Neuigkeiten
Kinderturnen Teilnehmerzahl erreicht
Bei den Kinderturnstunden (Donnerstags) sind die maximal zulässigen Teilnehmerzahlen erreicht. Es können daher keine weiteren Kinder in den Kinderturnstunden aufgenommen werden.
Dies betrifft:
- Geräteturnen für Schulkinder 1. und 2. Klasse
- Geräteturnen für Schulkinder 3. bis 5. Klasse
- Kinderturnen für Vorschulkinder (4 bis 6 Jahre)
- Vater-Mutter-Oma-Opa-Kind Turnen
Erfolgreicher „Giro di Duggi“
Fantastischer Radsport und viele Spenden bei der 5. SVM-Benefizrundfahrt
Der fünfte Giro di Duggi zum Todestag des ehemaligen Sportkameraden Wolfgang Gutknecht wird vom SV Marienstein als voller Erfolg bezeichnet. Mit achtzig Radsportlern aller Leistungsklassen und achthundert EURO Spenden hätte die Triathlon-Abteilung in Corona-Zeiten nicht gerechnet.
Am letzten Sonntag fand bereits zum fünften Mal in Eichstätt-Marienstein die Benefizrundfahrt in Gedenken an den Radsportler „Duggi“ Gutknecht statt. Angesichts der wieder steigenden Covid19 Infektionszahlen, den damit verbundenen Auflagen und obendrein der erstmals schlechten Wetterprognose mit weniger 10 Grad Lufttemperatur, erhofften sich die Triathleten des SVM fünfzig Starter. Umso größer die Freude, dass es dann knapp über achtzig wurden, die zunächst auch noch trocken blieben. Und es zeigte sich, dass der „Giro di Duggi“ vor allem noch einmal viele starke Ausdauersportler der Region anzog. Am Ende dieser wettkampfarmen Saison wollten sie sich noch mal einem intensiven Vergleich stellen.
Die Spitzengruppe beherrschte wieder Elitefahrer Peter Schoberer aus Kipfenberg (Veloclub Ratisbona Regensburg). Die zunächst relativ große Gruppe mit weiteren Fahrern vom RS Kipfenberg, vom SV Marienstein und des TSV Gaimersheim, angeführt von Vorstand Alexander Geith sowie Maxi Bittl (RC Germania Weißenburg) wurde wie schon die Jahre vorher erst am Berg von Dollnstein nach Eberswang „gesprengt“. Wer am Berg gerade noch folgen konnte, flog spätestens bis Schernfeld weg, da Schoberer nach der Bergwertung in Eberswang noch mal eine Schippe drauflegte.
Bis zum offiziellen Ziel der Rundfahrt konnten dann nur noch Stefan Bayerlein (ESV Ingolstadt Triathlon), Mountainbike Marathonfahrer Frank Burkhardt (MC Pirate Hamburg), Bittl, Johannes Blind (Sportlicher Leiter RS Kipfenberg) und SVM-Triathlet Franz Vogel folgen. Sie blieben alle unter einer Stunde, fuhren dabei einen 37er-Schnitt über fast 40 Kilometer und 450 Höhenmeter und traten nach Eberswang über 400 Watt.
Aber auch unter den Verfolgern waren neben vielen blau-weißen SVMlern, angeführt von Christoph Sihorsch (1:01:04) noch bekannte Namen wie Triathlet Julian Sterner (1:01:07), der nun wie Bayerlein für Ingolstadt startet Anna und Ernst Knauer aus Schernfeld. Stark auch Maria Marb aus Wellheim, die auch für die Kipfenberger startet und lange in der Spitzengruppe mitfuhr und es sich auch nicht nehmen ließ, mit der „Verschleiß-Gruppe“ der Männer noch eine zweite inoffizielle Runde drauf zu setzten. Spätestens dann waren aber alle patsch nass und trotzdem hoch zufrieden mit einem schönen Radsport-Sonntag, der obendrein 800 Euro für soziale Einrichtungen einfuhr.
Sa. (14.00 Uhr): TV Hilpoltstein - SV Marienstein
(jsl) Marienstein
Acht Spieltage vor Saisonende steht der TSV 1860 Weißenburg mit stolzen acht Punkten Vorsprung an der Spitze der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Mit einem Sieg gegen die abstiegsgefährdete SG TSV/DJK Herrieden (24 Punkte) wollen die "Sechziger" am Sonntag einen weiteren Schritt in Richtung Landesliga machen. Im Kampf um den Relegationsplatz haben der ASV Zirndorf und der FV Dittenheim momentan die besten Karten. Der ASV setzte mit dem 0:6 beim TV Hilpoltstein zuletzt ein Ausrufezeichen und trifft nun auf den SC Aufkirchen (27), der sich noch nicht aller Abstiegssorgen entledigt hat. Der FV Dittenheim will sich gegen den TSV Freystadt nach der 0:4-Niederlage im Spitzenspiel gegen den TSV 1860 rehabilitieren. Neben dem abgeschlagenen SV Marienstein (9 Punkte) haben die Freystädter (16) momentan die schlechtesten Karten im Abstiegskampf. Diese verschlechterten sich am letzten Sonntag durch die Siege der davor rangierenden Teams aus Ornbau (20), Roth (23) und Herrieden (24). Den SV Marienstein führt die Reise bereits am Samstag nach Hilpoltstein. Sa. (14.00 Uhr): TV Hilpoltstein – SV Marienstein Nicht nur von den Hausherren wird nach der 0:6-Niederlage eine Reaktion gefordert sein, sondern auch von den Gästen, die bei der SG TSV/DJK Herrieden zuletzt 1:0 verloren. Sollte diese gegen den Tabellensechsten ausbleiben, schwant SVM-Trainer Dominik Pfuhler Böses: "Die Trainer Florian Grau und Fabian Schäll, auf die ich mich sehr freue, werden ihre Elf nach der Klatsche gut einstellen und der TV wird sicherlich auf Wiedergutmachung aus sein. Wenn wir da nicht wieder eine Schippe drauflegen und Vollgas geben, endet ein solches Spiel schnell in einem Debakel." Mit nur vier Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz ist für den TV weiterhin vieles möglich und entsprechend motiviert werden die Mittelfranken zu Werke gehen. Um eine Niederlage zu verhindern arbeiteten Pfuhler und seine Jungs das 1:0 in Herrieden unter der Woche auf und analysierten die Fehler. "Die Galligkeit, die uns gegen Zirndorf und Freystadt so stark gemacht hat, fehlte uns leider in Herrieden, weswegen wir unglücklich, aber nicht unverdient die drei Punkte dort gelassen haben."
Änderung Uhrzeit Functional-Training
Ab Freitag 16. Oktober 2020 beginnt das Functional Training um 18:45 Uhr anstatt wie bisher 18:35 Uhr.
Niederlage in der Schlussminute: SG TSV/DJK Herrieden - SV Marienstein 1:0 (0:0)
(jsl) Herrieden
Überraschend eindeutige Angelegenheiten waren die beiden Topspiele der Bezirksliga Mittelfranken Süd am Samstag. Tabellenführer TSV 1860 Weißenburg ließ dem bis dato zweitplatzierten FV Dittenheim beim 0:4 keine Chance und so mancher spricht angesichts von nun acht Punkten Vorsprung von einer Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft. Den Relegationsplatz zwei hat nun der ASV Zirndorf inne, der es noch deutlicher machte: Der TV Hilpoltstein wurde mit 0:6 abgefertigt, wobei es schon zur Halbzeit 0:5 stand. Am anderen Ende der Tabelle holte die TSG Roth (Rang 13/23 Punkte) durch ein 2:1 drei wichtige Zähler gegen den FC Dombühl. Das Kellerduell zwischen dem SV Ornbau (14/20) und dem TSV Freystadt (15/16) entschieden die Hausherren mit 2:0 für sich. Knapp über dem Strich steht die SG TSV/DJK Herrieden (22/24), die am Sonntag den SV Marienstein empfing und durch ein Tor in der Schlussminute mit 1:0 gewann.
SG TSV/DJK Herrieden – SV Marienstein 1:0 (0:0)
Die mit zwei Siegen aus der Pause gestarteten Vorstädter kassierten am Sonntag damit die zweite Niederlage in Folge. "Die Pleite geht leider in Ordnung. Wir haben körperlich nicht gut genug dagegen gehalten und uns zu viele leichtsinnige Ballverluste geleistet. Auch was Körpersprache und Einsatzwille betrifft, konnten die Jungs nicht an die Spiele gegen Freystadt und Zirndorf anknüpfen", befand Trainer Dominik Pfuhler nach Schlusspfiff. Nach einer langen Phase des Abtastens auf schwachem Bezirksliga-Niveau dauerte es bis zur 25. Spielminute, ehe Tobias Fischer mit einem zu hoch angesetzten Schuss aus 22 Metern für etwas Torgefahr sorgte. Ebenfalls aus der Ferne probierte es Kai Emmendörfer und sein Schuss rauschte nur um Zentimeter am rechten Kreuzeck des SVM-Tores vorbei. Auf der Gegenseite eroberte Philipp Fink den Ball im Mittelfeld und bediente Timo Bosch, der zu zentral zielte. Kurz vor der Pause fand auch Andreas Knör seinen Meister in SG-Schlussmann Christoph Kowalski. Auch nach dem Seitenwechsel hatte die SG mehr Spielanteile, wobei sie jedoch kaum zwingend wurde. Auch den Blau-Weißen mangelte es bei Gegenangriffen an Präzision. Am gefährlichsten wurde es noch, als Stefan Kiermeyer über die rechte Seite zur Mitte zog und mit seinem Zuspiel keinen Abnehmer am langen Pfosten fand. Als alle mit einem torlosen Remis rechneten, kam die SG doch noch zum Siegtreffer und dessen Entstehungsgeschichte war aus Mariensteiner Sicht äußerst ärgerlich: Eine eigentlich misslungene Flanke wurde von einem SG-Akteur verlängert und sprang dadurch aus wenigen Zentimetern an die Hand eines Mariensteiner Verteidigers, was der Unparteiische mit einem Elfmeterpfiff belegte. SVM-Torhüter Gabriel Rehm erahnte zwar die Ecke, doch Emmendörfer schoss zu platziert in das linke untere Eck und sorgte damit für den ersten Herriedener Sieg nach dem Liga-Restart.
Verschiebung Jahreshauptversammlung 2020 und Absage Weihnachtsfeier 2020
Liebe Mitglieder, Freunde und Gönner des SV Marienstein,
schweren Herzens haben wir uns entschieden, aufgrund der aktuellen Beschränkungen durch die Corona-Pandemie und die unsicheren Aussichten für die nächsten Monate folgende Veranstaltungen zu verschieben, bzw. abzusagen:
- Die für den 6. November 2020 geplante Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen sowie die für den gleichen Tag angedachte Gedenkmesse für die verstorbenen Mitglieder des Vereins wird auf 2021 verschoben.
- Die für den 4. Dezember 2020 geplante Weihnachtsfeier im Kinderdorf Marienstein wird dieses Jahr leider abgesagt.
Wir bitten alle um Euer Verständnis!
Bleibt alle gesund!
Eure Vorstandschaft des SV Marienstein
So. (15.00): Auswärtsspiel in Herrieden
(jsl) Marienstein
Am Samstag kommt es in Dittenheim zum Gipfeltreffer der Bezirksliga Mittelfranken Süd statt, wenn der zweitplatzierte FV (41 Punkte) den TSV 1860 Weißenburg (46) empfängt. Bereits am letzten Wochenende bauten die "Sechziger" dank der Patzer der direkten Konkurrenten ihren Vorsprung aus und bei einem Sieg in Dittenheim betrüge der Vorsprung bereist mindestens sieben Punkte. Ebenfalls am Samstag kommt es mit der Partie des sechstplatzierten TV Hilpoltstein (37) gegen den viertplatzierten ASV Zirndorf (38) zu einem Verfolgerduell, wobei beide Teams wohl vor allem noch Hoffnungen auf Relegationsplatz 2 hegen dürften. Diese möchte auch der ESV Ansbach/Eyb (37) mit einem Sieg im Heimspiel gegen den STV Deutenbach untermauern. Der drittplatzierte FC Wendelstein (39) greift hingegen an diesem Wochenende nicht in das Geschehen ein. Im Tabellenkeller setzten am letzten Spieltag der SV Ornbau (17 Punkte) und die vor dem SV auf Relegationsplatz 13 liegende TSG Roth (20) mit dreifachen Punktgewinnen Ausrufezeichen. Dank eines 1:1 beim ASV Zirndorf liegt die SG TSV/DJK Herrieden (21) weiterhin knapp über dem Strich und empfängt am Sonntag den SV Marienstein.
So. (15.00 Uhr): SG TSV/DJK Herrieden – SV Marienstein
Beim Ligaprimus setzte es für die Vorstädter am letzten Wochenende die erwartbare Niederlage und so blickt SVM-Trainer Dominik Pfuhler mit seinem Team lieber auf die beiden Spiele davor zurück: "Wir wollen am Sonntag wieder an die Leistungen bei den Siegen gegen Zirndorf und Freystadt anknüpfen und uns in jedem Spiel weiterentwickeln. In Herrieden zu spielen ist immer eine unangenehme Aufgabe, aber wir wollen weiterhin jedes Spiel gewinnen und es geht für unsere junge Elf auch darum, die Bezirksliga-Spiele zu genießen. Der Druck liegt auf Grund der Tabellensituation freilich bei den Hausherren." Für das Schlusslicht geht es im Oktober wöchentlich auf Reisen: Die Partie in Herrieden ist das zweite von vier Auswärtsspielen in Folge.
„Giro di Duggi“ im Zeichen von Corona
5. SVM-Benefizrundfahrt zum Todestag von Wolfgang Gutknecht
Der fünfte Giro di Duggi zum Todestag des ehemaligen Sportkameraden Wolfgang "Duggi" Gutknecht († 13.10.2015) steht ganz im Zeichen von Corona. Der SV Marienstein organisiert erneut eine Rundfahrt für einen wohltätigen Zweck. Trotz und gerade wegen Covid 19 soll die Radausfahrt am Sonntag, den 11. Oktober stattfinden.
„Zu wenig Masken in den Praxen - das können wir nicht hinnehmen!“ postete ein Eichstätter Unternehmer im April und startete die Crowdfunding-Kampagne #bockaufmaske. Da das Unternehmen auch der Titelsponsor der Kurzstrecke des Volksfestlaufes war und ist, beteiligte sich die Triathlon- Abteilung des SV Marienstein mit 500 EURO an der Kampagne. Hundert Masken sollten damit einer sozialen Einrichtung kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Die Ausdauersportler beim SVM vertrauten im April darauf, dass die Kampagne erstens Erfolg haben würde und dass zweitens der „Giro di Duggi“ im Herbst trotz Corona stattfinden kann.
Bereits im Juli meldete der Eichstätter Unternehmer: „MISSION ACCOMPLISHED - Wir haben unser Fundigziel erreicht und können die #bockaufmaske Realität werden lassen“. Nun gilt es am 11. Oktober ab 14.00 durch freiwillige Spenden die „vorgestreckten“ 500 EURO der Triathleten wieder reinzufahren. Davon gehen Vorstand Arnulf Neumeyer und Abteilungsleiter Franz Vogel trotz Corona fest aus, wurden doch in den letzten vier Jahren fast immer das Doppelte erradelt.
In diesem Jahr muss allerdings die Rundfahrt über Wasserzell, Ochsenfeld, Wellheim, Dollnstein, Schernfeld, die Weinleite und zurück zum SVM-Sportplatz etwas anders organisiert werden (siehe auch Skizze). Die Einschreibung erfolgt ab 13.00 Uhr nicht beim Sportheim in der Schamerau, sondern auf dem großen Busparkplatz. Es besteht dabei Maskenpflicht. Es wird keinen Massenstart (2019: 100 Teilnehmer gleichzeitig) geben. Die traditionelle Kuhglocke der Familie Gutknecht wird mehrere Leistungsgruppen in Abständen auf die Strecke schicken. Für das gemütliche Beisammensein nach der Rundfahrt gelten die offiziellen AHA- Bestimmungen der Gastronomie. Zusätzlich ist eine Voranmeldung mit verantwortlichem Ansprechpartner je Gruppe oder Familie spätesten bis 14.00 Uhr in der Gaststätte „zur Schamerau“ notwendig
Nichts zu holen beim Spitzenreiter: TSV 1860 Weißenburg - SV Marienstein 5:0 (3:0)
(jsl)
Mit dem TSV 1860 Weißenburg, dem FC Wendelstein und dem ASV Zirndorf waren drei Topmannschaften der Bezirksliga Mittelfranken Süd bereits am Samstag im Einsatz. Sowohl der FC Wendelstein, der mit 1:3 gegen den TV Hilpoltstein verlor, als auch der ASV Zirndorf, der gegen die SG TSV/DJK Herrieden nicht über ein 1:1 hinauskam, leisteten sich Ausrutscher. Nutznießer war Tabellenführer TSV 1860 Weißenburg, der sich gegen den SV Marienstein souverän mit 5:0 durchsetzte und damit die beiden Verfolger auf sieben bzw. acht Punkte distanzierte. Am Sonntag Abend war das Weißenburger Glück dann perfekt, denn der zweitplatzierte FV Dittenheim verlor überraschend mit 2:3 gegen den abstiegsbedrohten SV Ornbau und hat nun bereits fünf Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter.
TSV 1860 Weißenburg – SV Marienstein 5:0 (3:0)
Für den SV Marienstein setzte es in Weißenburg die erste Niederlage nach dem Liga-Restart. "Um gegen diese Spitzenmannschaft zu bestehen, muss einfach alles stimmen. Uns fehlte nach dem Mittwochspiel die nötige Spritzigkeit und auch in einigen Situationen das Glück. Nach den beiden Siegen zuletzt ist so eine Klatsche natürlich enttäuschend, aber wir müssen uns nicht schämen. Hier werden noch einige Mannschaften Federn lassen", ordnete SVM-Trainer Dominik Pfuhler die Niederlage des Schlusslichts beim Tabellenführer ein. Die Hausherren wurden ihrer Favoritenrolle von Beginn an gerecht und dominierten das Spielgeschehen klar. Logische Folge war das 1:0 nach nur zehn Minuten: Jonas Ochsenkiel überwand SVM-Torhüter Gabriel Rehm nach Zuspiel von Robin Renner aus der Nahdistanz. In der 21. Spielminute tauchte Renner selbst frei vor Rehm auf und erhöhte auf 2:0. Mit etwas Glück wäre den Vorstädtern beinahe der überraschende Anschlusstreffer gelungen, doch der Kopfball von Oliver Reichenberger nach einer Standardsituation sprang an den Querbalken. Spätestens durch das 3:0 mit dem Pausenpfiff war das Spiel entschieden, als Max Pfann auf Renner durchsteckte und dieser einschoss. Im zweiten Durchgang waren die Blau-Weißen auf Schadensbegrenzung aus und dies gelang ihnen zunächst, indem sie die Zweikämpfe besser annahmen. Erst in den Schlussminuten erhöhte der Ligaprimus. Zunächst nutzte Daniel Hofrichter einen Ballverlust im Mariensteiner Aufbauspiel gnadenlos aus und in der Schlussminute sorgte ein Eigentor für den Endstand.
Spielbericht zum zweiten Sieg in Folge und Vorschau auf das Wochenende
(jsl) Marienstein
Drei Nachholspiele wurden am Mittwoch in der Bezirksliga Mittelfranken Süd absolviert. Im zweier Teams aus dem Tabellenmittelfeld besiegte der SV Raitersaich den ESV Ansbach/Eyb mit 3:1. Im Tabellenkeller holte der SC Aufkirchen durch ein 1:0 drei wichtige Punkte gegen den STV Deutenbach und hat nun ein Polster von sieben Punkten auf Relegationsrang 13. Mit einem Sieg beim SV Marienstein hätte der TSV Freystadt (16 Punkte) die TSG Roth (17) von diesem verdrängen können. Doch der SVM behielt mit 2:0 die Oberhand und feierte damit den zweiten Sieg im zweiten Spiel nach der Wiederaufnahme des Punktspielbetriebs. Das Schlusslicht erhöhte dadurch sein Punktekonto auf neun Zähler. "Das war heute wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wir haben gut verteidigt, kaum etwas zugelassen und auch schön nach vorne gespielt", fand SVM-Trainer Dominik Pfuhler nach dem Spiel nur lobende Worte für seine Elf. Die Anfangsphase auf dem Kunstrasenplatz in der Schottenau gehörte den Gästen, die in der Anfangsphase zu zwei Chancen kamen: Michael Hußendörfer zielte nach einem Ball von der rechten Seite volley knapp am linken Pfosten vorbei und Tobias Meier scheiterte an SVM-Torhüter Gabriel Rehm, der per Fußreflex parierte. Über die Zweikämpfe fanden die Hausherren in der Folge immer besser in das Spiel und Thomas Dirsch prüfte erstmalig TSV-Torhüter Niklas Kienlein. Eine tolle Kombination führte in der 35. Minute zum 1:0. Nach Zuspiel von Maximlian Lindermeier flankte Sebastian Heimisch von der rechten Seite und fand Andreas Knör, der das Leder mustergültig annahm und ins lange Eck einschoss. Nun war der SVM am Drücker und Kienlein musste bei einem Rechtsschuss von Oliver Reichenberger retten. Nach dem Seitenwechsel agierten die Blau-Weißen weiterhin konzentriert und erhöhten in der 59. Minute. Nach einer Standardsituation war Lindermeier vollkommen frei und überwand Kienlein per Beinschuss. In der Folge drängte der TSV auf den Anschlusstreffer. Klare Torchancen blieben jedoch Mangelware. Rehm parierte einen Abschluss aus 16 Metern und ein strammer Schuss von Murat Yilmaz verfehlte sein Ziel. In der Schlussphase überstand die Elf um Kapitän Philipp Fink noch einige brenzlige Standardsituationen und spiele selbst Gegenangriffe nicht konsequent genug aus, wodurch es beim 2:0 blieb.
Bereits am Samstag wartet die nächste Aufgabe auf den SVM, wenn man um 14.00 Uhr beim TSV 1860 Weißenburg und damit beim Spitzenreiter gastiert. Pfuhler und seine Elf sind sich der Schwere dieser Aufgabe bewusst: "Wir befinden uns natürlich im Aufwind, wollen mutig spielen und auch den TSV ärgern. Aber alles andere als ein Weißenburger Sieg wäre natürlich eine große Überraschung. Sie spielen zu Hause, wollen unbedingt aufsteigen und nach unseren beiden Siegen wird uns auch sicherlich niemand mehr unterschätzen." Personell muss Pfuhler am Samstag auf Jonas Hiller, Stephan Steib und Thomas Dirsch verzichten, dafür stehen Jakob Luff und Raphael Kraus wieder zur Verfügung. Der TSV 1860 Weißenburg unterstützt die an Leukämie erkrankte 13-jährige Alina und so findet am Samstag von 10-19 Uhr im Sportpark Rezataue eine Typisierungsaktion der Aktion Knochenmarkspende Bayern statt, an der sich natürlich auch
die Vorstädter nach dem Spiel beteiligen werden.
Mi. (19.00 Uhr): Nachholpartie auf Kunstrasen
(jsl) Marienstein
In einem Nachholspiel des 15. Spieltags trifft der SV Marienstein am Mittwoch auf dem Kunstrasenplatz in der Schottenau auf den TSV Freystadt. Bei dieser Ansetzung handelt es sich bereits um den dritten Anlauf, denn weder zum ursprünglichen Termin Anfang November noch zum Nachholtermin im Dezember war die Partie zur Austragung gekommen. Die Gäste stehen mit 16 Punkten auf Tabellenrang 14 und damit auf dem ersten direkten Abstiegsplatz. Am Sonntag kassierten sie in der Nachspielzeit den bitteren Ausgleich gegen den SV Raitersaich und stehen damit am Mittwoch bereits gehörig unter Druck. Einen solchen spüren die am Tabellenende rangierenden Hausherren nicht, wie SVM-Trainer Dominik Pfuhler bestätigt: "Wir können weiterhin befreit aufspielen und wollen jedes Spiel gewinnen. Bis auf Rafael Kraus sind am Mittwoch alle Mann an Bord und auf dem Kunstrasenplatz fühlen wir uns inzwischen ganz wohl." Nach dem spielfreien Wochenende gehen die Blau-Weißen ausgeruht in das Flutlichtspiel und wollen an den Überraschungs-Coup gegen den ASV Zirndorf vom vorletzten Sonntag anknüpfen. Besser konnte der Pflichtspieleinstand für Pfuhler kaum laufen: "Freilich sind wir in der ersten Halbzeit unterschätzt worden und hatten angesichts der Zirndorfer Übermacht nach dem 2:1-Anschlusstreffer auch etwas Glück. Aber letztendlich war der Sieg verdient und diesen Erfolg haben sich die Jungs mit einer tollen Leistung und einem starken Torhüter im Rücken hart erarbeitet." Parallel zur Partie des SVM, die um 19.00 Uhr angepfiffen wird, finden zwei weitere Nachholspiele der Bezirksliga Mittelfranken Süd statt. Der SV Raitersaich (Rang 8) empfängt den ESV Ansbach/Eyb (5) und der SC Aufkirchen (11) den STV Deutenbach (10).
SVM - TSV Freystadt: mit Zuschauern und Hygienekonzept
Am Mittwochabend findet das Spiel gegen den TSV Freystadt auf dem Kunstrasen an der Schottenau statt. Spielbeginn ist 19 Uhr.
Auch dort sind wieder Zuschauer unter Einhaltung unseres Hygiene-Konzepts erlaubt.
Bitte tragt alle Eure Mund-Nasen-Masken beim Einlass und auf dem Weg zu Eurem Platz, haltet den Abstand von 1,5 Meter zu anderen Zuschauern ein und tragt Eure persönlichen Daten beim Einlass ein.
Ihr könnt Eure Daten entweder manuell auf Zetteln eingeben oder digital über das Aufrufen einer Webseite mittels QR-Code oder durch direkte Adress-Eingabe.
Wir freuen uns auf Euch!
Euer SV Marienstein
Toller Erfolg für Nachwuchsradsportler des SV Marienstein
Mit Helena Neumayer, Theresa Rehm, Sophia Schrödel (U15) und Niclas Reuter (U17) nahmen gleich vier Nachwuchsradsportler des SV Marienstein am 1. Treuchtlinger Zeitfahren des RC Germania Weißenburg im Schambachtal teil.
Hierbei mussten von den Teilnehmer in den Nachwuchsklassen U15 10 km, in der U17 16 km bewältigt werden.
Der anspruchsvolle Parcours im Schambachtal verlangte von den Nachwuchsathleten einiges ab, zumal es für drei der vier Starter des SVM das erste „echte“ Radrennen war.
Trotzdem zeigten sie allesamt tolle Leistungen, wobei der 3. Platz in der Klasse U15 weiblich von Sophia Schrödel, die in ihrem ersten Wettkampf die 10 km in 17:05 Minuten absolvierte, eine echte Überraschung und besonderes Highlight für die Nachwuchsradsportler bei der gelungenen Premiere des professionell organisierten Wettkampfes war.
Neue Trikots mit 12 Toren eingeweiht
Einen schönen Erfolg erzielte unsere U11/2 (Jahrgang 2011) mit einem 12:1 (8:1) bei toller Flutlichtatmosphäre gegen die DJK Dollnstein.
Dabei wurden die von der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte gesponserten neuen Trikots in edlem navy-blau gebührend eingeweiht.
U7 - Training entfällt heute - 25.09.
Nächste Woche geht's weiter, geplant ist ein Spiel gegen die Bambinis des VfB Eichstätt.