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Sa. (14.00 Uhr): SVM beschließt die Saison in Mosbach

Mittwoch, 16. Mai 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Sowohl an der Tabellenspitze als auch im Tabellenkeller herrscht am letzten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd Hochspannung. Der SC Großschwarzenlohe geht mit einem Punkt Vorsprung auf den SC Aufkirchen in den letzten Spieltag und kann mit einem Heimsieg über den STV Deutenbach (Rang 12) Meisterschaft und Landesligaaufstieg perfekt machen. Der SC Aufkirchen trifft am Samstag zeitgleich auf den bereits abgestiegenen TuSpo Roßtal und muss auf Deutenbacher Schützenhilfe hoffen, um die Relegation zu vermeiden und direkt aufzusteigen. Dass man auf einen Großschwarzenloher Ausrutscher angewiesen ist, hat sich der SCA selbst zuzuschreiben, denn die Niederlage in Pölling am letzten Sonntag erfolgte völlig überraschend. Nach zuletzt drei Siegen in Serie rückte der SV Wettelsheim am vergangenen Sonntag auf Nichtabstiegsplatz 14 vor und möchte diesen am Samstag gegen den TSV Greding verteidigen. Doch der TSV dürfte kaum gewillt sein, Punkte zu verschenken. Dies musste letzten Sonntag der TV Büchenbach schmerzhaft erfahren, als er in Greding mit 3:1 verlor und auf Rang 15 abrutschte. Um die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben zu halten, ist ein Heimsieg über die TSG Roth für den TV am Samstag Pflicht. Der SV Marienstein beschließt die Saison mit einem Auswärtsspiel beim SV Mosbach.

 

Sa. (14.00 Uhr): SV Mosbach - SV Marienstein

 

Unabhängig davon, ob die Vorstädter ihren fünften Rang halten, steht für sie die beste Platzierung der Vereinsgeschichte bereits jetzt fest. Entsprechend entspannt sieht Trainer Stephan Zengerle dem letzten Saisonauftritt entgegen und will dieser Partie keine große Bedeutung mehr beimessen: "Wir sind froh, dass eine schöne und erfolgreiche, aber auch lange und anstrengende Saison jetzt zu Ende geht. Nach den zahlreichen englischen Wochen und vielen verletzungsbedingten Ausfällen treten wir die weite Fahrt etwas widerwillig an. Schließlich geht es für beide Mannschaften um nichts mehr." Deshalb ist im Mariensteiner Kader wieder mit einigen Änderungen zu rechnen, wobei man laut Zengerle "ein ordentliches Spiel machen will und dies schon allein für Torwarttrainer Florian Kleinhans, der zwischen den Pfosten stehen wird." Da der etatmäßige Torhüter Gabriel Rehm verhindert ist und Ersatztorhüter Julian Glauer-Wenzl bei einem Einsatz für die noch anstehenden Partien der zweiten Mannschaft gesperrt wäre, wird Kleinhans am Samstag das Tor hüten. Und es ist davon auszugehen, dass Kleinhans einiges zu tun bekommt, denn die Hausherren aus dem Feuchtwangener Ortsteil konnten fünf der letzten sechs Spiele gewinnen und entführten vor kurzem beim 2:4 im Nachholspiel alle drei Punkte aus dem Hofmühl-Sportpark.

 


SVM behauptet Rang 5: SV Marienstein - FC Holzheim 2:0 (2:0)

Sonntag, 13. Mai 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Für eine Sensation sorgte der bereits abgestiegene SV Pölling am vorletzten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Der haushohe Favorit und bis dato Tabellenführer SC Aufkirchen musste sich in Pölling mit 3:1 geschlagen geben und fällt vor dem finalen Spieltag auf Rang zwei zurück. Dem SC Großschwarzenlohe genügte beim FV Dittenheim ein 0:0, um die Tabellenführung zu übernehmen und am nächsten Samstag in Sachen Meisterschaft alle Trümpfe in der Hand zu haben. Im Tabellenkeller krönte der SpVgg Wettelsheim seine Aufholjagd der letzten Wochen mit einem 0:3-Sieg in Freystadt und verließ dadurch die Abstiegsränge. Der TV Büchenbach fällt hingegen nach einer 3:1-Niederlage in Greding auf Abstiepgsplatz 15 zurück und hat den Klassenerhalt nicht mehr in eigener Hand. Nach zuletzt zwei Niederlagen kehrte der SV Marienstein im letzten Heimspiel der Saison mit einem 2:0 über den FC Holzheim in die Erfolgsspur zurück.

 

SV Marienstein - FC Holzheim 2:0 (2:0)

 

SVM-Trainer Stephan Zengerle sprach nach der Partie von einem "verdienten Sieg, wobei zwei frühe Tore den Weg ebneten. Wir hatten die Gäste und insbesondere Liga-Toptorjäger Daniel Orel über die 90 Minuten gut im Griff." Bereits in der neunten Spielminute gelang den Hausherren der Führungstreffer im Hofmühl-Sportpark. Nach einem Holzheimer Ballverlust spielte Andreas Knör einen Steilpass auf den über die rechte Seite einlaufenden Fabian Streller, der gegen FC-Torhüter Stefan Dexl im zweiten Versuch erfolgreich war. Zehn Minuten später führte eine tolle Kombination zum 2:0. Nach einer Ballstafette über Knör und Jonas Knietig brachte Streller den Ball zur Mitte, wo Kapitän Knör aus wenigen Metern einschoss. Fast wäre Streller nach einem langen Ball von Knietig das 3:0 gelungen, doch Dexl entschärfte seinen Abschluss auf die kurze Ecke. Wenige Minuten vor der Halbzeitpause hatten die Gäste die Chance zum Anschlusstreffer, doch Marc Orel legte den Ball sowohl an SVM-Schlussmann Gabriel Rehm als auch am Tor vorbei. Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Blau-Weißen weiter das Spiel. In der 55. Minute köpfte Oliver Reichenberger nach einem Eckball an die Unterkante der Latte und Knörs Nachschuss aus der Drehung wurde auf der Torlinie geblockt. Zehn Minuten später geriet ein Mariensteiner Rückpass zu kurz, doch Rehm war hellwach und war knapp vor dem heranstürmenden Gästeakteur am Ball. Auf der Gegenseite setzte Andreas Miehling seinen Abschluss nach einer Flanke von Sebastian Heimisch etwas zu hoch an. Zehn Minuten vor Spielende zeichnete sich Rehm aus, als ein abgefälschter Kopfball zur Bogenlampe geriet und er diesen aus dem Winkel fischte. In den Schlussminuten vergaben die Vorstädter bei Konterchancen in Person von Knör und Ramazan Mazlum, wodurch es beim verdienten Heimsieg blieb, der weiterhin den fünften Rang sichert.

 


(So. 15.00 Uhr): SVM empfängt im letzten Saison-Heimspiel den FC Holzheim

Freitag, 11. Mai 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Zwei Siege benötigt der SC Aufkirchen in den beiden noch ausstehenden Spielen, um sich die Meisterschaft der Bezirksliga Mittelfranken Süd und den damit verbundenen Landesligaaufstieg zu sichern. Der punktgleiche SC Großschwarzenlohe muss hingegen auf einen Aufkirchner Ausrutscher hoffen, doch mit einem solchen ist beim Gastspiel des SC Aufkirchen beim bereits abgestiegenen SV Pölling kaum zu rechnen. Die Großschwarzenloher müssen währenddessen ihre eigenen Aufgaben erledigen, wenn am Sonntag der FV Dittenheim zu Gast ist. Im Tabellenkeller will der SV Wettelsheim seine Chancen auf den Klassenerhalt wahren. Wie groß diese noch sind, hängt auch vom Ausgang des Nachholspiels am Freitag in Deutenbach (stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest) ab.

 

So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - FC Holzheim

 

Beim SVM war angesichts zweier Niederlagen zuletzt etwas die Luft raus, was für Trainer Stephan Zengerle auch nicht verwunderlich ist: "Gegen den SV Mosbach hatten wir acht Ausfälle zu beklagen und waren zu einigen Experimenten gezwungen, die leider schief gingen. In der Defensive haben wir uns einige haarsträubende Fehler geleistet und im Angriff fehlte über weite Strecken die Durchschlagskraft." Dies soll sich am Sonntag nach Möglichkeit wieder ändern, wenn die Vorstädter ab 15.00 Uhr den FC Holzheim, der bei einem Sieg mit dem SVM nach Punkten gleichziehen könnte, zu Gast haben. Die Oberpfälzer zeigten sich zuletzt nämlich in Torlaune und feierten in Roßtal ein 0:8-Schützenfest. Die Blau-Weißen wollen sich nach einer rundum gelungenen Saison mit einem Sieg vom heimischen Publikum verabschieden. Der SVM läuft am Sonntag letztmalig in dieser Saison im heimischen Hofmühl-Sportpark auf.

 


Heimniederlage im Nachholspiel: SV Marienstein - SV Mosbach 2:4 (0:2)

Freitag, 11. Mai 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Der SC Aufkirchen ergriff am Donnerstag seine Chance beim Schopf und zog durch ein 4:1 im Nachholspiel gegen den STV Deutenbach mit Tabellenführer SC Großschwarzenlohe nach Spielen und Punkten gleich. Da bei Punktgleichheit der direkte Vergleich den Ausschlag geben würde, spricht im Kampf um die Meisterschaft der Bezirksliga Mittelfranken Süd momentan vieles für den SC Aufkirchen. Dieser konnte beide direkte Duelle gegen den SCG für sich entscheiden und würde bei Siegen in den beiden ausstehenden Spielen direkt in die Landesliga aufsteigen. Im Tabellenkeller schöpft der SV Wettelsheim nach einem 4:0 gegen den bereits abgestiegenen SV Pölling neue Hoffnung. Fünf Punkte beträgt der Abstand zum rettenden Ufer und zudem hat man noch ein Spiel weniger absolviert als der direkte Konkurrent TV Büchenbach. Der SV Mosbach muss sich hingegen keine Sorgen mehr um den Klassenerhalt machen. Dieser steht nach einem 2:4 beim SV Marienstein auch rechnerisch fest.

 

SV Marienstein - SV Mosbach 2:4 (0:2)

 

Trainer Stephan Zengerle musste auf zahlreiche Stammkräfte verzichten und das war dem Mariensteiner Spiel von Beginn an anzumerken. In der 12. Spielminute wurde es erstmals gefährlich für das von Gabriel Rehm gehütete SVM-Tor. Mit einem Pass aus der eigenen Hälfte wurde die Mariensteiner Abseitsfalle ausgehebelt und Rehm rettete gegen den durchgelaufenen Marcus Baumann. Fünf Minuten später war Rehm jedoch geschlagen: Baumann gewann einen wichtigen Zweikampf auf der rechten Seite und bediente im Zentrum Manuel Beck, der unbehelligt einschieben durfte. Wiederum nur drei Minuten später spielte Matthias Ballbach einen perfekt abgestimmten Pass auf Tom Wassermann und dieser bediente Beck per Querpass, der aus spitzem Winkel erhöhte. In der Folge verpassten die Gäste eine höhere Pausenführung. Baumann scheiterte gegen Rehm und Ballbach setzte das Leder aus 20 Metern an den Querbalken. Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel war die Partie im Hofmühl-Sportpark bereits entschieden. Baumann war auf der rechten Seite enteilt und Rehm hatte keine andere Möglichkeit als den Querpass zur Mitte abzuwehren, wo Beck problemlos abstaubte. In der 57. Spielminute brachte der SV Mosbach die Blau-Weißen erneut durch einen Angriff über rechts in Verlegenheit. Baumann behielt an der Grundlinie die Übersicht und der mitgelaufene Wassermann markierte aus 11 Metern das 0:4. Der SVM hatte bis dato keine einzige gefährliche Offensivaktion zu verzeichnen und konnte froh sein, dass Baumann zwei mal um Zentimeter verzog. Erst in den letzten 20 Minuten fanden die Vorstädter besser ins Spiel. Sebastian Heimisch spielte einen Ball in den Lauf von Andreas Knör, doch dessen Abschluss sprang an den Pfosten. In der 75. Spielminute landete ein fataler Mosbacher Fehlpass bei Stephan Steib, der dieses Geschenk dankend annahm zum 1:4 einschoss. Nach einer schönen Ballstafette über Steib und Knör gelangte das Leder kurz vor Schluss zum eingewechselten Patrick Obele, der das 2:4 markierte und Endergebnis aus Mariensteiner Sicht etwas ansehnlicher gestalten konnte.

 


Do. (15.00 Uhr): SV Mosbach zu Gast im Hofmühl-Sportpark

Dienstag, 08. Mai 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Mit Spannung blickt der SC Großschwarzenlohe am Donnerstag nach Aufkirchen, wo der gastgebende SC den TV Büchenbach empfängt. Bei einem Sieg in dieser Nachholpartie könnte der SC Aufkirchen mit dem SC Großschwarzenlohe nach Spielen und Punkten gleichziehen und auf Grund des besseren Torverhältnisses die Tabellenführung übernehmen. Große Hoffnung auf Büchenbacher Schützenhilfe dürfen sich die Großschwarzenloher wohl nicht machen, denn der TV liegt zwar nur auf Rang 13, ist aber dennoch so gut wie gerettet. Immerhin noch vier Spiele hat die SpVgg Wettelsheim zu absolvieren und benötigt bei sieben Punkten Rückstand auf das rettende Ufer eine Siegesserie. Beim Heimspiel gegen den auf dem vorletzten Rang liegenden SV Pölling stehen die Chancen auf drei Punkte jedenfalls schon einmal gut. Ohne jeglichen Druck kann der SV Marienstein seine letzten drei Saisonpartien absolvieren. Kurios dabei: Zwei mal tritt man dabei gegen den SV Mosbach an.

 

Do. (15.00 Uhr): SV Marienstein - SV Mosbach

 

Zunächst steht am Donnerstag die Nachholpartie des 17. Spieltags im Hofmühl-Sportpark an und dabei erwartet die Zengerle-Elf einen Gegner der ebenfalls befreit aufspielen kann. Mit einer ausgeglichenen Bilanz (12 Siege, 12 Niederlagen, 6 Remis) liegen die Gäste momentan auf Rang 11. Zuletzt holte der SV Mosbach respektable sieben Punkte aus drei Spielen, die einen konfortablen Vorsprung auf die Abstiegsränge zur Folge haben. Der Abstieg ist wohl nur noch rechnerisch möglich. Die Hausherren wollen nach der Niederlage in Weißenburg wieder punkten und ihren fünften Tabellenplatz verteidigen. Zudem könnte man Revanche nehmen für die 0:1-Heimniederlage in der vergangenen Saison. Wie bereits in den letzten Spielen wird Trainer Stephan Zengerle wohl wieder einigen jungen Spielern sein Vertrauen schenken, um sie an das Bezirksliga-Niveau heranzuführen.

 


Niederlage nach verschlafenem Start: TSV 1860 Weißenburg - SV Marienstein 4:2 (2:0)

Montag, 07. Mai 2018

 

(jsl) Weißenburg

 

Das Duell zwischen der SpVgg Wettelsheim und dem SV Ornbau endete am Samstag 2:2 und damit mit einem Ergebnis, das keinem der beiden Vereine weiterhilft. Sowohl die Wettelsheimer Hoffnungen auf den Klassenerhalt als auch die Aussichten des SV Ornbau auf einen der beiden vorderen Plätze sind damit wohl nur noch theoretischer Natur. Dies liegt auch an der Konstanz der direkten Konkurrenten. Am Samstag hatte Tabellenführer SC Großschwarzenlohe mit einem knappen 1:0 gegen die TSG Roth vorgelegt und am Sonntag zog der SC Aufkirchen nach: Gegen den STV Deutenbach war man mit 4:1 erfolgreich. Mit einem Sieg im Nachholspiel am Donnerstag gegen den TV Büchenbach könnten die Aufkirchner den SC Großschwarzenlohe an der Tabellenspitze ablösen. Ohne Druck konnte der SV Marienstein in das Verfolgerduell beim TSV 1860 Weißenburg gehen und verlor mit 4:2. Da der FV Dittenheim in Herrieden mit 5:1 das Nachsehen hatte, liegen die Blau-Weißen weiterhin auf Rang 5.

 

TSV 1860 Weißenburg - SV Marienstein 4:2

 

Nach dem Spiel haderte SVM-Trainer Stephan Zengerle mit dem Verhalten bei Standardsituationen: "Wir haben den Anfang leider total verschlafen und gleich zu Beginn zwei Tore nach Eckbällen bekommen. Danach kämpften wir uns trotzdem gut zurück in die Partie und haben klare Torchancen liegen gelassen. Aber vier Gegentore durch gegnerische Standards zeigen einfach, dass wir nicht konsequent genug waren." Dennoch wollte Zengerle mit seiner Elf nicht zu hart ins Gericht gehen: "Wir hatten auch heute wieder viele Ausfälle zu verkraften. Seit drei, vier Wochen haben wir alle drei bis vier Tage ein Spiel und man merkt einfach, dass allmählich die Kraft ausgeht. Wir sind jedenfalls zufrieden mit der Saison - egal was noch kommt."

 

Bereits in der 4. Spielminute befand sich die Mariensteiner Defensive im Tiefschlaf, als Patrick Weglöhner unbehelligt einköpfen konnte. Nur fünf Minuten später war der Fehlstart perfekt: Wiederum nach einem Eckball köpfte Andreas Hofer SVM-Verteidiger Jonas Hiller an, von dem der Ball ins Tor sprang. Danach kamen die Gäste besser ins Spiel und hatten die Chance zum Anschlusstreffer, doch Stephan Steib zielte zu zentral und Sebastian Heimisch übersah den mitgelaufenen Ramazan Mazlum. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der SVM nochmals den Druck. Der Elfmeterpfiff blieb nach einem Rempler gegen Andreas Knör jedoch aus und der TSV zeigte sich bei einem der wenigen Entlastungsangriffe effizient: Benjamin Weichselbaum hielt seinen Fuß in eine scharfe Hereingabe und war damit erfolgreich. In der 70. Spielminute spielte Heimisch einen Pass in die gegnerische Schnittstelle und schickte damit Fabian Streller auf die Reise, der alleine vor TSV-Schlussmann Johannes Uhl auftauchte und die Nerven behielt. Nur fünf Minuten später stellten die Hausherren jedoch den alten Abstand wieder her, denn Daniel Blob erzielte nach einem Freistoß das 4:1. In den Schlussminuten betrieben die Vorstädter Ergebniskorrektur, als Knör nach einem Steilpass des eingewechselten Andreas Miehling das 4:2 gelang.

 


Sa. (18.00 Uhr): Duell der Tabellennachbarn in Weißenburg

Donnerstag, 03. Mai 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Die aktuelle Spielzeit der Bezirksliga Mittelfranken Süd neigt sich langsam aber sicher ihrem Ende zu. Mit dem SV Seligenporten II und dem Tuspo Roßtal stehen zwei Absteiger bereits fest und auch der SV Pölling kann sich wohl nur noch rechnerisch retten. Den vierten vakanten Abstiegsplatz belegt momentan die SpVgg Wettelsheim, die auch bereits sieben Punkte hinter dem rettenden Ufer liegt und am Samstag gegen den SV Ornbau unbedingt gewinnen muss. Für deutlich mehr Spannung ist an der Tabellenspitze gesorgt und dies gilt insbesondere nach dem Sieg des SC Aufkirchen gegen Tabellenführer SC Großschwarzenlohe. Dieser kann am Samstag im Heimspiel gegen die TSG Roth vorlegen, wohingegen der SC Aufkirchen am Sonntag den STV Deutenbach zu Gast hat. Auch der SV Ornbau hat noch Chancen auf den direkten Aufstieg bzw. den Relegationsplatz und geht als klarer Favorit in das Spiel bei der SpVgg Wettelsheim. Hinter dem Spitzentrio rangieren bereits der TSV 1860 Weißenburg und der SV Marienstein, die am Samstag zur ungewohnten Anstoßzeit um 18:00 Uhr aufeinandertreffen.

 

Sa. (18.00 Uhr): TSV 1860 Weißenburg - SV Marienstein

 

Die Zengerle-Schützlinge sind durch eine bärenstarke Rückrunde dem Wunsch ihres Trainers nachgekommen, der sich nach einem gemütlichen Saisonausklang sehnte. Dass man gegen Saisonende auf Rang 5 liegen würde, ist jedoch selbst für Zengerle eine Überraschung: "Wer hätte gedacht, dass wir vor dem Rückspiel in Weißenburg nur einen Platz hinter ihnen stehen würden? Es wird schwer, in Weißenburg etwas zu holen, aber wir sehen das Spiel als guten Test und wir können befreit aufspielen. Es fallen weiterhin mehrere Spieler aus, sodass wir weiter umstellen müssen." Bereits am Dienstag waren die Vorstädter ohne einige Stammkräfte beim TSV Greding erfolgreich und egalisierten dadurch die bisher beste Saisonplatzierung. Die Hausherren werden am Samstag zumindest etwas ausgeruhter ins Duell der Tabellennachbarn gehen können, denn sie hatten am Dienstag kein Nachholspiel zu absolvieren.

 


Dritter Sieg innerhalb von sieben Tagen: TSV Greding - SV Marienstein 1:2 (1:1)

Dienstag, 01. Mai 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Der SC Aufkirchen entschied das Gipfeltreffen gegen Tabellenführer SC Großschwarzenlohe am Dienstag für sich und damit ist der Kampf um die Meisterschaft in der Bezirksliga Mittelfranken Süd wieder völlig offen. In der ersten Halbzeit schoss Simon Babel seine Farben durch zwei Treffer mit 2:0 in Führung und der Tabellenzweite brachte diese Führung über die Zeit. Nun liegen die Aufkirchner nur noch drei Punkte hinter dem SCG und haben zudem noch ein Spiel in der Hinterhand. In Wettelsheim und Freystadt rückte der Sport auf Grund zweier Todesfälle im Umfeld der Vereine in den Hintergrund und Bezirksspielleiter Ludwig Beer sagte die Nachholspiele in Deutenbach bzw. gegen den SV Ornbau folgerichtig ab. Der SV Marienstein absolvierte am Feiertag eine Nachholpartie des 20. Spieltags und entschied die Partie beim TSV Greding mit 1:2 für sich. Auf Grund des Sieges und des besseren Torverhältnisses verdrängte der SVM die Gredinger von Rang 5.

 

TSV Greding - SV Marienstein 1:2 (1:1)

 

Insbesondere auf Grund der Umstände war SVM-Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff hoch zufrieden: "Wir mussten heute auf zahlreiche Stammkräfte, wie Claver Kouakou, Sebastian Schmelz, Ramazam Mazlum und Jonas Knietig verzichten. Dadurch haben wir heute einiges ausprobiert und die jungen Spieler haben ihre Chance genutzt." Beide Mannschaften starteten verhalten in die Partie und so bekamen die Zuschauer zunächst kaum Höhepunkte zu sehen. Dies änderte sich in der 15. Spielminute: Ein Diagonalball erreichte Fabian Koller und dieser versenkte das Leder per sehenswerter Volleyabnahme zum 1:0 für die Hausherren. Nun nahm die Partie langsam Fahrt auf und TSV-Schlussmann Felix Krenauer verhinderte gegen Jonas Hiller den Ausgleich. Diesen hätte Fabian Streller Mitte der ersten Halbzeit markieren können, doch er legte sich das Leder etwas zu weit vor. Ebenso sehenswert wie das 1:0 geriet der Mariensteiner Ausgleich in der 37. Minute: Nach Zuspiel von Andreas Knör legte Streller ab auf Stephan Steib und dieser schlenzte den Ball in den Winkel. Nach dem Seitenwechsel bestimmte zunächst der TSV das Spielgeschehen, doch ein Querpass fand keinen Abnehmer und ein Kopfball wurde über das Tor gesetzt. Die Blau-Weißen blieben bei Gegenangriffen gefährlich: Streller verpasste eine Hereingabe knapp und ein Linksschuss von Steib nach schönem Alleingang verfehlte sein Ziel knapp. In der 85. Spielminute brachte Sebastian Heimisch eine Freistoßflanke zur Mitte, wo Jonas Dorsch eingelaufen war und präzise zum 1:2 einköpfte. In der Nachspielzeit fiel Koller der Ball vor die Füße, doch er schoss aus spitzem Winkel knapp am Tor vorbei und somit sicherten sich die Vorstädter den dritten Sieg innerhalb von nur sieben Tagen.

 

 

 

 

 

 

 


Klassenerhalt sichergestellt: SV Marienstein - SpVgg Wettelsheim 5:2 (0:1)

Sonntag, 29. April 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Durch ein 5:2 über die SpVgg Wettelsheim stellte der SV Marienstein am Samstag nicht nur den Klassenerhalt in der Bezirksliga, sondern auch den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte sicher: Bei den beiden bisherigen Bezirksliga-Gastspielen stand nach der zweiten Saison jeweils der Abstieg fest, während sich die Blau-Weißen nun hingegen auf eine dritte Bezirksliga-Spielzeit in Folge freuen können. Zudem winkt vier Spieltage vor Saisonende die beste Saisonplatzierung seit Bestehen der Vorstädter. Momentan rangiert man auf Rang 6. Die besten Chancen auf den direkten Landesligaaufstieg hat der SC Großschwarzenlohe (29 Spiele, 63 Spiele), der beim TSV Greding mit 0:2 erfolgreich war und von einem Ausrutscher des SC Aufkirchen (28 Spiele, 57 Punkte) in Dittenheim (1:1) profitierte. Im Tabellenkeller schwindet bei der SpVgg Wettelsheim die Hoffnung auf den Klassenerhalt. Nach der Niederlage in Marienstein hat man sieben Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.

 

SV Marienstein - SpVgg Wettelsheim 5:2 (0:1)

 

Dabei begann das Spiel im Hofmühl-Sportpark ganz nach dem Geschmack der Gäste. Ein erster Abschluss von Antonia Enser nach einem Eckball landete noch am Außenpfosten, doch in der 22. Spielminute war er erfolgreich, als er nach einem von Gabriel Rehm abgewehrten Schuss von Danny Schupp per Abstauber erfolgreich war. Der SVM stand in der Anfangsphase neben sich und konnte sich bei Rehm bedanken, der gegen Schupp zwei mal glänzend parierte. Vor der Halbzeitpause hatte Fabian Streller den Ausgleich auf dem Fuß, doch sein Abschluss geriet zu zentral. Nach Wiederanpfiff zeigten die Hausherren dann ihr Gesicht der letzten Wochen. In der 47. Spielminute setzte sich Streller über die rechte Seite energisch durch und brachte den Ball zur Mitte, wo Jonas Hiller aus sechs Metern zum Ausgleich einköpfte. Nur sechs Minuten später hatte der SVM das Spiel gedreht. Diesmal ließ Stephan Steib Strellers Hereingabe clever passieren und Kapitän Andreas Knör schoss zum 2:1 ein. Nach 66 Spielminuten erkämpfte sich Steib den Ball auf der rechten Seite, ließ sämtliche Gegenspieler samt Torwart stehen und erhöhte. Auf der Gegenseite konnte sich Rehm erneut auszeichnen - diesmal gegen Michael Halbmeyer. Kurz darauf sahen die Zuschauer die Entscheidung im Hofmühl-Sportpark: Sebastian Schmelz spielte einen langen Ball auf Streller, der die Nerven behielt und das 4:1 erzielte. Den durch Halbmeyer aus dem Gewühl erzielten Anschlusstreffer konterte die Zengerle-Elf prompt: Nach Vorlage von Streller stellte Steib den alten Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Diesen Vorsprung brachte die Zengerle-Elf sicher über die Zeit und ließ nach dem Schlusspfiff ihrer Freude freien Lauf.

 


Sa. (16.00 Uhr): SpVgg Wettelsheim zu Gast im Hofmühl-Sportpark

Freitag, 27. April 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Bis auf den spielfreien Spitzenreiter SC Großschwarzenlohe (60 Punkte) traten am Mittwoch alle Mannschaften der Bezirksliga Mittelfranken Süd an, um den 23. Spieltag nachzuholen. Der SC Aufkirchen erledigte seine Pflichtaufgabe bei der abstiegsbedrohten SpVgg Wettelsheim durch zwei Treffer im ersten Durchgang mit 0:2. Der SC rückte dadurch bis auf vier Punkte an den Ligaprimus heran und hat noch ein Spiel in der Hinterhand. Der drittplatzierte SV Ornbau (52 Punkte) verlor mit 1:2 gegen den FV Dittenheim und darf sich am Samstag gegen den derzeit starken TV Büchenbach keine weitere Niederlage leisten, um den Anschluss nicht zu verpassen. Ebenfalls am Samstag hat der FV Dittenheim erneut die Chance, einem "Großen" ein Bein zu stellen, denn diesmal empfängt man den SC Aufkirchen. Der SC Großschwarzenlohe steht beim TSV Greding (Rang 5) ebenfalls vor einer anspruchsvollen Aufgabe.

 

Sa. (16.00 Uhr): SV Marienstein - SpVgg Wettelsheim

 

Auf Grund eines bereits am Dienstag anstehenden Nachholspiels greift auch der SV Marienstein bereits am Samstag ins Geschehen ein. Ab 16.00 Uhr ist die SpVgg Wettelsheim zu Gast im Hofmühl-Sportpark. Den am vorherigen Spieltag verlorenen sechsten Tabellenplatz eroberten die Vorstädter am Mittwoch durch ein problemloses 5:0 gegen den Tabellennachbarn STV Deutenbach zurück und diesen Platz im oberen Tabellendrittel will die Zengerle-Elf am Samstag behaupten. Die Gäste liegen derzeit auf dem ersten Abstiegsplatz (Rang 15) und werden alles in die Waagschale werfen, um den Rückstand auf das rettende Ufer, der bereits sechs Punkte beträgt, verkürzen zu können. Die Blau-Weißen können dem Spiel hingegen entspannt entgegen blicken. Bei einem Sieg stünde der Klassenerhalt bereits vier Spiele vor Saisonende rechnerisch fest.

 


Heimsieg gegen Tabellennachbarn bringt Rang 6 zurück: SV Marienstein - STV Deutenbach 5:0 (4:0)

Donnerstag, 26. April 2018

Problemlos zu drei weiteren Punkten

SV Marienstein setzt sich gestern Abend im Nachholspiel gegen den STV Deutenbach klar mit 5:0-Toren durch   Marienstein (EK) Zu einem klaren und auch in dieser Höhe absolut verdienten 5:0 (4:0) -Heimsieg kam gestern Abend der SV Marienstein im Nachholspiel gegen einen harmlosen SVT Deutenbach. Somit festigte das Team von Trainer Stephan Zengerle seinen guten sechsten Tabellenplatz in der Bezirksliga Mittelfranken Süd.Betrachtete man die Tabelle vor dieser Begegnung, so hätte man ein Spiel auf Augenhöhe erwarten können. Der gastgebende SVM rangierte mit 36 Zählern zwei Punkte hinter dem kecken Aufsteiger aus dem Landkreis Fürth. Doch die neutralen Beobachter unter den 65 Zuschauern wurden enttäuscht, denn Deutenbach präsentierte sich nicht nur stark ersatzgeschwächt, sondern auch extrem harmlos. Lediglich in der 43. Spielminute köpfte ihre Nummer sieben, Tim Bergmann, eine Flanke knapp neben das SVM-Tor. Ansonsten bestimmten die Blauhemden das Geschehen im Hofmühl-Sportpark.  Von Beginn an legte man ein hohes Tempo vor, dem die Gästedefensive im ersten Durchgang nicht folgen konnte. Die logische Folge waren vier Treffer für den SVM, bei denen man stets die Gästeabwehr schlichtweg überlief. Schon nach acht Minuten hätte es erstmals im SVT-Kasten klingeln müssen, doch Jonas Hiller schoss aus sechs Metern Entfernung flach neben das Tor. In der 14. Minute war es aber dann soweit: der stark spielende Sebastian Schmelz setzte Fabian Streller auf der linken Seite gekonnt ein, dieser steuerte in den Gästestrafraum und flankte den Ball auf den mitgelaufenen Stephan Steib, der aus kurzer Entfernung einköpfen konnte. Ebenso gut herausgespielt war das 2:0 in der 17. Minute. Wieder war Schmelz der Ausgangspunkt. Er legte das Spielgerät Andreas Knör in den Lauf, dieser gewann locker ein Laufduell und schob flach ins lange Eck ein. Und weil es so gut klappte, wurde Deutenbachs Defensive nur acht Minuten später erneut überlaufen. Hiller entwischte auf der rechten Seite und legte quer zu Steib, der nur noch den Schlappen hinhalten musste - 3:0 (24.). Zu einem Debakel schien es in der 39. Minute für den Gast zu werden, als erneut Steib zum 4:0 ungehindert einschieben konnte. Wie bereits erwähnt, von Deutenbach war bislang gar nichts zu sehen. Nach der Halbzeitpause schraubte der SVM spürbar Tempo, Einsatz und Ernst zurück. Coach Zengerle brachte erneut frühzeitig seine Auswechsler ins Spiel, war aber nichts daran änderte, dass das 5:0 in der 67. Minute fiel. Routinier Claver Kouakou spielte aus dem Mittelfeldheraus einen Traumpass auf Andreas Knör, der wieder der Abwehr entwischte und den Ball aus zehn Metern ins Netz donnerte. Der Gast konnte zwar die immer mehr verflachende Partie etwas offener gestalten, doch eine nennenswerte Aktion gelang ihnen bis zum Schlusspfiff nicht mehr. Auf der Gegenseite hätte Fabian Streller in der 76. Minute noch das 6:0 erzielen müssen, doch der Außenstürmer scheiterte etwas leichtfertig am SVT-Torhüter.    SVM: Rehm, Kammerbauer, Heimisch, Kraus, Fink, Schmelz (55. Kouakou), Knör (67. Miehling), Hiller, Steib (58. Krieglmeier), Mazlum, Streller. Schiedsrichter: Johannes Lorenz, DJK Allersberg; Tore: 1:0 (14.) Stephan Steib, 2:0 (17.) Andreas Knör, 3:0 (25.) + 4:0 (39.) Stephan Steib, 5:0 (67.) Andreas Knör; BV: keine; Zuschauer: 65.  


Mittwoch, 25.4.: Nachholspiel der Ersten gegen STV Deutenbach

Mittwoch, 25. April 2018

Die Zengerle-Truppe bekommt es in der Bezirksliga Mittelfranken Süd im Nachholspiel mit dem STV Deutenbach zu tun und möchte sich dabei für die unglückliche 1:2-Hinspielniederlage revanchieren – und sicherlic auch Wiedergutmachung für die am Sonntag erlittene 2:3-Niederlage beim TV Büchenbach betreiben. Anpfiff der Partie ist um 18.30 Uhr im Hofmühl-Sportpark.


Erste Niederlage 2018: TV Büchenbach - SV Marienstein 3:2 (0:1)

Sonntag, 22. April 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Der SC Großschwarzenlohe (1:0 gegen den TSV Freystadt) und der SC Aufkirchen (3:0 gegen die TSG Roth) erledigten am Wochenende ihre Pflichtaufgaben und führen die Tabelle der Bezirksliga Mittelfranken Süd an. Momentan hat der SCG sieben Punkte Vorsprung auf den SC Aufkirchen. Dieser könnte jedoch auf einen Punkt schmilzen, da die Aufkirchner noch zwei Spiele in der Hinterhand haben. Der SV Ornbau war durch ein spielfreies Wochenende zum Zuschauen verdammt und fiel auf Rang 3 zurück, wobei man ebenfalls zwei Spiele weniger absolviert hat als der Tabellenführer. Die Mannschaften des unteren Tabellendrittels kassierten - mit einer Ausnahme - allesamt Niederlage. So ging der TV Büchenbach als großer Gewinner des Spieltags hervor, der dank eines 3:2 über den SV Marienstein als einziges akut abstiegsgefährdetes Team drei Punkte einfahren konnte.

 

TV Büchenbach - SV Marienstein 3:2 (0:1)

 

SVM-Trainer Stephan Zengerle sprach nach den 90 Minuten bei sommerlichen Temperaturen von einem kuriosen Spiel. "Bis zum Büchenbacher Anschlusstreffer waren wir dem Gegner klar überlegen und hätten bereits höher führen müssen. Nach dem 2:1 gab es einen Bruch in unserem Spiel und wir haben für 15 Minuten den Faden verloren. Die erste Niederlage im Kalenderjahr war leider völlig überflüssig", resümierte Zengerle. Die Büchenbacher, die zuletzt stark aufspielten, versuchten den Gegner früh zu attackieren. Den Gästen gelang es jedoch, sich von diesem Druck zu befreien und die Feldhoheit zu übernehmen. In der 21. Spielminute überspielte Sebastian Schmelz mit einem gelupften Ball die gegnerische Abwehrlinie und bediente damit Andreas Knör. Der Kapitän umkurvte TV-Schlussmann Tobias Wuttke und schob sicher ein. Noch vor dem Pausenpfiff hätten die Vorstädter erhöhen müssen, doch Fabian Streller hob den Ball über Wuttke und auch über das Tor und Stephan Steib scheiterte im direkten Duell an Wuttke. Direkt nach der Halbzeitpause schickte Jonas Knietig Steib steil, der nach perfekter Ballmitnahme per strammen Schuss ins rechte Eck erhöhte. Wie aus dem Nichts gelang den Hausherren in der 54. Spielminute der Anschlusstreffer. Nach einem Flankenball von rechts konnte die SVM-Defensive zwei Schussversuche blocken, ehe Dominic Distler aus zehn Metern doch einschoss. Zehn Minuten später missriet ein Mariensteiner Klärungsversuch, weswegen Christian Schmidt querlegen konnte auf Daniel Dachlauer, der den Ausgleich erzielte. Und wiederum nur fünf Minuten später stellten die abstiegsbedrohten Hausherren den Spielverlauf endgültig auf den Kopf: Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum besorgte René Werthner das 3:2. Erst jetzt fanden die Vorstädter wieder besser ins Spiel. Mehr als Halbchancen durch Streller nach einem Konter und bei einem Steib-Schuss sollten jedoch bis zum Schlusspfiff nicht mehr gelingen.

 


So. (15.00 Uhr): SVM zu Gast beim TV Büchenbach

Donnerstag, 19. April 2018

 

(jsl) Marienstein

 

In der Bezirksliga Mittelfranken Süd hat der SC Großschwarzenlohe im Kampf um den direkten Landesligaaufstieg momentan die beste Ausgangslage inne. Weder am letzten Wochenende (0:4 im Spitzenspiel beim SV Ornbau) noch am Mittwoch (0:2 in Wettelsheim) erlaubte sich der SC einen Ausrutscher. Somit grüßen die Mittelfranken wieder von der Spitze (27 Spiele, 57 Punkte) und wollen diese Position am Samstag gegen den TSV Freystadt verteidigen. Der drittplatzierte SC Aufkirchen kann am Sonntag beim Heimspiel gegen die TSG Roth reagieren, während der zweitplatzierte SV Ornbau (26 Spiele, 52 Punkte) hingegen vor einem spielfreien Wochenende steht.

 

So. (15.00 Uhr): TV Büchenbach - SV Marienstein

 

Ein solches genoss zuletzt der SV Marienstein, der nach strapaziösen Wochen mit Nachholpartien unter der Woche etwas durchschnaufen konnte. Die Zengerle-Elf kann somit mit frischen Kräften in den Saisonendspurt gehen, der noch sieben Spiele bereit hält. Am Sonntag führt die Reise zum TV Büchenbach, der als Tabellendreizehnter nur vier Punkte vor den Abstiegsrängen liegt und bereits zwei Spiele mehr absolviert hat als die direkten Konkurrenten aus Mosbach (14.) und Wettelsheim (15.). Durch eine respektable Ausbeute von zuletzt zehn Punkten aus vier Spielen verschafften sich die Hausherren etwas Luft im Tabellenkeller. "Am Sonntag erwartet uns ein sehr unangenehmer Gegner. Die Tabelle täuscht hier etwas. Das Büchenbacher Team ist nach zahlreichen Verletzungen wieder komplett und hat drei der letzten vier Spiele gewonnen. Da müssen wir hellwach und voll da sein", ist SVM-Trainer Zengerle gewarnt. Der Büchenbacher Bilanz der letzten Spiele steht die der Blau-Weißen in nichts nach. So ist man im Kalenderjahr 2018 noch ungeschlagen und einzig und allein die Topteams aus Großschwarzenlohe und Ornbau liegen in der Rückrundentabelle vor dem SVM. Somit kommt es am Sonntag zum Duell zweier Teams, die in der Rückserie positiv überraschten, denn der TV rangiert in der Rückrundentabelle nur einen Platz hinter dem SVM.

 


AH trainert ab sofort wieder im Freien

Dienstag, 17. April 2018

Ab sofort findet das AH-Training wieder jeden Donnerstag auf dem Hofmühl-Sportpark in Marienstein statt.

Trainingsbeginn: 19:00 Uhr