am Start war Alexander Heinlein in der AK35. Mit Rang 4 in seiner Klasse und gesamt Platz 23 auch ein guter Einstand für ihn.
Derbysieg: DJK Pollenfeld - SV Marienstein 1:3 (0:0)
Mit 1:3 gewann unsere erste Mannschaft das Lokalduell bei der DJK Pollenfeld und sicherte sich dadurch endgültig den Klassenerhalt. In Unterzahl ging man in der 55. Minute nach einem Torwartfehler durch Andreas Knör in Führung. Diese baute Mirko Schröder zehn Minuten später aus, wobei ein Fehler im Pollenfelder Aufbauspiel genutzt werden konnte. Das 1:2 durch Fabian Heindl (74.) machte die Partie vor rund 200 Zuschauern nochmals spannend, ehe Schröder drei Minuten vor Spielende für den 1:3-Endstand und großen Jubel im Mariensteiner Lager sorgte.
So. (15.00 Uhr): Derby bei der DJK Pollenfeld
(jsl) Marienstein
Ausgerechnet im Derby bei der DJK Pollenfeld kann der SV Marienstein den Klassenerhalt nach einer bärenstarken Rückrunde vorzeitig sicherstellen. „Das Derby ist natürlich immer etwas Besonderes und nach der schwachen Leistung in der Hinrunde, als wir mit 1:2 verloren, wollen wir uns am Sonntag revanchieren. Ein Derbysieg in Verbindung mit dem Klassenerhalt wäre natürlich die Krönung für meine Jungs“, freut sich SVM-Trainer Dominik Pfuhler bereits auf Sonntag. Bis auf die Langzeitverletzten Oliver Reichenberger, Philipp Fink und Stephan Steib, der wohl bald wieder in das Training einsteigen wird, kann Pfuhler aus dem Vollen schöpfen.
Dem Klassenerhalt ganz nahe: SV Marienstein - SV Rednitzhembach 4:1 (1:0)
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein behauptete am Sonntag durch einen 4:1-Erfolg über den SV Rednitzhembach den siebten Tabellenplatz in der Kreisliga Neumarkt/Jura West und kann dadurch bereits am nächsten Wochenende den endgültigen Klassenerhalt fixieren. Die Pfuhler-Elf begann gegen den direkten Konkurrenten dominant und belohnte sich dafür in der 18. Spielminute. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld war Julian Lindermeier mit einer Bogenlampe erfolgreich. Kurz darauf dezimierten sich die Gäste selbst, als Kevin Schwarz nach unschönen Worten gegenüber dem Linienrichter des Feldes verwiesen wurde. Diese Hinausstellung lähmte aber vor allem die Hausherren und so entwickelte sich bis zum Halbzeitpfiff eine sehr zerfahrene Partie. Trotz der Unterzahl kamen die Gäste engagiert aus der Kabine und zwangen den SVM zu Fehlern. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß rettete Gabriel Rehm gegen Lukas Baumann und auch gegen Andre Nowak war der Mariensteiner Torhüter per Fußabwehr zur Stelle. Dann meldeten sich die Hausherren durch zwei Lattentreffer zurück. Zunächst jagte Jonas Ferstl den Ball nach einem mit Mühe verteidigten Eckball an die Unterkante der Latte, ehe Jonas Dorsch in der 57. Minute mit einem tollen Versuch aus 25 Metern ebenfalls Pech hatte. Nur eine Minute später war der Ball auf der Gegenseite nach einem Freistoß lange in der Luft und Mathias Ehrlich durfte dennoch unbedrängt zum Ausgleich einköpfen. In der Folge steigerte sich die Pfuhler-Elf und wusste ihre Überzahl immer besser auszuspielen. Dorsch verzog nach Querpass des eingewechselten Mirko Schröder deutlich und SVR-Schlussmann Patrick Trost parierte eine Schröder-Direktabnahme auf das kurze Eck. So dauerte es bis zur 79. Spielminute, ehe Thomas Dirsch seine Farben erlöste. Andreas Knör legte per Kopf zurück und Dirsch setzte das Leder per technisch sehenswerter Direktabnahme aus 18 Metern in die Maschen. Nun war der Widerstand der Gäste gebrochen. Zunächst scheiterte Knör noch an Trost, doch wenig später war er per Flachschuss erfolgreich, nachdem der Ball mit etwas Glück zu ihm durchgesteckt worden war. Für den Schlusspunkt sorgte Schröder, der nach einem Distanzschuss von Schmelz mit dem Kopf abstaubte und so den 4:1-Erfolg sicherstellte, der die Vorstädter dem vorzeitigen Klassenerhalt sehr nahe bringt.
So. (15.00 Uhr): Tabellennachbar zu Gast im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein will am Sonntag (15.00 Uhr) gegen den SV Rednitzhembach den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Nach der 5:0-Klatsche bei Tabellenführer SV Wettelsheim hielt sich die Enttäuschung im blau-weißen Lager in Grenzen und dies lag auch an den Ergebnissen auf den anderen Plätzen. Der auf Relegationsplatz 11 rangierende TSV Absberg (24 Punkte) konnte den Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze mit einem 1:1 in Rednitzhembach nur minimal verkleinern. Der Vorsprung des SV Marienstein und des SV Rednitzhembach beträgt fünf bzw. vier Punkte und so kann der Sieger dieses Aufeinandertreffens schon ziemlich sicher für eine weitere Saison in der Kreisliga planen. Die Gäste aus dem Landkreis Roth waren zuletzt gut in Form, sind seit drei Spielen unbesiegt und holten dabei fünf Punkte. Die Hausherren wollen nach den fünf Gegentoren in Wettelsheim vor allem in der Defensive zu ihrer zuvor wiedererlangten Stabilität zurückfinden. Ein besonderes Augenmerk muss dabei auf SVR-Stürmer Kevin Schwarz gelegt werden, der in dieser Spielzeit bereits zwölf Mal erfolgreich war. SVM-Trainer Dominik Pfuhler hofft darauf, dass einige Leistungsträger und Stammspieler, wie Andreas Knör oder Sebastian Schmelz, wieder in den Kader zurückkehren und seine Elf der bisher sehr erfolgreichen Rückrunde einen weiteren Baustein hinzufügen kann.