Neuigkeiten
„Giro di Duggi“ bricht Rekorde!
Giro di Duggi mit neuen Rekorden
Neuer Streckenrekord, 120 Teilnehmer und Rekordspende für Sternstunden
Eichstätt (voj) Die sechste Benefizrundfahrt „Giro di Duggi“ schlug in diesem Jahr alle bisherigen Rekorde. Die Spitzengruppe kam auf gleicher Strecke um über zwei Minuten früher ins Ziel. Die Teilnehmerzahl hat die Hunderter- und die eingesammelte Spende die Tausendermarke übersprungen.
„Hundert sind es diesmal aber sicher!“ meinte Vereinsvorstand Arnulf Neumeyer an der Startlinie stehend zu Franz Vogel, Abteilungsleiter Triathlon. Nach traditioneller Gedenkminute für Wolfgang „Duggi“ Gutknecht († 3.10.2015) schickten beide gemeinsam das Feld der meist Rennradfahrer auf den Rundkurs. Ein paar wenige E-Bike- und Mountainbike-Fahrer hatten sich auch eingefunden. Und es waren nach Durchsicht der Einschreibe- und Ergebnislisten 120 Teilnehmer, vermutlich mit den Nachzüglern, die sich nicht mehr eintragen konnten, sogar ein paar mehr.
Vom Start weg wurde nicht gebummelt, sondern gleich Druck gemacht. Bereits beim Tunnel in Wasserzell riss das Feld auseinander und nach den Anstiegen „Tempelhof“, vor und nach Biesenhard war das Feld sortiert. Die Spitzengruppe um Holger Wanke (RT WINAX foodartists), Stefan Bayerlein (ESV Ingolstadt), Frank Burkhardt (Wellheim), Max Pfaller (VfB Kipfenberg), Alex Geith (RT Gaimersheim) und Triathlet Franz Vogel vom SV Marienstein machte sich auf, den Streckenrekord von Peter Schoberer (56:37 Minuten) aus 2019, zu brechen. Am Ende blieb die Uhr bei Vogel nach 54:04 stehen und alle Fahrer der Spitzengruppe blieben unter der alten Marke. Dies bedeutete einen Schnitt von über 39 Stundenkilometern, im Gegensatz zu 37,6 km/h aus 2019 und das über 35,5 Streckenkilometern und über 400 Höhenmetern.
Über diesen Spitzensport hinaus zeigte auch der jugendliche Nachwuchs, was er schon zu leisten im Stande ist. Allen voran auch der Eichstätter Karim Mliki (RSG Augsburg, U17)), der lange an der Spitzengruppe dranblieb, aber auch die weiblichen Talente des SVM Sophia Schrödel und Lissy Frosch, die in einer der Verfolgergruppen dabei waren.
Wichtig für den Veranstalter sind aber auch alle reinen Freizeitsportler. Es soll auch in den nächsten Jahren ausdrücklich eine Jedermann/frau-Veranstaltung bleiben und gerade die Mountainbiker und E-Bikefahrer sollten sich nicht abschrecken lassen, selbst wenn sie eine Stunde später ins Ziel kommen. Auch soll es weiterhin eine Benefiz-Rundfahrt bleiben, bei der diesmal 1300.- EURO eingesammelt wurden und die Triathleten des SVM werden die Spende auf 1500.- EURO aufrunden. Geplant ist eine Übergabe im Rahmen einer Sternstunden-Aktion am Christkindlmarkt in Nürnberg. Hatte man in den vergangenen Jahren immer verschiedene regionale Institutionen begünstigt, denkt man darüber nach langfristig mit „Sternstunden, wir helfen Kindern“ zu kooperieren, da hier wirklich jeder EURO bei den Kindern ankommt. Dies wäre sicher auch ganz im Sinne von Duggi Gutknecht gewesen.
Zu den Bildern (alle Stefan Schramm):
https://www.stefanschramm-fotografie.de/picdrop/j3MfuDd79W
„Giro di Duggi“ 2021
6. SVM-Benefizrundfahrt zum Todestag von Wolfgang Gutknecht
Der sechste Giro di Duggi zum Todestag unseres ehemaligen Sportkameraden Wolfgang "Duggi" Gutknecht († 13.10.2015) wird am Sonntag, den 10. Oktober stattfinden. Die Triathlonabteilung organisiert erneut die Rundfahrt für einen wohltätigen Zweck.
Am 10. Oktober ab 14.00 werden wieder freiwillige Spenden reingefahren. Davon gehen Vorstand Arnulf Neumeyer und die Familie Vogel fest aus, auch wenn - wie zuletzt 2020 - wieder Corona-Bestimmungen zu beachten sind.
Die Rundfahrt über Wasserzell, Ochsenfeld, Wellheim, Dollnstein, Schernfeld, die Weinleite und zurück zum SVM-Sportplatz wird wie 2020 organisiert (siehe auch Skizze).
„Sportausübung und die praktische Sportausbildung jeder Art ist … unter freiem Himmel ohne Personenbegrenzung, …
- mit Testnachweis
- mit Kontaktdatenerfassung
… (LRA Eichstätt, ab 28. 08. 2021)
möglich.
So. (16.30 Uhr): SVM empfängt die DJK Pollenfeld
(jsl) Marienstein
In der Kreisliga Neumarkt/Jura West kommt es am Sonntag (16.30 Uhr) zum Lokalduell zwischen dem SV Marienstein und der DJK Pollenfeld. Nach der unnötigen Niederlage in Rednitzhembach hat der SVM bereits fünf Punkte Rückstand auf den ersten direkten Nichtabstiegsplatz 10, was SVM-Trainer Dominik Pfuhler Sorge bereitet: „Wir belohnen uns einfach zu selten und müssen jetzt weiterhin dranbleiben und die Stimmung hochhalten. Bis auf die schlechte Chancenauswertung konnte ich meiner Elf am letzten Samstag nichts vorwerfen. Im Gegensatz zu den ersten Saisonspielen erspielen wir uns mittlerweile zahlreiche Torchancen. Die Entwicklung geht in die richtige Richtung. Wir müssen bis zur Winterpause den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze schaffen. Die Liga ist extrem eng und jeder kann jeden schlagen..“ Dies bewiesen zuletzt auch die Gäste aus Pollenfeld eindrucksvoll. Einem fulminanten 4:1 über Spitzenreiter TV Büchenbach ließen sie eine Niederlage gegen die DJK Veitsaurach folgen. Am letzten Wochenende setzten sie sich mit 2:1 gegen den TSV Absberg durch. Verantwortlich hierfür war wieder einmal vor allem Torjäger Fabian Heindl mit zwei Treffern. Es waren bereits seine Saisontore Nummer 13 und 14. Es wartet also einiges an Arbeit auf die blau-weiße Defensive, denn nur der SV Wettelsheim (28) erzielte bisher mehr Treffer als die DJK (24). Die Tordifferenz von 0 zeugt jedoch davon, dass die Vorstädter durchaus Lücken in der Gäste-Abwehr ausmachen werden dürften. Oliver Reichenberger wird dabei vorerst nicht mithelfen können. Er fällt mit einer schweren Verletzung für längere Zeit aus und auch ansonsten hat Trainer Pfuhler einige angeschlagene Spieler in seinen Reihen, deren Einsatz sich erst recht kurzfristig entscheiden wird.
Riesenerfolg für Radsportnachwuchs!
Beim Schwabacher Stadtparkrennen am 3. Oktober erreichten unsere Mädels einen sensationellen 1. (Sophia Schrödel) und 3. Platz (Theresa Rehm) in der Klasse U15 weiblich!
Da in diesem Rennen gleichzeitig die bayerische Kriteriumsmeisterschaft ausgefahren wurde stellt der SV Marienstein mit Sophia Schrödel die bayerische Kriteriumsmeisterin! Wir gratulieren von Herzen Mädels!
Chancenwucher führt zu Niederlage: SV Rednitzhembach - SV Marienstein 2:0 (1:0)
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein tritt nach einer 2:0-Niederlage beim SV Rednitzhembach in der Kreisliga Neumarkt/Jura West auf der Stelle. Die Vorstädter liegen mit nur sieben Punkten weiterhin auf Relegationsplatz 12. Dabei spiegelte das Ergebnis keineswegs den Spielverlauf wider, wie SVM-Trainer Dominik Pfuhler bestätigte: „Ich kann meinen Jungs bis auf die katastrophale Chancenverwertung keinen Vorwurf machen. Angesichts der zweiten Hälfte müssen wir hier gewinnen, bringen den Ball aber einfach nicht im Tor unter.“ Die Gäste starteten dominant in die Partie und hatten früh eine Großchance: Nach einer Flanke von Florian Rehm verzog Sebastian Schmelz aus fünf Metern per Direktabnahme. Die Hausherren hingegen gingen mit der ersten Torchance in Führung, als Kevin Schwarz nach einem Angriff über die rechte Seite zum 1:0 einschob. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, wobei keine der beiden Mannschaften für zwingende Offensivaktionen sorgte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff ließ Rehm nach einem Pass in die Tiefe die letzte Konsequenz vermissen und so ging es mit dem 1:0 in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel übernahm die Pfuhler-Elf das Kommando auf dem Platz, kombinierte gefällig und drängte auf den Ausgleich. Rehm lief frei auf SVR-Schlussmann Timo Poetsch zu und sein überlegter Abschluss sprang unglücklich vom Pfosten zurück, sodass er um Zentimeter verpasste. Andreas Knör zielte freistehend vor dem Tor direkt auf Poetsch und Mirko Schröder scheiterte an der Querlatte. Dabei sind nur die Hochkaräter genannt. Als die Vorstädter immer mehr riskierten, sorgten die Mittelfranken für die Entscheidung: Philipp Seyss schloss einen Gegenangriff erfolgreich ab. Auch ein weiterer Aluminiumtreffer von Schmelz in den Schlussminuten änderte nichts mehr am für den SVM ernüchternden Endergebnis.
Sa. (16.00 Uhr): SVM in Rednitzhembach gefordert
(jsl) Marienstein
Den SV Marienstein führt die Reise am 10. Spieltag der Kreisliga Neumarkt/Jura West zum SV Rednitzhembach, wo die Blau-Weißen nach der erwartbaren Niederlage gegen den SV Wettelsheim wieder punkten wollen. SVM-Trainer Dominik Pfuhler lobt sein Team, nimmt es aber auch in die Pflicht: „Es ist zwar weiterhin Luft nach oben, aber in den letzten beiden Spielen war auf jeden Fall eine Steigerung erkennbar. Die Liga ist extrem eng und wenn wir weiterhin mitschwimmen wollen, müssen wir gegen die direkten Konkurrenten Punkte holen und zu diesen zählt auch der SV Rednitzhembach.“ Die Hausherren haben vier Punkte mehr auf der Habenseite als der SVM und rangieren auf Rang 9. Um sich aus dem Tabellenkeller zu befreien und die Relegationsränge möglichst bald zu verlassen, müssen die Vorstädter Ausrutscher wie beim TSV Absberg und bei der SG Ramsberg/St. Veit vermeiden. Mut machen dürfte der Pfuhler-Elf vor allem die wiederentdeckte Torgefahr. In den letzten beiden Spielen konnte man dank der fünf Treffer von Rückkehrer Mirko Schröder die Torausbeute verdoppeln. Falls die Offensivaktionen auch in Rednitzhembach wieder mit dem entsprechenden Tempo vorgetragen werden, stehen die Chancen gut, dass die nächsten Tore und Punkte auf das Mariensteiner Konto wandern.
Heimniederlage gegen Aufstiegsfavoriten: SV Marienstein - SV Wettelsheim 2:4 (2:3)
(jsl) Marienstein
In der Spielzeit 2018/2019 standen sich der SV Marienstein und der SV Wettelsheim letztmalig gegenüber und taten dies damals noch als Bezirksligisten. Vor dem Duell eine Liga tiefer am vergangenen Sonntag, bei dem SVW-Trainer Stephan Zengerle an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte, waren die Rollen klar verteilt. Die Gäste reisten als Aufstiegsfavorit und Tabellenvierter zum Drittletzten und siegten erwartungsgemäß mit 2:4. „Die Niederlage geht vor allem auf Grund der ersten Hälfte in Ordnung. Wir haben gegen diesen starken Gegner aber gut dagegengehalten und müssen unsere Punkte gegen Teams unserer Kragenweite holen“, erkannte SVM-Trainer Dominik Pfuhler nach dem Spiel die Wettelsheimer Spielstärke an. Dabei begann die Partie ganz nach dem Mariensteiner Geschmack: Andreas Knör verlängerte bei einem Gegenangriff den Ball per Kopf in den Lauf von Mirko Schröder, der für die frühe Führung sorgte. Mit dem 1:1 durch Julian Dürnberger in der 21. Spielminute übernahmen die Mittelfranken die Kontrolle auf dem Platz und Fabian Eberle drehte nur fünf Minuten später nach einem Ballverlust im Mariensteiner Aufbauspiel die Partie. Mit dem 1:3 durch Hans-Christian Döbler sahen die Blau-Weißen schon ihre Felle davonschwimmen, doch SVM-Torhüter Gabriel Rehm und der Pfosten verhinderten einen noch höheren Rückstand. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff brachte Schröder – wiederum auf Zuspiel von Knör – seine Farben zurück ins Spiel. Dieser Treffer verlieh den Vorstädtern Selbstbewusstsein für die zweite Hälfte. Richtig gefährlich wurde es für den SV Wettelsheim in der Folge jedoch kaum. Ausnahme war ein Schuss von Oliver Reichenberger aus 16 Metern, bei dem SVW-Tormann Markus Kluy abtauchte und den Ball aus dem linken unteren Eck fischte. Die Gäste zeigten sich hingegen effizient: In der 75. Minute gelangte der Ball nach einer abgewehrten Ecke zu Dürnberger, der aus 20 Metern zum 2:4 traf. Dieser Treffer bedeutete die Entscheidung, auch wenn die Hausherren in der Schlussphase einen Pfostentreffer von Schröder verzeichnen konnten.
So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - SV Wettelsheim
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein empfängt am Sonntag (15.00 Uhr) den SV Wettelsheim im Hofmühl-Sportpark. Nach dem schwachen Saisonstart hatte SVM-Trainer Dominik Pfuhler sieben Punkte aus den Spielen gegen die DJK Veitsaurach, den TSV Absberg und den SSV Oberhochstatt als Ziel ausgerufen. Auch wenn das Ziel mit sechs Punkten knapp verfehlt wurde, stimmt die Tendenz bei den Vorstädtern und dies gilt insbesondere nach dem 3:1 über den SSV Oberhochstatt. Trotz der schwierigen Tabellensituation ließ man sich vom 0:1 nicht verunsichern und drehte die Partie. Zudem klappte das Toreschießen endlich auch aus dem Spiel heraus, wofür insbesondere Mirko Schröder mit seinem Dreierpack sorgte. Dennoch werden die Trauben am Sonntag gegen den SV Wettelsheim hoch hängen. Der vom ehemaligen SVM-Trainer Stephan Zengerle trainierte Topfavorit auf den Aufstieg startete auch auf Grund der Verletzungen von Fabian Eberle und David Zischler durchwachsen in die Saison, verbesserte sich zuletzt aber auf den vierten Rang. Vieles wird am Sonntag auch davon abhängen, inwieweit die Mariensteiner Defensive Co-Trainer Eberle in den Griff bekommt. Am letzten Sonntag war der ehemalige Stürmer des VfB Eichstätt erstmalig von Beginn an im Einsatz und schnürte prompt einen Doppelpack beim 3:0 über den TSV Absberg.
U9 Manschaften starten in die neue Saison
Am Samstag sind zwei der drei U9 Mannschaften des SV Marienstein in die neue Saison gestartet. Die U9 I hat 11:1 gegen den TSV 1860 Weißenburg gewonnen und die U9 III hat sich mit 2:9 tapfer gegen die SpVgg Wellheim/Konstein gewehrt!
Die Kids hatten bei traumhaften Wetter viel Spaß!
Lupenreiner Hattrick und zweiter Saisonsieg: SV Marienstein - SSV Oberhochstatt 3:1 (0:0)
(jsl) Marienstein
Dank eines lupenreinen Hattricks durch Mirko Schröder fuhr der SV Marienstein am Samstag den zweiten Saisonsieg in der Kreisliga Neumarkt/Jura West ein. „Wir sind natürlich froh über diese wichtigen drei Punkte im Abstiegskampf. Im Vergleich zum letzten Wochenende traten meine Jungs heute stark verbessert und vor allem fokussiert auf“, zeigte sich SVM-Trainer Dominik Pfuhler nach Spielschluss erleichtert. Die Vorstädter hätten bereits mit einer Führung in die Pause gehen müssen, denn in zwei Situationen entschied SSV-Tormann Michael Hammer das direkte Duell gegen allein auf ihn zustürmende Mariensteiner für sich. Andererseits konnten die Vorstädter auf Grund eines Oberhochstatter Schusses an das Lattenkreuz mit dem 0:0 zum Pausentee auch zufrieden sein. Der zweite Durchgang begann für die Pfuhler-Elf mit einem Rückschlag: Nach einem Eckball brachte Andreas Auernhammer den Ball vom langen Pfosten in das Zentrum, wo Nils Geiger zum 0:1 einköpfte. Diesmal fand man jedoch die passende Antwort. Philipp Fink bediente Thomas Dirsch mit einem Diagonalball auf der rechten Seite und dessen Flanke verarbeitete Schröder mustergültig per Brustannahme und Drehschuss in das kurze Eck. Nur zehn Minuten später hatten die Blau-Weißen das Spiel gedreht. Nach einem Eckball von Jonas Dorsch lief Schröder mit perfektem Timing ein und erzielte per Kopf am kurzen Pfosten das 2:1. Überschattet wurde die zweite Hälfte durch eine schwere Verletzung eines Oberhochstatter Akteurs, die eine lange Spielunterbrechung zur Folge hatte. Im Anschluss entschied der SVM das Spiel endgültig für sich. Diesmal nutzte Schröder einen Fehlpass im Oberhochstatter Aufbauspiel eiskalt aus und netzte zum Endstand von 3:1 ein.
Sa. (16.00 Uhr): Kellerduell im Hofmühl-Sportpark
(jsl) Marienstein
Bereits am Samstag (16.00 Uhr) trifft der SV Marienstein im Kellerduell der Kreisliga Neumarkt/Jura West auf den SSV Oberhochstatt. Beide Teams haben erst vier Punkte auf dem Konto, wobei die Gäste jedoch zwei Spiele weniger absolviert haben. Grund hierfür war eine zweiwöchige Corona-Zwangspause, die am letzten Sonntag mit einer 0:1-Heimniederlage gegen den TSV Heideck endete. „Der SSV Oberhochstatt befindet sich momentan im Umbruch, hat aber weiterhin einige sehr erfahrene Spieler in seinen Reihen. Die drei Punkte müssen am Samstag unbedingt in Marienstein bleiben“, blickt SVM-Trainer Dominik Pfuhler voraus. Dies wäre umso wichtiger, als das Spiel beim direkten Konkurrenten in Absberg am letzten Wochenende verloren wurde: „Im Grunde haben wir uns wieder einmal selbst geschlagen. Nach dem selbst verschuldeten Rückstand fehlte der letzte Ball oder nach Angriffen über die Außenbahn der letzte Wille im Zentrum. Daran werden wir weiterhin arbeiten. Eventuell müssen wir uns auch mal dem gegnerischen Spielstil anpassen, wenn es mit den spielerischen Lösungen nicht klappt. Trotz des Rückschlags am Sonntag war die Stimmung unter der Woche ok.“ Beim Versuch, den zweiten Saisonsieg einzufahren stehen Pfuhler mit den Rückkehrern Maximilian Lindermeier, Mirko Schröder und Sebastian Schmelz, der nach seiner Sperre zurück ist, drei weitere Optionen für die Startelf zur Verfügung.
Triathleten holen Titel und Treppchenplätze!
Kurze, aber erfolgreiche Saison
SVM Triathlet*innen holen BM-Titel und Podestplätze nach Coronapause
Eichstätt, Marienstein – Zwei Siege bei Bayerischen Meisterschaften in Ingolstadt und in Steinberg am See und weitere gute Platzierungen holten die Dreikämpfer*innen des SV Marienstein in der sehr kurzen Saison nach der Coronapause. Besonders die „Mädels“ der Blau-Weißen machten dabei auf sich aufmerksam.
Dass der SV Marienstein nach wie vor erfolgreich Ausdauersport betreibt, haben in dieser Saison nicht nur der Nachwuchs „Mountainbike-Kids“, sondern auch die Erwachsenen in vielen Altersgruppen unter Beweis gestellt. Gerade die Damen, die sich selbst als „SVM-Mädels“ bezeichnen, wurden für ihren Zusammenhalt und Ehrgeiz belohnt. Claudi Platzek und Michaela Trabert-Rehm können sich sogar Bayerische Meisterinnen nennen. Trabert-Rehm auf der Mitteldistanz, die sie in der AK50 in 4:56 Stunden gewann und Platzek entschied erneut die BM der Gehörlosen in Steinberg am See für sich (Sprint in 1:30 Stunden). Hierbei erreichte sie zusätzlich in der allgemeinen Wertung den 1. Platz in der AK45. Und das, obwohl sie eigentlich auf der Langdistanz zu Hause ist. Eine Woche zuvor finishte sie in Podersdorf, Österreich als Gesamtsechste aller Teilnehmerinnen in 11:36 Stunden und wurde Zweite ihrer Klasse.
Hervorragend auch der Vizetitel in Ingolstadt von Herbert Müller (AK65) in genau 5 Stunden und die Bronzemedaille von Franz Vogel in der starken AK30, der im Gesamtklassement in 3:56 Stunden als bester vom SVM auf Rang 16 kam.
Weitere Treppchen gab es für die Nachwuchsathletin Elisabeth Frosch, die am Baggersee den 2. Platz in der A-Jugend beim Sprint in 1:20:55 erreichte, wie auch Annalena Vogel (AK25) in 1:17:59, neben dem Vizetitel auch Gesamtzehnte.
Nicht im Triathlon, sondern beim Woidman Trail in Thursmansbang über 22 Kilometer erreichte Martina Rölz in 3:05 Stunden einen weiteren zweiten Platz für den SVM.
Weitere gute Platzierungen:
Name
Veranstaltung
Platz,AK
Dominik Stelzig
BM Mitteldistanz, Ingolstadt
7. AK35
Markus Blatt
„“
4. AK45
Markus Risch
Olympische Distanz, Ingolstadt
10. AK35
Simon Luff (SC Roth)
„“
3. AK25
Dana Maria Stelzig
Sprintdistanz, Ingolstadt
5. AK35
Christoph Sihorsch
BM Mountainbike, 87 Kilometer
15. AK30
4:0 Sieg der U19 im Pokalspiel gegen 1. FC Altenmuhr
Erstes Spiel erster Sieg.
Der 4:0 Sieg von unserer U19 war ganz klar verdient.
Die Abwehr hat nichts anbrennen lassen.
Unserer Torwart war wenn nötig immer zu stelle.
Und die Zusammenarbeit von Mittelfeld und Sturm war an diesen Abend unschlagbar gut.
Die nächste Runde kann kommen.
Torschütze:
4 x Serkan Tozun
Macht weiter so Jungs!
Georg Hertle's Zugspitz-Challenge
Vom Mittelpunkt zum höchsten Punkt Bayerns
Georg Hertle radelt nach Ehrwald und steigt auf die Zugspitze
Eichstätt, Ehrwald – In fünfzehn Stunden erreichte Georg Hertle vom SV Marienstein mit seinem Rennrad und anschließend in Speedcross Schuhen das Gipfelplateau auf der Zugspitze. Nach 240 Kilometern und knapp 4000 Höhenmetern hatte er seine persönliche Zugspitz-Challenge erfolgreich geschafft.
Während sich viele seiner Vereinskammeraden den Ingolstädter Triathlon als Saisonhöhepunkt gewählt hatten, plante der fünfundzwanzigjährige Eichstätter Hertle ein Finale nur gegen die Uhr und den inneren Schweinehund. Nach dem „Stoneman dolomiti“ 2019 (4000 Höhenmeter, 120 Kilometer, Mountainbike) und „Everesting“ 2020 in Ehrwald (9000 hm, 17 Stunden, Rennrad), suchte er dieses Jahr einen neuen Ausdauer-Ultra. Inspiriert durch eine Challenge „München-Zugspitze“ und seine Liebe zum Zugspitzgebiet fiel die Entscheidung kurzfristig nach dem letzten Wetterumschwung, obwohl am Gipfel noch etwas Schnee von Anfang September lag. Die Radstrecke von Kipfenberg zur Talstation „Ehrwalder Alm“ in Österreich hatte er bereits Anfang Juni getestet. Und der Weg von dort zur Zugspitze über den Grenzübergang „Gatterl“ (2024 m), zurück nach Bayern war ihm bekannt. Hatte er doch 2020 mit zwei Gleichgesinnten Mountainbikes bis zum Zugspitzplatt mehr getragen wie gefahren, um anschließend über das Reintal nach Garmisch „downhill“ zu fahren.
Letzte Woche bei bester Wetterprognose ging es dann fünf Uhr morgens mit dem Rennrad oberhalb Kipfenberg genau am geographischen Mittelpunkt Bayerns los. Die 225 Kilometer lange Strecke führte über Ingolstadt, Schrobenhausen, Odelzhausen zum Ammersee, dann über Weilheim und Murnau nach Garmisch, um die Zugspitze herum auf die Ehrwalder Anhöhe in Österreich und noch auf geteerter Straße bis auf 1100 Meter zur Talstation der Almbahn. Bis dahin brauchte er inklusive Pausen 8:45 Stunden, war knapp acht Stunden im Sattel mit einem Schnitt von 28,5 km/h. „Da ich nach der Testfahrt mit einem 31er-Schnitt, völlig am Ende war, habe ich diesmal rausgenommen, um Kraft für den Aufstieg zu sparen!“ Und das ging zunächst auch auf. Die ersten 1000 Höhenmeter über 6,8 Kilometer zur Scharte „Am Brand“ (2116 m) bewältigte er in nur 1:28 Stunden. Von dort rüber zum „Gatterl“ (KM8) in nur fünfzehn Minuten, galt es den dort von der Freundin hinterlegten Proviant und Kleidung für den zweiten Teil aufzunehmen und sich zu stärken. Erste Krämpfe wurden nach salziger Brühe wieder weniger und bereits nach 2:20 Stunden erreichte er die Knorr Hütte (KM10,3/2050m). Noch mal Pause, ein halber Teller Nudelsuppe und dann der Gipfelsturm. Jetzt wurde es schwerer und einsam. Bis zum steilen Geröllfeld unter dem Schneeferner Haus (KM13,7/2580m) ging es bei moderater Steigung noch relativ flott weiter (3:30 Stunden). „Aber die letzten gut 300 Höhenmeter waren reine Kopfsache, erforderten volle Konzentration und nun zwangen mich Krämpfe immer wieder zu Pausen.“ Er schaffte schließlich das Geröllfeld mit bis zu fünfzig Prozent Steigung und den finalen leichten Klettersteig zum Gipfelplateau (2890) nach einer weiteren Stunde kurz nach Sonnenuntergang. Nach 14:55 Stunden „Zugspitzchallenge“ erstieg Hertle die letzten Stufen zur Plattform. Sein Resümee: „Das war noch eine Nummer härter wie das Everesting“
Schmerzhafter Rückschlag: TSV Absberg - SV Marienstein 2:0 (2:0)
(jsl) Marienstein
Auf Grund zweier individueller Fehler und mangelnder Durchschlagskraft in der Offensive verlor der SV Marienstein eine ausgeglichene Partie auf schwachem Niveau beim TSV Absberg. Nach dem ersten Saisonsieg am letzten Wochenende starteten die Gäste mit Selbstvertrauen in die Partie und hatten die ersten Chancen. Nach einer Balleroberung schickte Oliver Reichenberger Andreas Knör steil, doch dieser zögerte beim Abschluss zu lange und Florian Rehm verzog nach Zuspiel von Knör aus spitzem Winkel klar. In der 20. Spielminute führte ein Mariensteiner Ballverlust in zentraler Position, den Max Kummerer per Flachschuss ausnutzte, zum 1:0. Dieser Treffer aus dem Nichts zeigte Wirkung bei den Vorstädtern. Zunächst parierte SVM-Schlussmann Gabriel Rehm einen spät sichtbaren Freistoß aus großer Distanz stark, doch in der 28. Minute war er erneut geschlagen. Diesmal verlor man den Ball auf der rechten Abwehrseite, Wolfgang Wiedemann flankte und Chris Schärter köpfte unbedrängt ein. Nach diesen beiden Geschenken und bis zum Pausentee kamen die Gäste nur noch einmal gefährlich vor das Tor, als Thomas Dirsch nach einer schönen Kombination von der rechten Seite scharf zur Mitte passte und ein TSV-Akteur den Ball gerade noch über den eigenen Querbalken lenkte. Im zweiten Durchgang blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm, als ein Pass von Reichenberger im TSV-Strafraum mit dem Arm geblockt wurde. Ansonsten fehlte es dem Mariensteiner Offensivspiel an Präzision, Tempo und Ideen, wodurch die Hausherren kaum Probleme hatten, den Vorsprung zu verwalten. Als die Blau-Weißen mehr riskierten, boten sich Kontergelegenheiten, doch Kummerer zielte aus wenigen Metern direkt auf Rehm. Spätestens als Reichenberger den Nachschuss eines missglückten Freistoßes knapp neben das Tor setzte, stand die fünfte Mariensteiner Saisonniederlage fest. Durch sie verharrt der SVM auf dem vorletzten Tabellenrang.