Neuigkeiten

Zusatzschicht im Pokal: Nachbar TSV 1860 Weißenburg zu Gast

Dienstag, 21. August 2018

Das Viertelfinale im Kreispokal können die beiden Bezirksligisten TSV 1860 Weißenburg und SV Marienstein im ligainternen Duell zum Wunden lecken nutzen - beide Teams kassierten am vergangenen Wochenende bei ihren Auftritten bei den Frankenhöhe-Clubs Sportfreunde Dinkelsbühl bzw. SG Herrieden Auswärtsniederlagen. Der als Meisterschaftsmitfavorit gehandelte TSV 1860 Weißenburg hat nach vier Spielen nur vier Zähler auf dem Konto, der SV Marienstein gar nur 3. Sicherlich werden beide Teams versuchen, im Pokal neues Selbstvertrauen zu gewinnen. Auch ist davon auszugehen, dass der Weißenburger Coach Markus Vierke sowie der spielende Co-Trainer Markus Hörmann (SVM-Trainer Stephan Zengerle ist dienstlich auf Auslandsreise) auch Personal der 2. Reihe eine Chance geben werden. Beim SVM fehlen Sebastian Schmelz (gesperrt), Andi Knör (beruflich verhindert) und Jonas Dorsch (verletzt). Sollte es nach 90 Minuten Unentschieden stehen, wird der Sieger im Elfmeterschießen ermittelt. Die Losfee war bereits vor dem Spiel aktiv und so wartet auf den Sieger dieser Partie der Gewinner aus dem Duell FC/DJK Weißenburg (Kreisliga) gegen FV Dittenheim (Bezirksliga) im Halbfinale. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist am Mittwoch, 22.08., um 18.15 Uhr.


Sieg & Niederlage: Torreiches Wochenende für SVM-Herrenteams

Montag, 20. August 2018

Eine bittere Auswärtsniederlage musste unsere Erste bei der SG Herrieden hinnehmen - nach komfortabler und völlig verdienter 0.3-Führung ging man mit einer 1:3-Führung in die Halbzeitpause. Nach starkem Wiederbeginn mit zwei großen Konterchancen zum (wohl) vorentscheidenen 1:4 leistete sich die Zengerle-Elf unnötige Defensivfehler und so kippte innerhalb von 17 Minuten die Partie. Damit kassierte die Erste im 4. Punktspiel bereits die dritte Niederlage.

Aufbauarbeit ist angesagt - vielelicht hilft der Pokal: Am Mittwoch gastiert Ligakonkurrent TSV 1860 Weißenburg um 18.15 Uhr im Hofmühl-Sportpark.

Bei der Zweiten fielen bei dem 4:6-Auswärtssieg im Nachbarschatsderby gegen die DJK Schernfeld sogar noch zwei Tore mehr. Und auch hier war der Spielverlauf kurios. Nach 0:2- und 2:3-Führung in der ersten Halbzeit lag die Zweite durch einen Schernfelder Doppelschlag in der 54. und 61. Minute sogar 4:3 zurück, ehe in der 70. Minute noch der Ausgleich und kurz vor Ende mit einem Doppelpack der 2. Sieg im 2. Spiel gelang.


SVM auswärts gefordert: Vorschau Wochenende

Freitag, 17. August 2018

(jsl) Marienstein

Der ASV Zirndorf und der TSV Greding eröffnen am Freitag den vierten Spieltag der Bezirsliga Mittelfranken Süd. Im Zirndorfer Lager hat man sich nach dem Wechsel in die Südstaffel sicherlich einen besseren Saisonstart vorgestellt und hofft mit zwei Punkten aus den ersten drei Spielen nun gegen den TSV Greding auf den ersten Saisonsieg. Mit dem ESV Ansbach-Eyb und dem STV Deutenbach (beide 7 Punkte) treffen am Sonntag zwei noch ungeschlagene Mannschaften aufeinander und diesen Status möchten auch die Aufsteiger TSV Burgfarrnbach (beim TSV Freystadt) und BSC Woffenbach (beim SV Ornbau) aufrecht erhalten.

 

Der SV Marienstein setzt am Sonntag (15.00) auf seine Auswärtsstärke. Nach dem Sieg beim SV Mosbach und dem 0:2-Pokalerfolg beim SSV Oberhochstatt (Tore durch Steib und Bittlmayer) will die Zengerle-Elf auch bei der punktgleichen SG TSV/DJK Herrieden punkten.


Erster Saisonsieg: SV Mosbach - SV Marienstein 0:2 (0:0)

Sonntag, 05. August 2018

Aufsteiger BSC Woffenbach bewahrte in der Bezirksliga Mittelfranken Süd seine weiße Weste ebenso wie Absteiger ESV-Ansbach-Eyb. Die Eisenbahner setzten sich gegen den SV Ornbau trotz eines 0:2-Pausenrückstands noch mit 3:2 durch. Der BSC besiegte im Aufsteiger-Duell den TSV Berching mit 4:2 und hat somit die Tabellenführung inne. Mit einem Sieg und damit mit den ersten Saisonpunkten kehrte der SV Marienstein vom Gastspiel beim SV Mosbach zurück

SV Mosbach - SV Marienstein 0:2 (0:0)

In der Vorsaison konnte die Zengerle-Elf gegen den SVM nur einen Punkt holen und kassierte in zwei Spielen acht Gegentore. Umso glücklicher war Trainer Stephan Zengerle nach dem Schlusspfiff: „Das war eine kompakte Mannschaftsleistung und dank des aufopferungsvollen Kampfes bei diesen Temperaturen und einer klaren Leistungssteigerung haben wir uns den Sieg verdient.

Den ersten Warnschuss der Partie gab Co-Trainer Markus Hörmann in der neunten Spielminute ab. Gefährlicher wurde es jedoch beim Gegenangriff auf der anderen Seite, als Frederik Stark das 1:0 auf dem Fuß hatte. Weitere Abschlüsse durch Raphael Soldner  und Waldemar Prizkau brachten keine wirkliche Gefahr für das Mariensteiner Tor. 

Ansonsten stand die Mariensteiner Defensive über weite Strecken sicher. Ausnahme war eine Situation kurz vor der Halbzeit, als Soldner eine Doppelchance ausließ und SVM-Torhüter Gabriel Rehm stark parierte. Die Zengerle -Elf blieb bei Kontern stets gefährlich, ließ jedoch die letzte Präzision vermissen.

 

Die zweite Hälfte der Hitzeschlacht begann mit einer Mosbacher Chance durch Matthias Ballbach, ehe die Gäste immer stärker aufkamen. Zunächst vergab Hörmann die Führung nach einem stark vorgetragenen Angriff, doch in der 57. Minute durften die Gäste jubeln. Jonas Dorsch spielte einen langen Ball in den Lauf von Stephan Steib und dieser blieb vor dem starken Mosbacher Torhüter ohne Nerven. Nur drei Minuten später sorgte Hörmann für den Doppelschlag: Nach einem Konter über die linke Seite spielte Fabian Streller auf Hörmann, der zwei Gegenspieler stehen ließ und ins lange Eck abschloss. Nach dieser Vorentscheidung verpassten es Streller, Hörmann und der eingewechselte Stefan Kiermeyer, das Ergebnis noch weiter in die Höhe zu treiben, wodurch es beim 0:2 blieb.


Heimniederlage zum Auftakt: SV Marienstein - Sportfreunde Dinkelsbühl 1:2 (0:1)

Sonntag, 29. Juli 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Zum Saisonauftakt der Bezirksliga Mittelfranken Süd ließen die Aufsteiger aufhorchen. Während der TSV Burgfarrnbach gegen den FC Holzheim zu einem 1:1 kam, gelang dem BSC Woffenbach mit dem 2:0 gegen den ASV Zirndorf eine echte Überraschung. Landesliga-Absteiger ESV Ansbach-Eyb gelang beim TSV 1860 Weißenburg mit einem 1:2-Erfolg ein Start nach Maß, während auch die Sportfreunde Dinkelsbühl ein Ausrufezeichen setzten. Der Aufsteiger siegte überraschend mit 1:2 beim SV Marienstein.

 

SV Marienstein - Sportfreunde Dinkelsbühl 1:2 (0:1)

 

Bereits in den letzten beiden Spielzeiten war der SV Marienstein mit Niederlagen in die Bezirksliga-Saison gestartet und auch heuer gab es zum Auftakt einen Dämpfer. Die Zengerle-Elf verlor im heimischen Sportpark gegen die Sportfreunde Dinkelsbühl mit 1:2, wobei die Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte zu spät kam, wie auch Trainer Stephan Zengerle nach den Spiel befand: "Das war kein guter Auftakt für uns. Wir haben vor allem zu Beginn sehr fahrig und fehlerhaft agiert und haben uns durch einen eigenen Fehler selbst in Rückstand gebracht. In der zweiten Hälfte sind wir etwas besser ins Spiel gekommen, haben es über weite Strecken dominiert, aber leider die letzte Präzision vermissen lassen. Mit dem späten Ausgleich hätten wir uns fast für eine engagierte zweite Hälfte belohnt. Leider haben wir gleich darauf erneut komplett geschlafen und den Gegentreffer kassiert."

 

In der ersten Hälfte präsentierte sich vor allem die Mariensteiner Hintermannschaft schläfrig. Dies deutete sich nach 15 Minuten an, als eine Reihe Dinkelsbühler Eckbälle für gehörige Verwirrung sorgte. Die Führung für die Gäste fiel dann in der 29. Minute nach einem individuellen Fehler. Ein Fehlpass leitete einen Gegenangriff ein, den Christoph Lauer mit einem Linksschuss erfolgreich abschloss. Nun wachten die Hausherren etwas auf und hatten durch Manuel Bittlmeyer nach schöner Hereingabe von Sebastian Hemisch den Ausgleich auf dem Fuß. Vor dem Seitenwechsel wurde Oliver Reichenberger einem Querpass von Kapitän Andreas Knör im letzten Moment geblockt wurde, wodurch der Ball zu Bittlmeyer gelangte, dessen Abschluss am Querbalken landete. Nach Wiederanpfiff übernahm die Zengerle-Elf endgültig die Kontrolle und drängte auf den Ausgleich, doch Knör verzog nach schöner Ablage von Markus Hörmann und später war für Bittlmeyer der Winkel etwas zu spitz. Die Gäste konterten und hätten beinahe erhöht, doch der Abschluss von Johannes Bauer landete am Pfosten. Dies leitete eine fulminante Schlussphase ein, in der Jonas Hiller fünf Minuten vor Spielende nach einem Freistoß von Johannes Kammerbauer den Ball zum Ausgleich im Tor unterbrachte. Doch die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und schlugen prompt zurück: Die SVM-Defensive klärte nach einer Standardsituation den Ball nicht konsequent genug und der gut in Szene gesetzte Tim Müller setzte den Ball ins lange Eck. Darauf hatten die Blau-Weißen keine Antwort mehr und so nahmen die Aufsteiger nicht ganz unverdient drei Punkte mit nach Hause.

 


Bezirksliga-Elf steht in den Startlöchern: Saisonvorschau

Freitag, 27. Juli 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Am kommenden Wochenende starten die beiden mittelfränkischen Bezirksligen in die neue Saison. In beiden Staffeln gehen jeweils 18 Mannschaften an den Start, und so steht den Amateurfußballern erneut ein echtes Mammutprogramm mit zahlreichen englischen Wochen ins Haus. Dies wird jedoch das letzte Mal der Fall sein, denn bereits vor Anpfiff des ersten Saisonspiels wurden bei der Saisontagung der mittelfränkischen Bezirksligisten wichtige Entscheidungen getroffen und die Weichen in Richtung Zukunft gestellt. Ziel ist die Reduzierung der Ligastärken auf 16 Mannschaften, und diese soll in zwei Schritten erreicht werden.
Neben den jeweils vier Direktabsteigern spielen die beiden Tabellenvierzehnten in einem Duell auf neutralem Platz einen weiteren Absteiger aus. Zudem wird aus den Kreisligen neben den sechs Meistern nur noch ein Tabellenzweiter über die Relegation den Sprung in die Bezirksliga schaffen. Damit wird zunächst eine Reduzierung auf 17 Mannschaften je Staffel erreicht, ehe nach der Folgesaison 2019/2020 die Sollstärke von 16 Mannschaften erreicht wird. Dieser von der Basis eingebrachte Vorschlag wurde auf der Tagung, in deren Rahmen Bezirksspielleiter Ludwig Beer nach zwölfjähriger Tätigkeit verabschiedet und seine Nachfolgerin Sandra Hofmann in ihr Amt eingeführt wurde, von den BFV-Funktionären abgesegnet.
Die Süd-Staffel wird am Freitag mit zwei Partien eröffnet, wobei sich drei Liganeulinge vorstellen werden. Aufsteiger BSC Woffenbach trifft auf den ASV Zirndorf, der von der Nord- in die Süd-Staffel wechseln musste. Zeitgleich trifft der TSV Burgfarrnbach, der sich den Startplatz über die Relegation sichern konnte, auf den FC Holzheim. Weitere Aufsteiger sind der TSV Berching und die Sportfreunde Dinkelsbühl, die nach nur einjähriger Bezirksligaabstinenz zurückkehren. Komplettiert wird das Feld durch Landesligaabsteiger ESV Ansbach-Eyb. Angesichts der zahlreichen Liga-Neulinge wirkt der SV Marienstein schon fast wie ein Bestandteil des Standard-Ligainventars. Bereits zum dritten Mal in Folge startet der SV Marienstein in eine Bezirksliga-Saison und will nach der besten Saisonplatzierung der Vereinsgeschichte in der Vorsaison wieder eine gute Rolle spielen.
Hierfür legten sich Trainer Stephan Zengerle und seine Schützlinge in den letzten Wochen ins Zeug und absolvierten neben zahlreichen Trainingseinheiten auch einige Testspiele. Bereits im ersten davon kam es gegen den ambitionierten schwäbischen Bezirksligisten FC Ehekirchen zum Härtetest. In einem guten Spiel entwickelte sich ein echtes Offensivspektakel mit Großchancen auf beiden Seiten, das mit 3:7 für die Gäste zu hoch ausfiel. Nach einem 2:2 gegen den VfB Eichstätt II präsentierte sich die SV-Abwehr in den letzten beiden Tests gegen den Bezirksligisten SV Manching (0:0) und den Kreisligisten DJK Ingolstadt (3:0) nun sattelfester und gewann deutlich an Stabilität.
Insgesamt will Zengerle den Ergebnissen in der Vorbereitung jedoch nicht zu viel Bedeutung beimessen: „Die gute Rückrunde der Vorsaison zählt nun nichts mehr. Wir müssen uns unsere Erfolgserlebnisse neu erarbeiten. Wir gehen ganz bescheiden und bodenständig an die neuen Aufgaben heran und werden uns auf unsere Tugenden besinnen. In den ersten Wochen werden einige Spieler verletzungs- oder urlaubsbedingt fehlen, andere sind nach auskurierten Verletzungen noch nicht so weit. Da werden uns sicherlich noch einige Prozente fehlen. Da brauchen wir vielleicht auch das berühmte Quäntchen Glück, um gut aus den Startlöchern zu kommen.“
Dabei mithelfen soll der spielende Co-Trainer Markus Hörmann. Dieser wird die Rolle von Ramazan Mazlum im Mittelfeld einnehmen, der den Verein verlassen hat. "'Hörmi' wird uns mit seiner Erfahrung, seinen präzisen Bällen und seiner Torgefahr sicherlich weiter bringen", befindet Zengerle. Auch Neuzugang Manuel Bittlmeyer, der von der DJK Dollnstein zu den Vorstädtern wechselte, deutete in den Vorbereitungsspielen sein großes Potenzial an. Gegen Ende der Vorsaison schenkte Zengerle immer öfter auch seinen jungen Spielern das Vertrauen, und dies scheint sich nun auszuzahlen. „Junge Spieler wie Oliver Reichenberger und Jonas Dorsch haben in der letzten Zeit einen enormen Sprung nach vorne gemacht. Das war auch in den Testspielen klar ersichtlich“, lobt Zengerle seine Nachwuchskräfte.
Zur Saisoneröffnung erwartet die Elf um Kapitän Andreas Knör am Samstag die Sportfreunde Dinkelsbühl im Hofmühl-Sportpark. Nach dem Abstieg schafften die Gäste als Meister der Kreisliga Nürnberg/Frankenhöhe den sofortigen Wiederaufstieg. Vor zwei Jahren taten sich die Blau-Weißen gegen die Sportfreunde schwer und kamen zu Hause nicht über ein 1:1 hinaus, während man in Dinkelsbühl gar mit 3:1 verlor. Die aktuelle Personalsituation macht Trainer Zengerle einige Sorgen: „Stephan Steib, Philipp Fink und Jonas Knietig und der eine oder andere Spieler mehr werden uns in den nächsten Spielen definitiv fehlen. Die Sportfreunde verfügen über eine starke Offensivabteilung, und da müssen wir von Beginn an hellwach sein. Beide Mannschaften wissen nicht, wo sie stehen, und gerade im ersten Saisonspiel benötigt man immer etwas Glück. Die Vorbereitung ist zwar vorbei, aber wir arbeiten kontinuierlich weiter an uns und wollen uns auch Schritt für Schritt in die Saison ‚reinarbeiten‘. Wir haben in den letzten beiden Jahren gezeigt, dass wir absolut wettbewerbsfähig sind“, zeigt sich der Übungsleiter vorsichtig optimistisch. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist um 16 Uhr.

 


Neuauflage zum Halbmarathon genehmigt: Altstadtwende und hohe Beteiligung motiviert die Veranstalter

Donnerstag, 26. Juli 2018

Der 2. Hofmühl Volksfest-Halbmarathon wurde nach letzten Absprachen mit den betroffenen Behörden vor wenigen Tagen seitens der Stadt Eichstätt endgültig genehmigt. Der Startschuss fällt am 2. September und die Neuauflage rückt neben dem Volksfest die barocke Altstadt in den Mittelpunkt.

Nach den fast ausschließlich positiven Rückmeldungen der fast fünfhundert Teilnehmer beim Versuch im Jahr 2017, eine Laufveranstaltung im Anschluss an das Volksfestboxen zu etablieren, wagen sich die Organisatoren des SV Marienstein (SVM) und des Volksfestausschusses an neue Herausforderungen. Der gelungene Versuch eines Sportsonntags zum ersten Volksfestwochenende wird nicht nur wiederholt, sondern soll mit einer wiederum sehr schnellen und noch attraktiveren Streckenfürung noch mehr Teilnehmer und Zuschauer nach Eichstätt locken.

Bewährtes bleibt – wie die östliche Wende am Dorfplatz in Landershofen, der sich bereits bei der Erstauflage zum Stimmungsnest entwickelte. Dort werden neben der Feuerwehr wiederrum rund dreißig ehrenamtliche Helfer für Stimmung, Verpflegung und optimale Organisation sorgen.

Zudem sollte heuer auch die westliche Wende – bisher am südlichen Ende des Wiesengäßchens – zuschauerfreundlicher und stimmungsmäßig besser organisiert werden.

Und da wagen nun die Triathleten des SVM einen gewaltigen Schritt, denn der Halbmarathon (21 Kilometer) und der Viertelmarathon (10,5 Kilometer) werden hier zum City Lauf. Zwischen Fachakademie und Evangelischer Kirche erreichen die Teilnehmer das barocke Zentrum, biegen zum Domplatz ein und laufen bis kurz vor den Willibaldsbrunnen am Marktplatz.

Dies stellt die Helfer vor eine gewaltige Aufgabe und sie werden dabei zum Glück großzügig vom neuen Kommandanten der Feuerwehr Georg Maier unterstützt. Vierhundert Meter Absperrgitter, 3000 Meter Absperrbänder sowie 5000 Trinkbecher sind bestellt. Der Fanfarenzug wird die Läufer am Marktplatz entsprechend empfangen und der SVM hofft noch auf die Zusage einer Faschingsgarde zur „lebendigen Abtrennung“ von linker und rechter Straßenseite in den Kurven der Wendepunktstrecke zwischen Leonrodplatz und Marktplatz.

Auch die Polizeiinspektion, das Landratsamt als Träger des Schulzentrums Schottenau, das Rote Kreuz, der städtische Bauhof und die Straßenmeisterei sowie die Katholische Universität und die Tourist-Information/Infozentrum Naturpark Altmühltal sind wohlwollend involviert.

Und auch die Titelsponsoren des letzten Jahres sind wieder bereit die Kosten mit zu decken. Die relativ niedrigen Startgebühren (20/10/5/0 EURO, bei frühzeitiger Anmeldung) für den 2. Hofmühl Volksfest-Halbmarathon, den Hirsch-Viertelmarathon und dem Weitner-Nachwuchslauf wären sonst nicht möglich. Schließlich gilt es neben den Organisationskosten, Gebühren und Versicherungen auch die 150 Helfer mit Shirts und Verpflegung zu versorgen. Dies soll bewusst nicht wie bei kommerziellen Veranstaltern den Teilnehmern aufgebürdet werden, sondern über die Sponsorengelder gedeckt werden. Nur so wird auch der neue und komplett gebührenfreie 400-Meter-Bambinilauf für die jüngsten Teilnehmer möglich.

Inzwishcen haben sich über 400 Läuer angemeldetg. Diese Zahl wurde 2017 erst bei Online-Meldeschluss erreicht.

Am 31. Juli endet nun die letzte verbilligte Anmeldephase, in der es auch noch möglich ist ein Teilnehmer T-Shirt mit individueller Größe zu bestellen (15.- EURO).


Stadtteilfest erneut ein voller Erfolg

Sonntag, 15. Juli 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Am vergangenen Samstag fand im Mariensteiner Hofmühl-Sportpark das vom SV Marienstein organisierte Stadtteilfest statt. Bei bestem Wetter konnten die Mariensteiner Verantwortlichen zahlreiche Gäste begrüßen und dadurch wurde deutlich, welche großer Beliebtheit sich der SVM erfreut und wie stark er in Marienstein und Rebdorf verankert ist. Zunächst traten die Nachwuchsfußballer der U14 und U15 gegen das runde Leder, wobei das Teilnehmerfeld mit dem FC Augsburg und der JFG Neuburg an der Donau stark besetzt war. Auch wenn sich der Mariensteiner Nachwuchs achtbar schlug, wurde der Bundesliganachwuchs seiner Favoritenrolle gerecht und entschied beide Partien und damit das Turnier für sich. Trainiert wird die U14 des FCA vom ehemaligen Mariensteiner Felix Neumeyer, der seiner Heimat gerne einen Besuch abstattete: "Es war mir eine große Freude mit meinen Jungs bei meinem Heimatverein anzutreten. Die Bedingungen und die Organisation waren hervorragend." Im Anschluss kam es im Rahmen der Saisonvorbereitung zum Lokalduell zwischen den Herrenmannschaften des SV Marienstein und des VfB Eichstätt II. Am Ende trennten sich die beiden Bezirksligisten mit einem leistungsgerechten 2:2. Danach sorgte die Tanzlmusi für beste Unterhaltung bei Speis und Trank. Hierfür zeichneten wieder die zahlreichen ehrenamtlichen SVMler verantwortlich, die durch ihren Einsatz maßgeblich zum Gelingen des Fests beitrugen. Im offiziellen Teil blickte die Vorstandschaft zusammen mit Stephan Emslander auf das mittlerweile vierjährige Bestehen des Hofmühl-Sportparks zurück und beide Seiten betonten die tolle Zusammenarbeit. Dabei wagten sie bereits einen Ausblick auf den 2. Hofmühl-Volksfest-Halbmarathon, der am 02. September von der Triathlonabteilung des SVM am ausgerichtet wird. Im Anschluss verabschiedeten Andreas Knör und Tobias Fürsich, die Kapitäne der Herrenmannschaften, Laura Stachel, die mehr als acht Jahre als Physiotherapeutin aktiv war, und bedankten sich für ihren großen Einsatz und die zuverlässigen Dienste. Spätestens bei der Verlängerung des WM-Viertelfinals zwischen Russland und Kroatien drängten sich die Gäste vor der Großbildleinwand und beim Elfmeterschießen erreichte die Spannung ihren Höhepunkt. Für Stimmung noch weit über den Schlusspfiff hinaus sorgte die Band "Next Generation" mit rockigen Klängen und so nahm der Abend für so manchen Besucher ein spätes Ende.

 


SVM-Triathleten beenden Landesliga-Rennen auf fünften Rang

Dienstag, 10. Juli 2018

Königsbrunn/Ottobeuren (voj) Nach zwei weiteren Rennen in Ottobeuren und Königsbrunn beenden die Triathleten des SV Marienstein gut, aber mit Pech, die Landesligasaison 2018. Der fünfte Platz mit nur 0,5 Punkten Rückstand auf Günzburg ist jedoch mehr als nur ein Achtungserfolg.

„Auf der Radstrecke folgte dann der Hammer … so dass vermutlich das ganze vordere Feld (bis Platz 32)falsch gefahren ist.“ Lautet ein Teil des Kommentars von Markus Blatt nach dem letzten „Chaosrennen“ in Königsbrunn. Dabei erwischte es neben Blatt auch Jonas Langer (19. und 20. beim Schwimmen), die wegen noch falscher Beschilderung 3,5 Kilometer (ca. 6 Min.) zusätzlich Radfahren mussten. Am Ende des Rennens (1,5 km Schwimmen – 44 km Rad – 10,8 km Laufen), bei dem Thomas Knott noch auf Gesamtrang 4 der Liga durchstartete, belegten die Mariensteiner mit Michael Liebold, Blatt und Langer Rang 8 und holten dreizehn Punkte.

 

Bei der Sprintdistanz mit Windschattenverbot  (0,4 - 20 - 5) zuvor in Ottobeuren holte das blau-weiße Team mit Franz Vogel, Knott, Valentin Auer und Liebold siebzehn Punkte durch einen vierten Ligaplatz. Hierbei lieferten sowohl Vogel wie Knott ihr bestes Ligarennen ab. Vogel als Achter mit nur knapp einer Minute auf den Ersten aus dem Wasser und perfekten Wechsel, hatte diesen bei Kilometer acht auf der Radstrecke eingefangen und konnte sich noch – einen 45er-Schnitt fahrend - eine weitere Minute absetzen. „Was für ein Mega-Gefühl zum ersten Mal hinter dem Führungsfahrzeug, aber Angst hatte ich schon beim Laufen einzugehen!“. Doch auch die abschließenden 5000 Meter konnte er in 18:06,8 Minuten durchziehen und holte den ersten Gesamtsieg in der Einzelwertung der Landesliga. Mit Rang 3 schaffte auch Knott sein bestes Ligaergebnis.

 

Nach vier Rennen und Endergebnis Rang 5 von neunzehn Mannschaften hofft der SVM dann im dritten Jahr wenigstens einen von den vier Eigengewächsen Simon und Peter Luff, Julian Sterner oder Gabriel Bauernfeind für das SVM-Team zu gewinnen. Diese bestreiten als „Legionäre“ Rennen in höheren Ligen beim TSG 08 Roth, Tristar Regensburg und TV Erlangen.

Der Aufstieg in die Bayernliga ist neben der vorhandenen Breite nur über je drei Spitzenergebnisse in den Rennen möglich. Valentin Auer als Junior könnte dies als nächster schaffen, durfte jedoch 2018 nur bei den Sprints teilnehmen.


Zum Mitfeiern: Stadtteilfest am 7. Juli

Freitag, 29. Juni 2018

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der SV Marienstein richtet am 07. Juli 2018 zum vierten Mal ein Stadtteilfest rund um die Schamerau und den Hofmühl-Sportpark aus. Dazu laden wir alle Mitglieder sowie Bürgerinnen und Bürger aus Marienstein, vom Blumenberg, aus Rebdorf, aus Wasserzell, dem Westen Eichstätts und natürlich aus dem gesamten Stadtgebiet sehr herzlich ein.

 

Am Nachmittag steht der Fußball im Mittelpunkt, dabei ist Bundesliga-Nachwuchs des FC Augsburg zu Gast: Der Mariensteiner Felix Neumeyer, Trainer am Bundesliga-Nachwuchsleistungszentrum des FCA, kommt mit seiner U14 zu einem Blitzturnier, anschließend tritt im Lokalderby unsere 1. Mannschaft gegen den frisch gebackenen Bezirksligisten VFB Eichstätt II an.  Die Fußball-WM gibt sich auch ein Stell-Dich-ein – wir übertragen die Viertelfinalspiele des Tages auf einer großen LED-Leinwand.

Zudem sollen die Geselligkeit und der Genuss an diesem Tag nicht zu kurz kommen: Kaffee und Kuchen und kulinarische Schmankerl sorgen für das leibliche Wohl. Bayerische Tanzlmusi zur Brotzeit und flotter Rock & Pop zu späterer Stunde garantieren kurzweilige Unterhaltung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Schön wäre es natürlich, wenn Ihr (Sie) auch Eure/Ihre Bekannten und Freunde über das Fest informiert(en)… oder diese einfach mitbringt(en).

Ihre Vorstandschaft des SV Marienstein

Alle Informationen zum Stadtteilefest


Triathlon Ingolstadt - Sechsmal Podium für den SVM

Mittwoch, 13. Juni 2018

Viele positive Überraschungen gab es am letzten Triathlon Wochenende. Der dritte Platz von Michaela Trabert-Rehm bei der Deutschen Meisterschaft über die Mitteldistanz in Ingolstadt ragt dabei heraus. Daneben gab es weitere Podestplätze für den SV Marienstein (SVM) bei der Olympischen Distanz und im Sprint in Ingolstadt und Bad Tölz.

„Ich bin einfach nur megahappy.“ sagte der Gesamtsieger Frederic Funk nach seinem Sieg in Ingolstadt über 1,9 Kilometern im Wasser, 86,3 Kilometern auf dem Rad und 20,2 Kilometern auf der Laufstrecke. Megahappy und selbst etwas überrascht waren aber auch Triathleten und vor allem Triathletinnen vom SVM.

Allen voran die Dollnsteinerin Michaela Trabert-Rehm, stark verbessert gegenüber 2017 im Schwimmen (5. Platz) gut dabei auf dem Rad (4. Platz) und souverän beim Laufen (2. Platz), das sie in 1:49 Stunden gleichmäßig durchzug. Am Ende sicherte sie sich in 5:21 die Bronzemedaille in der Altersklasse AK45. Selbst die sehr guten Plätze der Männer, die auf den Ligawettkampf in Bad Tölz verzichteten gingen dadurch etwas unter. Thomas Knott (4:26) und Franz Vogel (4:33) in der AK30 mit den Plätzen 20 und 25 sowie Herbert Müller, AK60 (5:22, Platz 9). Überraschen konnten auch die Damen auf der „Olympischen“ (1,5-40-9,8). Hannelore Vogel gewann die AK55 in 2:46, Tochter Annalena, AK20 holte Bronze und damit standen auch hier zwei „Blau-Weiße“ vom SVM auf dem Treppchen. Zwei weitere Podestplätze kamen im Sprint (0,75-20-4,6) dazu. Claudia Platzek gewann mit über drei Minuten Vorsprung in 1:16 die AK45 (gesamt:13. Platz!) und verteidigte damit auch ihren Titel bei der „BM Gehörlose“.

Nachwuchstalent Valentin Auer, der zuletzt auch schon beim Ligasprint mit für den dritten Platz sorgte, holte Silber in der AK16 in 1:08 und überzeugte zudem mit Rang 17 im Gesamtfeld von 280 Männern.

Beim Ligawettkampf in Bad Tölz (0,75-20-5) konnte sich der SVM auch ohne Auer, Knott und Vogel gut verkaufen. Mit Markus Blatt, der in der AK40 Silber holte, Michael Liebold und Manuel Bauer konnten sie zwar den dritten Platz nicht halten, aber einen Platz unter den TOP TEN sichern. Der genaue Ligastand war zu Redaktionsschluss vom Verband noch nicht ausgewertet.   

 

Weitere Ergebnisse von Ingolstadt:

 

Olympische Distanz:

Dominik Stelzig, AK30,2:23:12, Platz 32

Jonas Langer, AK30, 2:27:24, Platz 41

Ludwig Sterner, AK55, 2:30:15, Platz 12

Janina Vogel,AK25, 2:45:34, Platz 15

 

Sprint:

Sonja Pachowsky, AK45, 1:27:39, Platz 7


Saisonrückblick 2017/2018 der ersten Herrenmannschaft

Donnerstag, 07. Juni 2018

 

Beste Saison der Vereinsgeschichte
SV Marienstein zieht positive Saisonbilanz

Eichstätt (jsl) Mit Rang fünf und dem damit besten Ergebnis der Vereinsgeschichte hat der SV Marienstein die Saison in der Bezirksliga Mittelfranken Süd beendet. Damit bestreitet der SVM in der kommenden Saison erstmalig eine dritte Bezirksliga-Spielzeit in Folge – bei den beiden bisherigen Bezirksliga-Gastspielen hatte der Verein jeweils nach der zweiten Saison den Gang zurück in die Kreisliga antreten müssen.

Nach einer soliden Hinserie hatte Trainer Stephan Zengerle bereits in der Winterpause und – bei weniger Spielen als die Konkurrenten – damals noch auf Rang elf liegend die Hoffnung auf einen „entspannten Saisonausklang“ geäußert. Doch seine Hoffnungen sollten mehr als übertroffen werden. Wie bereits in der Vorsaison, als man dank einer tollen zweiten Saisonhälfte den Abstieg vermied, steigerte sich die Mannschaft nach der Winterpause erneut kontinuierlich.

Initialzündung war hierbei sicherlich der 3:4-Sieg Anfang März beim SV Pölling, als der SVM nach 3:1-Rückstand seine Aufholjagd in der Nachspielzeit mit dem Siegtreffer durch Oliver Reichenberger krönte. Es folgten fünf weitere Partien ohne Niederlage und früh deutete sich an, dass die Vorstädter in dieser Spielzeit mit dem Abstieg nichts zu tun haben würden. Höhepunkte waren sicherlich die Partien beim SC Großschwarzenlohe und beim SC Aufkirchen, wo man dem späteren Meister beziehungsweise Vizemeister auswärts dank einer taktisch hervorragenden Leistung jeweils ein Remis abtrotzte. „Letzte Saison waren wir gegen solche Gegner zumindest phasenweise noch deutlich unterlegen – dieses Jahr hätten wir zumindest eines von beiden Spielen gewinnen müssen“, so Zengerle.

Neben einem weiteren Remis verließen die Blau-Weißen seit der Winterpause den Platz nur dreimal als Verlierer – zweimal davon zudem stark ersatzgeschwächt gegen Saisonende – und konnten sieben Partien für sich entscheiden, was sie letztendlich in das vordere Tabellendrittel katapultierte. Mit einem Blick auf den Terminkalender ist diese Bilanz umso beeindruckender. Die Wetterkapriolen des Winters sorgten für zahlreiche englische Wochen im Frühjahr, als die Spiele oft im Drei- oder Viertagerhythmus ausgetragen wurden.

Die Fitness der Spieler, deren Grundstein unter anderem beim Wintertrainingslager am Gardasee gelegt wurde, und ein auch in der Breite gut aufgestellter Kader ermöglichten es, diese enorme Belastung gut zu bewältigen. Vielleicht hat dabei ja auch die erfolgreich bewältigte „Cold Water Challenge“ eine Rolle gespielt: Weil der befreundete Ligakonkurrent FV Dittenheim die Elf des SVM auf Facebook herausgefordert hatte, sprangen die Blauweißen quasi als Einlage beim Kappenabend im Fasching Anfang Februar in die eiskalte Altmühl – vielleicht hat das ja abgehärtet.

Auffällig war in den letzten Wochen zudem die Durchschlagskraft der Mariensteiner Offensive. Das Sturmtrio Stephan Steib (16 Tore), Andreas Knör (15) und Fabian Streller (13) sorgte – nicht selten eingesetzt von „10er“ Ramazan Mazlum – für über die Hälfte der Mariensteiner Treffer (75). Insgesamt stellt man gar die zweitbeste Offensive der Liga. Knör als Kapitän ist damit der bisher erfolgreichste „Scorer“ des SVM mit 30 eigenen Bezirksligatreffern und zudem rund zwei Dutzend Torvorlagen. Ihm dicht auf den Fersen ist dabei allerdings Stephan Steib, der es seinerseits auf 24 Treffer und ein Dutzend Vorlagen bringt. Der Offensivallrounder präsentierte sich in dieser Saison nicht nur extrem spielstark und ballsicher, sondern blieb in der Rückrunde auch endlich einmal verletzungsfrei und erzielte prompt 13 seiner Treffer nach der Winterpause. Streller hat seine Torausbeute aus der ersten (4) in seiner zweiten Bezirksligasaison mit 13 mehr als verdreifacht.

Im Mittelfeld gaben vor der Winterpause noch Co-Trainer Claver Kouakou und nach dem Winter vor allem Sebastian Schmelz dem Mariensteiner Spiel Ordnung und Struktur und sorgten auch immer wieder für Impulse nach vorne. In der Defensive zählten SVM-Urgestein Sebastian Heimisch und Raphael Kraus zu den „Dauerbrennern“ und konnten sich im Zweifelsfall auf den durch Florian Kleinhans trainierten Schlussmann Gabriel Rehm verlassen. Philipp Fink, der vor der Saison aus der eigenen Jugend in den Kader gekommen war, entwickelte sich zu einer echten Größe im Abwehrzentrum.

Auch die anderen Youngster aus der SVM-Jugend spielten vor allem seit der Winterpause immer mehr und dabei mit viel Engagement eine immer bessere Rolle – manchmal auch mit zu viel Engagement: Eigengewächs Jonas Dorsch etwa schaffte es, nach seiner Einwechslung im Hinspiel im Neumarkter Stadtteil Holzheim, binnen drei Minuten die gelb-rote Karte zu bekommen. Dafür köpfte er im vorentscheidenden Spiel um den fünften Platz den Siegtreffer gegen den TSV Greding. Dass es dem insgesamt recht jungen Kader manchmal noch ein wenig an Erfahrung fehlt, spürte man in Büchenbach, als die Mannschaft eines der besten Saisonspiele machte, es dann aber versäumte, das Spiel nach einer 2:0-Führung frühzeitig zu entscheiden – und es dann durch drei Tore in 13 Minuten aus der Hand gab.

„In dem ein oder anderen Spiel haben wir immer wieder Punkte verschenkt. Aber das gehört dazu“, so der Trainer. „Die Mannschaft ist aber in dieser Saison taktisch wie auch spielerisch zu einer richtig guten Bezirksligamannschaft gereift.“ Jonas Knietig – ebenfalls zuvor in der SVM-Jugend aktiv – entwickelte sich seit dem Winter zur Stammkraft, Marius Bittl sammelte in den letzten Spielen viel Erfahrung und ließ sein Potenzial aufblitzen. Im Vergleich zur Vorsaison noch einmal deutlich weiterentwickelt und zu festen Größen geworden sind Pasqual Krieglmeier und Jonas Hiller, die flexibel einsetzbar auf den Außenbahnen oder im Zentrum, defensiv wie auch offensiv agierten. Routinier Johannes Kammerbauer, der eigentlich in dieser Saison schon kürzer treten wollte, hat ebenfalls noch einmal eine wichtige Rolle gespielt in einem insgesamt jungen Kader, der seit dem Winter auch noch durch Andreas Miehling verstärkt wurde. So konnten auch die Abgänge von Advam Vital Rocha de Oliveira, Turan Akca und Rick Walther gut verkraftet werden.

Nicht nur die erste, sondern auch die zweite Mannschaft spielt in dieser Spielzeit trotz vieler Ausfälle ihre beste Runde seit vielen Jahren. Noch stehen einige Spiele auf dem Spielplan, aber Platz vier oder sogar mehr ist derzeit drin. In den letzten Spielen stand hier bereits Claver Kouakou auf dem Platz, der in der nächsten Spielzeit Dominik Herrmann und Ralf Danner als Trainer ablösen wird. Während die zweite Mannschaft noch spielt, freuen sich die Spieler der „Ersten“ derzeit über die wohlverdiente Pause. Denn in knapp drei Wochen beginnt bereits die Vorbereitung auf eine weitere Bezirksliga-Spielzeit für Trainer Zengerle und seine Elf – dann mit Markus Hörmann als neuem Co-Trainer. „Die gehen wir genauso bescheiden an, wie es sich beim SVM gehört“, so Zengerle. „Wir wollen weiter an uns arbeiten, fleißig Punkte sammeln und uns spielerisch noch ein wenig verbessern – dann sehen wir, was am Ende dabei rauskommt.“

 


Fronleichnamsprozession 2018

Sonntag, 03. Juni 2018

Am heutigen Sonntag nahm eine Fahnenabordnung des SV Marienstein um den 1. Vorsitzenden Arnulf Neumeyer an der Fronleichnamsprozession der Heimatpfarrei Eichstätt-Rebdorf teil.

Bei sommerlichen Temperaturen fand die Kirche unter der Leitung von Pater Michael Huber und die anschließende Prozession zu den mit viel Liebe geschmückten Altären im Neubaugebiet Weinleite-West statt.   


Torfestival zum Saisonausklang: SV Mosbach - SV Marienstein 4:4 (2:3)

Sonntag, 20. Mai 2018

 

(jsl) Marienstein

 

Der SC Großschwarzenlohe steigt als Meister der Bezirksliga Mittelfranken Süd in die Landesliga auf. Der Tabellenführer war mit einem Punkt Vorsprung auf den SC Aufkirchen in den letzten Spieltag gegangen und verteidigte diesen Vorsprung durch ein 4:1 über den STV Deutenbach. Für den SC, der als Aufsteiger in die Saison gestartet war und durch den Sieg den direkten Durchmarsch von der Kreis- in die Landesliga perfekt machte, ist es der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Der SC Aufkirchen, der seine Pflichtaufgabe gegen den TuSpo Roßtal mit 3:1 erledigte, wartete indes vergeblich auf einen Großschwarzenloher Ausrutscher und fühlte sich an die Vorsaison erinnert. Auch damals versagten dem Team aus dem Landkreis Ansbach in den letzten Saisonspielen die Nerven; in dieser Saison war die überraschende Niederlage beim Absteiger SV Pölling am vorletzten Spieltag ausschlaggebend. Nun darf sich der SC Aufkirchen erneut in der Relegation beweisen und möchte über diesen Umweg den Sprung in die Landesliga schaffen. Um dies zu realisieren, müssen noch vier Spiele absolviert werden: Sollte sich der SC Aufkirchen in Hin- und Rückspiel gegen den Landesligareleganten FC Stätzling durchsetzen, wartet danach der Sieger aus dem Duell TSV Aindling gegen den TSV Gersthofen. Groß war am Samstag der Jubel in Treuchtlingen, wo der SV Wettelsheim mit 2:0 gegen den TSV Greding siegte und damit den Klassenerhalt fixierte. Damit war der Heimsieg des TV Büchenbach, der sich vor der Partie noch Hoffnungen auf ein Vorrücken auf Rang 14 machen durfte, wertlos. Der TV muss den Gang in die Kreisliga antreten. Die Gredinger Niederlage in Wettelsheim hatte auch für den SV Marienstein einen schönen Nebeneffekt: Der Zengerle-Elf genügte ein Remis beim SV Mosbach, um Rang 5 zu verteidigen.

 

SV Mosbach - SV Marienstein 4:4 (2:3)

 

Auch der SV Mosbach hätte durch einen Sieg nach Punkten noch zu den Gästen aufschließen können und startete engagiert in eine wilde Anfangsphase. Bereis in der 2. Spielminute gelang Toptorjäger Marcus Baumann der Führungstreffer, den die Mariensteiner nur fünf Minuten später in Person von Andreas Knör egalisierten. Und es kam noch besser für die Vorstädter: Dank eines Doppelschlags durch Stephan Steib und Kapitän Knör zwischen der 11. und 14. Spielminute ging man mit 1:3 in Führung. Nach dem Anschlusstreffer zum 2:3 durch Waldemar Prizkau beruhigte sich das Spielgeschehen bis zum Halbzeitpfiff. Ausnahme war ein Abschluss durch Baumann, der auf der Linie geklärt wurde. Nach dem Seitenwechsel verzog Fabian Streller für den SVM knapp und auf der Gegenseite war Julian Glauer-Wenzl, der in der zweiten Halbzeit für Torwarttrainer Florian Kleinhans eingewechselt wurde, gegen Philip Witzgall zur Stelle. Erst in den Schlussminuten nahm die Partie dann wieder Fahrt auf. In der 80. Spielminute erhöhte SVM-Toptorjäger Steib auf 2:4. Doch die Revanche für die 2:4-Heimniederlage von vor zehn Tagen gegen den SV Mosbach sollte nicht gänzlich gelingen. Zunächst erzielte Baumann das 3:4 und in der Nachspielzeit gelang Witzgall per sensationellem Fallrückzieher der Ausgleich. Dennoch gab es nach dem Schlusspfiff nur zufriedene Gesichter. Sowohl der SV Marienstein als auch der SV Mosbach sind mit ihren Saisonplatzierung (Rang 5 bzw. 7) mehr als zufrieden.

 


Erfolgreicher Saisonauftakt der SVM Triathleten - 2 Mal Podiumsplatz in München

Freitag, 18. Mai 2018

 

Am Samstag, den 12. Mai begann die Wettkampfsaison

der Triathleten des SV Marienstein an der Ruderregattastrecke bei

Oberschleißheim . Bereits am Vormittag

starteten die Herren, Valentin Auer, Markus Blatt, Thomas

Knott, und Franz Vogel, als Mannschaft in der Landesliga Süd.

Um 8:30Uhr war ein Swim & Run mit 400m Schwimmen und 2,5 km

Laufen zu absolvieren. Die Mannschaften starteten im Abstand von einer

Minute und jede Mannschaft musste bis ins Ziel zusammen bleiben. Ohne

Neoprenanzug brauchten die Weiß-Blauen im 18 Grad kalten Wasser 5:26

Minuten und gingen mit 15 Sekunden Rückstand als 7. auf die

Laufstrecke. Hier arbeiteten sie sich mit einer Zeit von 9:35 Minuten

bis auf den 4. Rang vor.

 

Ca. 1,5 Stunden später gingen die Mannschaften im Jagdstart mit den

Abständen zum zweiten Mal auf die Strecke. Diesmal mußte ein Run &

Bike absolviert werden mit 10 km Radfahren und erneut 2,5 km

Laufen. Gewertet wurde diesmal die Zeit des dritten

Manschaftsmitgliedes. Motiviert durch den geringen Abstand von 12

Sekunden auf die Dritten, gaben die Mariensteiner auf der Radstrecke

alles. Blatt musste dem hohen Tempo bereits nach 3 km Tribut zollen

und die jüngeren Auer, Knott und Vogel ziehen lassen. Diese sammelten

schnell die Athleten des PSV München ein und gingen bereits als Dritte

auf die abschließende Laufstrecke. Zu dritt gelang es Ihnen hier die

Laufzeit gegenüber morgens noch einmal zu verbessern auf 9:20 Minuten

und sicherten sich so hinter dem TSV Brannenburg und dem TSV Jahn

Freising 1861 den dritten Platz.

 

Von den Damen ging am Nachmittag Claudia Platzek im Sprint-Triathlon,

400m Schwimmen, 20km Radfahren und 5 km Laufen an den Start. Das

Schwimmen konnte sie in Ihrer Alterklasse mit 13 Sekunden Vorsprung in

6:49 Minuten klar für sich entscheiden. Sie musste aber auf der

Radstrecke die spätere Alterklassensiegern, Anika Schneider, ziehen

lassen. Mit jeweils der zweitbesten Rad (37:50) und Laufzeit (23:16)

sicherte sie sich souverän den 2. Platz in der Alterklassenwertung und

18. Gesamtplatz in einer Zeit von 1:04:07 Stunden.