Neuigkeiten

Saisonstart der Minikicker (U7)

Dienstag, 14. Mai 2019

Für die Großen ist die Saison bald zuende. Unser Kleinsten nehmen jetzt erst Fahrt auf. An 4 Turnieren des BFV nehmen die Kicker teil. Das erste Turnier war am Samstag in Treuchtlingen nachdem es um eine Woche verschoben wurde.

Unser Spieler zwischen 4 und 6 Jahren haben sich dort sehr ordentlich präsentiert. Sogar unsere 4 Jahrigen haben gezeigt das sie schon Tore Schießen können. 

Die Stimmung war trotz kurzen Regenschauer hervorragend.

Beim nächsten Turnier am Wochenende in Bieswang wollen unsere Kicker noch einen drauf legen.

Das wird sicher gelingen.

 

 


Danke, Michael Danner!

Dienstag, 14. Mai 2019

Der SV Marienstein bedankt sich bei Michael Danner für seine 40-jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Platzwart und Platzkassier bei seinen Blau-Weißen. Wir sagen Michael ein ganz, ganz großes Dankeschön und wünschen ihm viel Gesundheit in seinem Ruhestand.


Starke zweite Hälfte ermöglicht überlebenswichtigen Sieg: TSV Burgfarrnbach - SV Marienstein 1:4 (1:0)

Montag, 13. Mai 2019

 

(jsl) Burgfarrnbach

 

Sowohl im Kampf um Relegationsplatz zwei als auch im Ringen um den Klassenerhalt liefern sich die Mannschaften der Bezirksliga Mittelfranken Süd ein dramatisches Kopf-an-Kopf-Rennen. Der zweitplatzierte TSV Burgfarrnbach (59 Punkte) und die TSG Roth (58 Punkte) verloren am vorletzten Spieltag, wodurch der TSV 1860 Weißenburg (58 Punkte) mit einem 1:3 beim TSV Berching zur TSG aufschließen konnte. Auch im Tabellenkeller fallen die Entscheidungen erst am letzten Spieltag. Mit Ausnahme der Sportfreunde Dinkelsbühl gewannen die abstiegsgefährdeten Mannschaften am 33. Spieltag allesamt ihre Spiele. Die wohl schwierigste Aufgabe hatte der SV Marienstein, der beim TSV Burgfarrnbach nach Rückstand zur Halbzeit noch mit 1:4 gewann. Da die Konkurrenten kaum Schwächen zeigten, machte der SVM nur einen Platz gut und liegt mit Rang 15 immer noch auf einem direkten Abstiegsplatz.

 

TSV Burgfarrnbach - SV Marienstein 1:4 (1:0)

 

Im ersten Durchgang wurde der Favorit seiner Rolle noch gerecht. Auf dem großen Platz im Fürther Stadtteil gingen die Hausherren nach 23. Minuten durch Tim Paschek in Führung. "Im ersten Durchgang merkte man den Jungs die vierte englische Woche in Folge an. Wir hatten kaum Zugriff und haben den TSV spielen lassen. Erst in der zweiten Hälfte haben wir dann das Gesicht der letzten Spiele gezeigt und teilweise sogar über dem Limit gespielt", kommentierte Trainer Stephan Zengerle die Leistungssteigerung seiner Elf. Diese kam Zengerles Aufforderung, mutiger zu spielen nach und startete nach Maß in den zweiten Durchgang. Bei einem Flankenball von Sebastian Heimisch war Jonas Hiller durchgelaufen und köpfte am langen Pfosten unhaltbar ein. Bereits in der 67. Minute hatten die Gäste die Partie gedreht und der Treffer war fast eine Kopie des 1:1. Diesmal tauchte Philipp Fink nach eine Eckball am zweiten Pfosten auf und war per Kopf erfolgreich. Von den Hausherren war in dieser Phase des Spiels fast nichts zu sehen und so musste Schlussmann Dennis Meier alles riskieren, um gegen den frei auf ihn zulaufenden Hiller zu retten. Der Glaube an den Überraschungssieg wuchs bei den Blau-Weißen minütlich und mit dem 1:3 nahm dieser Konturen an. Nach einem langen Ball behinderten sich Meier und ein Verteidiger gegenseitig und Manuel Bittlmayer brauchte nur noch einzuschieben. Kurz vor Spielende passte Andreas Knör nach Kombination mit Bittlmayer auf der linken Seite zur Mitte, wo David Baranowski in seinem ersten Punktspiel für den SVM den Endstand markierte.

 


So. (15.00): Vorletzter Spieltag verspricht Hochspannung

Donnerstag, 09. Mai 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Der TSV Burgfarrnbach (59 Punkte) und die TSG Roth (58 Punkte) gaben sich am drittletzten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd keine Blöße und wahrten durch Heimsiege gegen den STV Deutenbach bzw. den TSV Greding ihre Chancen auf den zweiten Tabellenplatz und die damit verbundene Teilnahme an der Aufstiegsrelegation. Die Hoffnung hierauf dürfte beim TSV 1860 Weißenburg (55 Punkte) und beim FV Dittenheim (54 Punkte) nur noch gering sein. Im Abstiegskampf läuft alles auf ein Herzschlagfinale mit Entscheidungen am letzten Spieltag hinaus. Am Sonntag gilt es für die abstiegsbedrohten Teams, sich in eine komfortable Ausgansposition zu bringen. Drei Abstiegsplätze (Ränge 15-17) und ein Relegationsplatz (Rang 14) sind unter sechs Mannschaften zu verteilen. Nach einem 0:3 gegen den ESV Ansbach-Eyb (Rang 13, 35 Punkte) befindet sich plötzlich der SV Mosbach (Rang 12, 36) wieder mitten im Abstiegskampf wieder. Die Sportfreunde Dinkelsbühl verbesserten sich auf durch ein 2:1 über den SV Ornbau auf den Relegationsplatz und wollen nach zwei Siegen in Serie am Sonntag gegen den TSV Greding erneut punkten. Der SV Wettelsheim (Rang 15, 34) und der FC Holzheim (Rang 17, 31) mussten auf Grund von Niederlagen Rückschläge hinnehmen und treten am Sonntag gegen den SV Ornbau bzw. gegen die TSG Roth an. Der SV Marienstein (Rang 16, 33) steht beim TSV Burgfarrnbach erneut vor einer hohen Hürde.

 

So. (15.00 Uhr): TSV Burgfarrnbach - SV Marienstein

 

Die Chance, dass der SVM diese erfolgreich nimmt, ist durchaus gegeben. Gegen die beiden Spitzenmannschaften aus Weißenburg (3:3) und Dittenheim (3:0) bestand man bravourös und will auch in Burgfarrnbach nicht leer ausgehen. "Der Sieg gegen Dittenheim war enorm wichtig für uns. Endlich haben wir uns mal belohnt und hatten auch das nötige Glück auf unserer Seite", zeigte sich Trainer Stephan Zengerle erfreut. Dabei ist er sich der Schwere der letzten Aufgabe der vierten englischen Woche in Folge bewusst: "Die Gastgeber haben im Winter die halbe Mannschaft ausgetauscht - und sich dabei sicherlich nicht verschlechtert. Coach Uwe Neunsinger hat einen Kader mit zwanzig motivierten Spielern und will über die Relegation noch aufsteigen. Im Hinspiel haben wir aber eine gute Figur gemacht und eine unnötige Niederlage kassiert. Vielleicht haben wir jetzt zum Saisonende das nötige Glück. Wir werden wohl wieder umstellen müssen. Aber wenn meine Jungs dort genauso couragiert auftreten wie zuletzt, ist alles möglich." Sollte nach Spielschluss feststehen, dass die Chance auf den Klassenerhalt weiter lebt, wäre man im blau-weißen Lager jedenfalls zufrieden.

 


Heimsieg hält Hoffnung am Leben: SV Marienstein - FV Dittenheim 3:0 (1:0)

Donnerstag, 09. Mai 2019

Wichtiger Heimsieg gegen Angstgegner SV Marienstein besiegte gestern Abend den FV Dittenheim mit 3:0 und hofft weiter auf den Verbleib in der Bezirksliga   Der SVM lebt und wehrt sich vehement gegen den drohenden Abstieg aus der Bezirksliga Mittelfranken Süd, wo gestern Abend der komplette 32. Spieltag ausgetragen wurde. Dank einer überragenden kämpferischen Leistung konnten die Schützlinge von Trainer Stephan Zengerle den favorisierten Angstgegner FV Dittenheim mit 3:0 (1:0) in die Schranken weisen. Der leidgeprüfte Coach gab sich nach dem Spiel zwar etwas erleichtert, aber immer noch fokusiert: „Es war vor dem heutigen Spiel nicht alles schlecht, was wir gespielt haben. Und es war heute trotz des Erfolges nicht alles gut. Aber der Sieg ist enorm wichtig und zeigt, dass wir bei entsprechender Einstellung mit jedem Gegner mithalten können.“  Diese erste Einschätzung des Übungsleiters kann man durchaus teilen, denn vor allem in den ersten 25 Minuten hatte sein Team einige Fehler im Spielaufbau und hätte gut und gerne 0:2 oder gar 0:3 in Rückstand geraten können. Die Dittenheimer erspielten sich sehr geradlinig beste Einschussmöglichkeiten. So in der 12. Minute, als sich ihre auffällige Nummer 9,  Travis Zebisch, auf der linken Seite energisch durchsetzte, aber Stefan Meyer  den klugen Rückpass aus zehn Metern neben das Tor setzte. Nur eine Minute später reagierte SVM-Keeper Gabriel Rehm hervorragend gegen einen Schuss von Zebisch  aus sechs Metern. Der selbe Spieler ließ auch unmittelbar danach eine sogenannte Hundertprozentige aus kurzer Distanz aus, als er ungestört das Tor gar nicht traf. Zu diesem Zeitpunkt sahen die rund 100 Zuschauer ein gutes, temporeiches und intensives Bezirksliga-Spiel, bei dem die Gäste spielerische Vorteile hatten, aber die Heimelf kämpferisch alles in die Waagschale warf. Wieder tief durchatmen mussten die SVM-Anhänger in der 19. Minute, als erneut Zebisch aus halblinker Position nur das Außennetz traf. Doch bekanntlich rächt sich das Auslassen bester Möglichkeiten  im Fußball. Praktisch mit dem ersten Torschuss ging der SVM dann in Führung. Der schon angeschlagen ins Spiel gegangene Goalgetter Manuel Bittlmayer hielt aus gut 25 Metern einfach mal drauf, sein Schuss wurde noch abgefälscht und schlug auf nassem Rasen unhaltbar flach im unteren Toreck ein - 1:0 (26.). Dieser Treffer zeigte beim Gegner Wirkung, denn fortan verloren sie mit zunehmender Spielzeit ihre Ordnung, und somit agierte Marienstein - dank ihrer tollen kämpferischen Einstellung - absolut auf Augenhöhe.  In der Halbzeitpause musste Bittlmayer mit Leistenbeschwerden durch Co-Trainer Markus Hörmann ersetzt werden. Ein Wechsel, der mehr Ballsicherheit in der Offensive brachte. Schon in der 49. Minute lag das 2:0 in der Luft, doch Alejandro Calle Restrepo brachte einen Querpass des durchgebrochenen Jonas Ferstl nicht im Tor unter. Dittenheim verstärkte zwar in der Folgezeit den Druck, doch klare Torchancen wie zu Spielbeginn konnten sie sich nicht mehr erspielen. Besser machte es die Zengerle-Elf. Unglaublich war das 2:0 durch Philipp Fink (73.). Der Außenverteidiger spielte sich fast bis auf die Grundlinie durch und überraschte den Torhüter mit einem gekonnten und gewollten Schuss ins kurze Eck! Wie gesagt: Unglaublich und rotzfrech. Die ebenfalls ersatzgeschwächten Gegner, die auch ohne ihren Grippe erkrankten Trainer Martin Huber anreisten, kassierten in der dritten Minute der Nachspielzeit sogar noch einen dritten Gegentreffer. Nach einem Konter ergab sich eine 3:1-Überzahlsituation für den SVM. Markus Hörmann donnerte dann einen überlegten Querpass von Sebastian Heimisch geschmacklos aus acht Metern ins lange Eck.    SVM: Rehm, Fink, Kraus, Krieglmeier, Kouakou, Knör, Knietig, Restrepo, Ferstl (76. Bittl), Bittlmayer (46. Hörmann). Tore: 1:0 (26.) Bittlmayer, 2:0 (73.) Fink, 3:0 (93.) Hörmann; BV: keine; Zusch.: 90.   (Manni Riedl)


Mi. (18.30 Uhr): Der FV Dittenheim gastiert im Hofmühl-Sportpark

Montag, 06. Mai 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Am Mittwoch wird der drittletzte Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd ausgetragen. Neben dem Kampf um den Relegationsplatz zwei zwischen dem TSV Burgfarrnbach, der TSG Roth, dem FV Dittenheim und dem TSV 1860 Weißenburg verspricht vor allem der Kampf gegen den Abstieg große Spannung. In diesem gab es mit dem SV Wettelsheim am letzten Sonntag einen klaren Gewinner, denn man konnte sich mit einem 0:2 beim direkten Konkurrenten ESV Ansbach-Eyb durchsetzen und mit nun 34 Punkte die Abstiegsränge verlassen. Der Landesligaabsteiger aus Ansbach (32 Punkte) liegt auf dem Relegationsplatz, direkt vor dem FC Holzheim, den Sportfreunden Dinkelsbühl (jeweils 31 Punkte) und vor dem SV Marienstein (30 Punkte). Schlusslicht TSV Berching muss sich mit 25 Punkten bereits auf den Gang in die Kreisliga einstellen. Einzig die Sportfreunde Dinkelsbühl und der FC Holzheim treffen am Mittwoch mit dem SV Ornbau (Rang 7) und Meister BSC Woffenbach auf Teams, für die es an den letzten drei Spieltagen um nichts mehr geht. Der ESV Ansbach-Eyb ist beim ebenfalls noch nicht geretteten SV Mosbach (36 Punkte) zu Gast und der SV Wettelsheim und der SV Marienstein treffen mit dem TSV 1860 Weißenburg und dem FV Dittenheim auf Mannschaften, die sich noch Chancen auf Rang zwei ausrechnen.

 

Mi. (18.30 Uhr): SV Marienstein - FV Dittenheim

 

Der FV Dittenheim wird mit Wut im Bauch im Hofmühl-Sportpark auflaufen, denn durch eine überraschende 4:0-Niederlage in Dinkelsbühl verspielte man am letzten Samstag eine tolle Ausgangsposition. Die Gäste werden ebenso auf Sieg spielen müssen wie die Vorstädter. "Um die Liga noch halten zu können, ist jetzt auch viel Glück notwendig. Die Dittenheimer Mannschaft ist sehr dynamisch, hat starke Einzelspieler und ist nur schwer zu schlagen. Wir werden einige taktische Änderungen vornehmen und ich hoffe, dass meine Jungs den Kopf frei bekommen und erneut einen tollen Kampf abliefern werden", blickt Trainer Stephan Zengerle voraus. Beim spektakulären 3:3 gegen den TSV 1860 Weißenburg rettete Sebastian Heimisch per Foulelfmeter zumindest einen Punkt und im blau-weißen Lager hofft man, dass sich das Team am Mittwoch mit dem zweiten Sieg seit der Winterpause belohnen und die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben halten kann.

 


Ereignisreiche Schlussphase führt zu Punkteteilung: SV Marienstein - TSV 1860 Weißenburg 3:3 (2:0)

Sonntag, 05. Mai 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Da die Meisterschaft des BSC Woffenbach bereits feststeht, dreht sich im oberen Drittel der Bezirksliga Mittelfranken Süd momentan alles um das Erreichen des Relegationsplatzes. Im Topspiel zwischen der drittplatzierten TSG Roth (55 Punkte) und dem zweitplatzierten TSV Burgfarrnbach (56 Punkte) gab es am Samstag keinen Sieger, denn man trennte sich 0:0. Die Ergebnisse auf den anderen Plätzen dürften den beiden Kontrahenten jedoch gefallen haben, denn der FV Dittenheim (54 Punkte) kam bei den abstiegsgefährdeten Sportfreunden Dinkelsbühl mit 4:0 unter die Räder und auch der TSV 1860 Weißenburg (52 Punkte) wusste die sich bietende Chance nicht zu nutzen. Nach einer verrückten Schlussphase kam man beim SV Marienstein zu einem 3:3.

 

SV Marienstein - TSV 1860 Weißenburg 3:3 (2:0)

 

Die Vorstädter liegen nach dem Remis mit 30 Punkten auf dem vorletzten Rang. "Der Punkt bringt uns im Abstiegskampf nicht wirklich weiter. Aber meine Mannschaft hat durch ihre engagierte Leistung gezeigt, dass sie am Leben ist. Bis zur ominösen Schlussviertelstunde haben wir den Gästen einen tollen Kampf auf Augenhöhe geliefert. Der Spielverlauf erinnerte stark an die bittere Niederlage in Ornbau - mit dem Unterschied, dass wir heute nochmals zurück gekommen sind", analysierte SVM-Trainer Stephan Zengerle. Den Vorstädtern fehlten erneut zahlreiche Akteure und so schenkte Zengerle Jugendspieler Jonas Ferstl von Beginn an das Vertrauen. Nachdem in der Anfangsphase zwei Kombinationen mit Manuel Bittlmayer noch gescheitert waren, schlug Ferstl in der 26. Spielminute zu: Nach einem langen Ball umkurvte er TSV-Schlussman Johannes Uhl und schoss zum umjubelten 1:0 ein. Und auch beim 2:0 war eine langer Ball Ausgangspunkt für den Treffer. Bittlmayer nahm diesen an und chipte das Leder nach schönem Doppelpass mit Ramazan Mazlum über Uhl hinweg in die Maschen. In der zweiten Halbzeit hielt die blau-weiße Defensive dem Weißenburg Druck bis in die Schlussphase stand. In dieser schlugen die Gäste per Doppelschlag binnen 120 Sekunden zu. In der 82. Minute drückte Tim Lotter nach einer verlängerten Flanke den Ball über die Linie und kurz darauf wehrte SVM-Torhüter Julian Glauer-Wenzl mit dem Fuß ab, ehe Christian Leibard zentral bedient wurde, einen Gegenspieler aussteigen ließ und ausglich. Kurz nach dem Anstoß hätte der SVM beinahe zurückgeschlagen: Sebastian Heimisch bediente Bittlmayer, dem freistehend vor Uhl der Ball versprang, wodurch er über den Querbalken schoss und auf der Gegenseite kam es nach Ablauf der 90 Minuten knüppeldick für die Vorstädter. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld köpfte Benjamin Weichselbaum per Bogenlampe ein. Doch damit hatte das Spiel noch nicht seine letzte Wendung genommen. In der dritten Minute der Nachspielzeit ging Raphael Kraus zum Kopfball hoch und wurde von Uhl an der Strafraumgrenze abgeräumt. Heimisch übernahm Verantwortung und verwandelte vom Punkt zum Endstand von 3:3.

 


So. (15.00 Uhr): TSV 1860 Weißenburg zu Gast im Hofmühl-Sportpark

Donnerstag, 02. Mai 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Am Tag der Arbeit machte der BSC Woffenbach mit einem 3:0 über den TSV 1860 Weißenburg sein Meisterstück und steht damit bereits vier Spieltage vor Saisonende als Aufsteiger in die Landesliga fest. Zahlreiche weitere Nachholspiele sorgten für eine endgültige Begradigung der Tabelle. Der TSV Burgfarrnbach (55 Punkte) liegt nach einem 1:3 im Topspiel bei der SG TSV/DJK Herrieden (52 Punkte) auf Rang zwei und auch die TSG Roth und der FV Dittenheim (beide 54 Punkte), der in Greding mit 1:2 gewann, und der TSV 1860 Weißenburg (51 Punkte) dürfen sich noch Chancen auf die Teilnahme an den Entscheidungsspielen ausrechnen. Im Tabellenkeller kam es zu zwei Duellen direkter Konkurrenten. Der ESV Ansbach-Eyb verbesserte sich durch ein 1:3 bei den Sportfreunden Dinkelsbühl (Rang 17) auf Platz 13 und damit auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Der FC Holzheim (Rang 14) verpasste gegen Schlusslicht TSV Berching beim 2:2 einen Befreiungsschlag.

 

So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - TSV 1860 Weißenburg

 

Der SV Marienstein, der zeitgleich sein Pokalfinale austrug, hatte sein Nachholspiel des 22. Spieltags bereits in der Vorwoche ausgetragen und steht nun vor der vierten englischen Woche in Folge, wenn am Sonntag der TSV 1860 Weißenburg und am Mittwoch der FV Dittenheim im Hofmühl-Sportpark gastieren. Beide Mannschaften stecken noch mitten im Kampf um Platz zwei und werden dem SVM alles abverlangen. Der erhoffte Motivationsschub durch einen möglichen Pokalsieg blieb für die Vorstädter aus und so gilt es nun, in den nächsten vier Spielen nochmals alles in die Waagschale zu werfen, um den Abstieg doch noch abzuwenden oder sich auf den Relegationsplatz zu retten. Der Abstand hierauf beträgt drei bzw. zwei Punkte. Auch die Gäste mussten mit der Niederlage beim BSC Woffenbach unter der Woche einen herben Dämpfer hinnehmen und müssten im Falle einer Niederlage ihre Aufstiegshoffnungen endgültig begraben. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist um 15.00 Uhr.

 


Niederlage im Pokalfinale: SV Rednitzhembach - SV Marienstein 3:1 (0:0)

Donnerstag, 02. Mai 2019

(jsl) Rednitzhembach

Eigentlich wollte sich der SV Marienstein mit einem Sieg im Toto-Pokal-Finale auf Kreisebene Selbstvertrauen für den Abstiegskampf in der Bezirksliga holen und gleichzeitig einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte feiern. Doch daraus wurde nichts, denn der SV Rednitzhembach holte sich durch ein 3:1 den Pokal. Enttäuscht zeigte sich SVM-Trainer Stephan Zengerle nach den 90 Minuten: "Der Spielverlauf passte zu unserer momentanen Situation. In der zweiten Hälfte treffen wir die Latte und der Führungstreffer für die Hausherren resultierte aus einem unberechtigten Freistoß. Leider haben wir uns von der Hektik anstecken lassen und in den letzten zwanzig Minuten können wir momentan weder physisch noch mental eine Schippe drauf legen."

Wie bereits angekündigt gab es auf Grund der hohen Belastung einige Neuerungen in der Startelf und so ließ Zengerle im Vergleich zur 1:5-Niederlage vom Sonntag mit Gabriel Rehm, Fabian Streller, Johannes Kammerbauer, Jonas Knietig und Ramazan Mazlum fünf neue Akteure auflaufen. Bereits nach zehn Spielminuten ersetzte Manuel Bittlmayer verletzungsbedingt Streller. In den Anfangsminuten war beiden Teams die Nervosität anzumerken. Die ersten Torannäherungen hatten die Hausherren zu verzeichnen, wobei Christian Rauth und Dominic Schäfer ihre Abschlüsse zu hoch ansetzten. Die Gäste fanden in der ersten halben Stunde in der Offensive nicht statt und kamen erst danach besser ins Spiel. Nach einem Gegenangriff über Philipp Fink und Sebastian Heimisch nahm Christian Jelitsch dem einschussbereiten Stephan Steib den Ball noch vom Fuß und nachdem Heimisch die Abwehr mit einem langen Ball überspielt hatte, verfehlte ein Schlenzer von Bittlmayer aus spitzem Winkel den langen Pfosten nur knapp.

Erst in der zweiten Hälfte nahm die Partie vor über 300 Zuschauern Fahrt auf, wobei die Blau-Weißen mit dem ersten Angriff in Führung gingen. Andreas Knör spielte auf der rechten Seite Heimisch frei und dessen Maßflanke köpfte der völlig freistehende Steib in das rechte untere Toreck ein. Die "Hembis" versuchten sofort zu reagieren, doch ein Freistoß von Schäfer aus halbrechter Position verfehlte knapp sein Ziel. In der 61. Spielminute hämmerte Bittlmayer nach einem Alleingang das Leder aus 20 Metern an den Querbalken und kurz darauf platzierte der eingewechselte Alejandro Restrepo nach einem Mazlum-Eckstoß den Ball nicht genau genug. SVM-Torhüter Rehm hauchte kurz darauf den vor dem Spiel durch die Kapitäne verlesenen Fair-Play-Regeln Leben ein, als er zugab, dass ein Ball vor Überqueren der Auslinie noch von ihm berührt worden war. In der 68. Minute leitete SVR-Akteur Garret Bogendörfer im Mittelfeld einen Konter ein. Philipp Seyss bediente Benjamin Güttler auf der linken Seite und dessen Hereingabe brauchte der eingewechselte Denis Aslan nur noch einzuköpfen. Kurz darauf hatte der SVM Glück, als der freistehende Patrick Prischet den Ball nach einem Querpass aus sieben Metern über das Tor schaufelte. Die ansonsten gut pfeifende Schiedsrichterin Marie-Theres Mühlbauer entschied in der 74. Minute bei einer Klärungsaktion Heimischs fälschlicherweise auf Handspiel. Der von Güttler getretene Freistoß aus halblinker Position flog an Freund und Feind vorbei in die Maschen. In den Schlussminuten drängten die Zengerle-Schützlinge nochmals auf den Ausgleich, doch bis auf eine Chance von Heimisch, der sich den Ball etwas zu weit vorlegte, wodurch SVR-Schlussmann Hakan Doganer noch retten konnte, blieben klare Gelegenheiten aus. Mit der letzten Aktion des Spiels sorgte Seyss für den Endstand. Die Hausherren freuten sich nach Schlusspfiff nicht nur über den Pokal und ein Preisgeld, sondern auch über einen Startplatz in der Toto-Pokal-Hauptrunde 2019/2020.


Mi. (17.00 Uhr): Endspiel im Toto-Pokal auf Kreisebene

Montag, 29. April 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Der SV Rednitzhembach und der SV Marienstein stehen sich am Tag der Arbeit im Finale des Toto-Pokals auf Kreisebene gegenüber. Die beiden Mannschaften setzten sich im Kreis Neumarkt/Jura in einem Feld von 115 Mannschaften durch und spielen nun den Nachfolger der DJK Dollnstein aus, die diesen Wettbewerb in der Vorsaison überraschend gewann. Neben der Trophäe und einem Preisgeld winkt dem Sieger ein Startplatz in der Hauptrunde des bayerischen Toto-Pokals 2019/2020, wo attraktive Gegner aus der Landesliga, Regionalliga oder gar der 3. Liga warten. Den SV Rednitzhembach führte ein wahrer Spielemarathon bis ins Endspiel. Sieben Spiele hatte man in Folge erfolgreich absolviert, ehe man im Halbfinale mit 0:1 beim TSV Winkelhaid gewann. Der SV Marienstein durfte als Bezirksligist erst im Achtelfinale in den Wettbewerb einsteigen. Ein 0:2 beim SSV Oberhochstatt und Siege nach Elfmeterschießen gegen die beiden Weißenburger Vereine TSV 1860 (Viertelfinale) und FC/DJK (Halbfinale) sorgten für die Endspielteilnahme. Der Finaltermin liegt mitten in der heißen Schlussphase der Saison und in dieser geht es für beide Mannschafte noch um einiges. Die Gastgeber liegen in der Kreisliga Nord hinter dem bereits als Meister feststehenden FC Wendelstein auf Rang zwei, der zur Bezirksliga-Relegation berechtigen würde. Drei weitere Mannschaften sind dem SVR mit nur einem Punkt Abstand auf den Fersen und so darf man sich im Ligaalltag keinen Ausrutscher mehr erlauben. Der SV Marienstein liegt in der Bezirksliga auf einem Abstiegsplatz und benötigt in den nächsten Spielen ebenfalls dringend Punkte, um den Gang in die Kreisliga zu vermeiden. Neben den zahlreichen Nachholspielen kommt für die Vorstädter mit dem Finale ein weiterer zusätzlicher Termin hinzu. Angesichts der schwierigen Ligasituation stellt sich für die Blau-Weißen die Frage, wie sie dieses Finale angehen werden: "Einige Spieler haben nach den letzten Wochen schwere Beine und deshalb werde ich dem ein oder anderen auch eine Pause geben müssen. Dennoch wollen wir das Endspiel natürlich nicht herschenken und uns mit einem Erfolgserlebnis für den Endspurt rüsten. Schließlich haben wir während der Hinserie einiges für diese Teilnahme investiert", lässt Trainer Stephan Zengerle durchblicken. Tatsächlich liegt das Halbfinale bereits über ein halbes Jahr zurück und fand damit zu einer Zeit statt, als die Vorstädter noch im Mittelfeld der Tabelle rangierten. Anpfiff beim SV Rednitzhembach ist um 17.00 Uhr.

 


Klare Niederlage gegen Topmannschaft: SV Marienstein - TSG Roth 1:5 (0:2)

Sonntag, 28. April 2019

(jsl) Marienstein

 

Tabellenführer BSC Woffenbach gewann am 30. Spieltag mit 1:4 beim SV Mosbach und kann bei zehn Punkten Vorsprung den Sekt bereits kalt stellen. Im Kampf um den Relegationsplatz brachte der 30. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd keine neuen Erkenntnisse, denn alle fünf Mannschaften, die sich noch Chancen ausrechnen dürfen, gewannen ihre Spiele. Die besten Chancen hat die zweitplatzierte TSG Roth, die beim SV Marienstein souverän mit 1:5 siegte. Neben den Vorstädtern verloren auch fast alle anderen abstiegsgefährdeten Mannschaften. Einzig der SV Wettelsheim und der TSV Berching konnten nach einem 1:1 im direkten Duell zumindest einen Punkt verzeichnen, wobei sich die Hausherren gegen das Schlusslicht sicherlich mehr ausgerechnet hatten. Immerhin brachte der Punktgewinn die Verbesserung auf Platz 13 und damit auf einen direkten Nichtabstiegsplatz. Auf einem solchen, nämlich auf dem 15. Platz, liegt weiterhin der SV Marienstein.

 

SV Marienstein - TSG Roth 1:5 (0:2)

 

"Das waren heute klar verteilte Rollen. Die Rother haben unsere Defizite eiskalt ausgenutzt und absolut verdient gewonnen. Vor allem in der ersten Hälfte hatten wir kaum Zugriff auf den Gegner. Erst im zweiten Durchgang wurde unser Spiel etwas besser, wobei wir wieder zwei Tore hergeschenkt haben", musste SVM-Trainer Stephan Zengerle die Kräfteverhältnisse klar anerkennen. Nachdem der SVM dem Druck der Gäste in den Anfangsminuten standgehalten hatte, ließ man Philipp Spießl in der 20. Spielminute im Mittelfeld gewähren und sein Linksschuss aus 25 Metern schlug flach im SVM-Gehäuse ein. In der 37. Minute stand Fabio Zinnbauer nach einer Fußabwehr von SVM-Torhüter Julian Glauer-Wenzl goldrichtig und staubte zum 0:2 ab. Kurz vor der Halbzeit wäre den Hausherren beinahe der Anschlusstreffer geglückt, doch TSG-Schlussmann Philipp Kellner entschärfte einen abgefälschten Freistoß von Andreas Knör. Kurz nach dem Seitenwechsel tauchte Sebastian Heimisch alleine vor Kellner auf, doch er jagte das Leder über die Querlatte. Besser machte es auf der Gegenseite Kevin Biallas, der mit einem Schuss in den Winkel das 0:3 (50.) erzielte. Nachdem spätestens mit dem zweiten Treffer von Spießl zum 0:4 (56.) die Vorentschiedung gefallen war, wollten die Hausherren zumindest den Ehrentreffer erzielen. Kellner lenkte zunächst einen Abschluss von Manuel Bittlmayer an den Pfosten und war wenig später bei einem Kopfball von Fabian Streller zur Stelle. Zehn Minuten vor dem Spielende war er jedoch geschlagen: Der eingewechselte Alejandro Restrepo vollendete nach einer schönen Kombination. Kurz vor Schluss sorgte der ebenfalls eingewechselte Sven Müller für den Endstand von 1:5.

 


So. (15.00 Uhr): Heimspiel gegen den Tabellenzweiten

Freitag, 26. April 2019

Nach drei Auswärtsspielen in Folge steht für unsere erste Mannschaft am Sonntag wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Mit der TSG Roth empfängt man den Tabellenzweiten. Die Gäste wollen diesen Platz, der zur Teilnahme an der Landesliga-Relegation berechtigt, in den restlichen Spielen verteidigen und haben folglich nichts zu verschenken. Für unsere Elf zählt im Abstiegskampf ebenfalls jeder Punkt und so dürfen sich die Zuschauer auf eine hart umkämpfte Partie freuen. Anpfiff im Hofmühl-Sportpark ist um 15.00 Uhr.


Unnötige Niederlage: SV Wettelsheim - SV Marienstein 1:0 (1:0)

Freitag, 26. April 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Der TSV 1860 Weißenburg musste im Kampf um den Relegationsrang einen herben Dämpfer hinnehmen, denn das Nachholspiel gegen den SV Mosbach ging überraschend mit 1:2 verloren. Ebenfalls einen Rückschlag hat der SV Marienstein hinzunehmen. Im Kellerduell beim SV Wettelsheim verlor die Zengerle-Elf trotz Feldüberlegenheit mit 0:1.

 

SV Wettelsheim - SV Marienstein 1:0 (0:0)

 

Die erste Gelegenheit der Partie hatten die Hausherren, als Kevin Rasch von David Zischler bedient wurde und Julian Glauer-Wenzl dessen Flachschuss per Fußabwehr parieren konnte. Auf der Gegenseite wurde Andreas Knör nach Zuspiel von Manuel Bittlmayer in aussichtsreicher Position geblockt und nach einem Eckball gelangte das Leder zu Philipp Fink, dessen Abschluss SVW-Schlussmann Christoph Zwar zuerst per Fuß und im Nachfassen mit der Hand um den Pfosten lenkte. Nachdem Rasch aus halbrechter Position am langen Pfosten vorbeigeschossen hatte, stellten beide Mannschaften ihre Offensivbemühungen für längere Zeit ein und die Gäste dominierten das Spielgeschehen zusehends. In der 29. Minute fand Bittlmayer Sebastian Heimisch auf der rechten Seite und nach dessen Flanke wurde Knör im Zentrum noch entscheidend gestört, so dass er seinen Kopfball nicht genau genug platzieren konnte. Wenig später legte Knör ab auf Markus Hörmann, der seine Direktabnahme zu hoch ansetzte. Überraschend gingen die Mittelfranken kurz darauf in Führung. Nach einem langen Ball rutschte Pasqual Krieglmeier weg, wodurch Rasch freie Bahn hatte und Glauer-Wenzl zum 1:0 überwand. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Hörmann erneut kein Fortune: Sein Flugkopfball nach Heimisch-Flanke rauschte über den Querbalken.

 

Fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff wurde Krieglmeier im gegnerischen Strafraum gefoult und Hörmann scheiterte mit seinem Strafstoß ebenso an Zwar wie Knör im Nachschuss. In der Folge empfing die gut gestaffelte Wettelsheimer Defensivabteilung die Mariensteiner Angriffe, denen es meist an Durchschlagskraft fehlte. Das Mehr an Ballbesitz wussten die Blau-Weißen nicht zu nutzen und der SVW blieb bei seinen wenigen Entlastungsangriffen gefährlich. Nach einem Doppelpass auf der linken Seite und einer Hereingabe kam Michael Halbmeyer aus dem Rückraum zum Abschluss und Glauer-Wenzl hielt seine Farben im Spiel. Dass das Glück heute nicht auf Seiten der Vorstädter sein sollte, bewahrheitete sich zehn Minuten vor Schluss endgültig. Claver Kouakou setzte sich im Strafraum durch und traf nur den Querbalken. In der hektischen Schlussphase hätte Halbmeyer für die Entscheidung sorgen können, doch sein Kopfballaufsetzer strich knapp am linken Pfosten vorbei. Dennoch blieb es beim Wettelsheimer Sieg.

 


Do. (18.15 Uhr): Nachholpartie beim SV Wettelsheim

Dienstag, 23. April 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Bei momentan zehn Punkten Vorsprung ist dem BSC Woffenbach die Meisterschaft in der Bezirksliga Mittelfranken Süd kaum mehr zu nehmen. Im Kampf um den Relegationsplatz liegen noch fünf Mannschaften aussichtsreich im Rennen und am Sonntag eroberte diesen die TSG Roth. Nach einem 0:2-Pausenrückstand kam sie im Topspiel gegen den TSV 1860 Weißenburg noch zu einem 3:2-Erfolg. Mit einem Sieg im Nachholspiel gegen den SV Mosbach kann der TSV am Donnerstag nach Punkten wieder zur TSG aufschließen und diese sogar von Platz zwei verdrängen, sofern ein Sieg mit mehr als zwei Toren Unterschied gelingt. In der zweiten Nachholpartie des 22. Spieltags kommt es zu einem echten Kellerduell, wenn der SV Marienstein beim SV Wettelsheim antritt.

 

Do. (18.15 Uhr): SV Wettelsheim - SV Marienstein

 

Die dritte Auswärtspartie in Folge führt die Elf von Trainer Stephan Zengerle in den Treuchtlinger Ortsteil, wo der Vorletzte den Tabellenvierzehten empfängt. Die beiden Mannschaften trennen jedoch nur zwei Punkte und so könnte der SVW die Vorstädter mit einem Sieg vom Relegationsrang verdrängen. Für beide Teams zählt in den nächsten Wochen jeder Punkt und dessen ist man sich im blau-weißen Lager bewusst: "Das ist am Donnerstag einerseits ein sehr wichtiges Spiel für uns, andererseits ist es letztendlich egal, wo wir unsere Punkte holen. Fest steht, dass wir noch ein paar Siege benötigen, um den Klassenerhalt zu realisiseren - den ersten hoffentlich gleich in Wettelsheim", blickt Trainer Zengerle voraus. Die Rahmenbedingungen befindet er für suboptimal und setzt auf das kämpferische Element: "Wir haben jetzt einfach wahnsinnig viele Spiele in kurzer Zeit - über mehrere Wochen alle drei, vier Tage ein Spiel. Für eine reine Amateurtruppe ist das kaum zu stemmen. Bei uns wird wie schon letzten Donnerstag der ein oder andere Akteur fehlen, weil er eben arbeiten muss. Dennoch wollen wir in den nächsten Wochen noch einmal alle Kräfte mobilisieren und meine Mannschaft hat schon oft bewiesen, dass sie ein großes Kämpferherz hat, wenn es darauf ankommt." Nach zuletzt drei Niederlagen holten die Blau-Weißen in Greding immerhin einen Punkt und der kämpferische Einsatz stimmte dort auf jeden Fall. Für den SV Wettelsheim war das 3:0 beim ASV Zirndorf am Sonntag die fünfte Niederlage in Folge und somit reist der SVM zu einem Gegner, der fast noch mehr unter Druck steht als man selbst.

 


Punktgewinn im Abstiegskampf: TSV Greding - SV Marienstein 1:1 (0:1)

Montag, 22. April 2019

(jsl) Greding

Der BSC Woffenbach strebt unaufhaltsam in Richtung Landesliga. Der Aufsteiger gewann am Ostermontag gegen die Sportfreunde Dinkelsbühl mit 5:2 und hat nun neun Punkte Vorsprung, da die SG TSV/DJK Herrieden gegen den TSV Berching (23 Punkte) überraschend mit 4:3 verlor. Das Schlusslicht (23 Punkte) ist das einzige Team aus dem unteren Tabellendrittel, das dreifach punkten konnte. Der SV Marienstein kam beim TSV Greding immerhin zu einem Remis und verbesserte sich dadurch um einen Rang auf Relegationsplatz 14.

TSV Greding – SV Marienstein 1:1 (0:1)

„In der ersten Hälfte haben wir ordentlich gespielt und dann ab der 60. Minute leider wieder nachgelassen. Wir konnten auf Grund einer steigenden Fehlpassquote die Bälle nicht mehr halten und haben unsere Kontergelegenheiten schlecht ausgespielt. Letztendlich geht das Unentschieden hier so in Ordnung“, zog SVM-Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff Bilanz. Im Vergleich zur 4:0-Niederlage in Deutenbach konnte er mit Claver Kouakou und Manuel Bittlmayer wieder auf zwei Leistungsträger zurückgreifen. In der Anfangsviertelstunde war den Gästen nach drei Niederlagen in Serie jedoch die Verunsicherung anzumerken und so kam der TSV zu den ersten Chancen der Partie. Nach einem Steilpass verfehlte der frei vor SVM-Schlussmann Julian Glauer-Wenzl auftauchende Fabian Schlupf das Gehäuse nur um Zentimeter und kurz darauf setzte Marco Mayer das Leder aus vollem Lauf über das Tor. Mitte der ersten Hälfte gewannen die Gäste immer mehr an Sicherheit und erstmalig gefährlich vor dem Gredinger Tor wurde es nach einem Querpass von Jonas Hiller, doch Andreas Knör brachte das Leder vor dem Tor nicht entscheidend unter Kontrolle. Auf der Gegenseite rettete Philipp Fink mit einer perfekt getimten Grätsche gegen den einschussbereiten Fabian Wolfsteiner. In der 35. Minute spielte Fink einen langen Ball auf Bittlmayer der unter Bedrängnis abschloss und in TSV-Torhüter Felix Krenauer seinen Meister fand und wenig später entschärfte dieser erneut einen kraftvollen, jedoch zu unplatzierten Schuss Bittlmayers. Kurz vor dem Halbzeitpfiff belohnten sich die Vorstädter dann doch noch für ihre Leistungssteigerung. Nach einem Angriff über die Mitte steckte Bittlmayer durch auf Knör, der vor Krenauer an den Ball kam und den Ball an diesem vorbei in die Maschen spitzelte. Nach dem Seitenwechsel neutralisierten sich beide Teams zunächst. Ein Schuss von Daniel Schlupf aus dem Rückraum und ein von Krenauer über die Latte gelenkter Fernschuss von Alejandro Restrepo vermochten für keine echte Torgefahr zu sorgen. In dieser Phase ging von den Gästen zu wenig Initiative aus und so kam der TSV nach der Hereinnahme der Offensivkräfte Fabian Koller und Raphael Eckstein immer stärker auf. Das Zusammenspiel dieser beiden ermöglichte in der 73. Minute dann auch den Ausgleich. Koller lupfte mustergültig auf den einlaufenden Eckstein, der einschoss. In der restlichen Spielzeit dominierten die Gredinger das Spielgeschehen, kamen jedoch nicht mehr gefährlich zum Abschluss.