Neuigkeiten

Heimdebakel: SV Marienstein - FC Wendelstein 0:6 (0:1)

Sonntag, 18. August 2019

(jsl) Marienstein Bereits am Freitag eröffneten der ASV Zirndorf und der TSV 1860 Weißenburg den vierten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd, wobei die Hausherren in der Schlussphase zum 2:2 ausglichen und sich somit einen Zähler sicherten. Tags darauf duellierten sich die TSG Roth und der SV Ornbau. Dank eines torlosen Remis konnten die beiden bis dato punktlosen Teams den ersten Zähler der Saison einfahren. Weiterhin punktlos ist die SG TSV/DJK Herrieden, die am Sonntag mit 1:2 dem TSV Greding unterlag. Die noch ungeschlagenen Gäste eroberten sich mit nun 10 Punkten die Tabellenführung. Nur einen Punkt weniger hat der SV Raitersaich auf dem Konto. Der starke Aufsteiger setzte sich mit 3:0 gegen den TSV Freystadt durch. Der SV Marienstein, der am vergangenen Wochenende Tabellenführer TSV Greding beim 0:0 den bisher einzigen Punktverlust zufügte, erlebte derweil einen rabenschwarzen Sonntag im Hofmühl-Sportpark. Gegen den FC Wendelstein ging der SVM mit 0:6 baden.

SV Marienstein - FC Wendelstein 0:6 (0:1)

Entsprechend bedient war Trainer Stephan Zengerle nach Schlusspfiff: „Mit der ersten Halbzeit kann ich noch leben. Die zweite Hälfte war schon sehr bitter. Das war nicht ligatauglich, was da abgeliefert wurde. Wir ließen eigentlich alles vermissen, was nötig ist, um in dieser Liga zu bestehen.“

Verletzungs- und urlaubsbedingt musste Zengerle erneut auf zahlreiche Stammkräfte verzichten und so kamen zahlreiche Nachwuchskräfte von Beginn an zum Zug. Bereits in der 13. Spielminute machten es die Hausherren dem Gegner zu einfach. Trotz klarer Zuordnung köpfte Benedikt Rück nach einem Eckball am kurzen Pfosten zum 0:1 ein. In der Folge kämpfte sich der SVM ins Spiel und hatte vom Elfmeterpunkt die Chance auf den Ausgleich, nachdem Fabian Streller durchgebrochen und von FC-Torhüter Benjamin Schote gefällt worden war. Manuel Bittlmayer schoss den Strafstoß jedoch neben den linken Pfosten. Bis zum Halbzeitpfiff boten sich den Vorstädtern, denen das Pokalspiel vom Mittwoch noch in den Knochen steckte, Gelegenheiten zum Ausgleich. Kapitän Andreas Knör zweimal aus aussichtsreicher Position und Streller nach einer Hereingabe verpassten das 1:1.

Mit einem Doppelschlag zwischen der 50. und 56. Spielminute entschied der Aufsteiger das Spiel. Nach einem Mariensteiner Fehlpass im Mittelfeld erreichte das Leder über zwei Stationen Tim Zangel, der zunächst erhöhte und wenig später nach einer Hereingabe von der rechten Seite das 0:3 erzielte. Nun ergaben sich die Mariensteiner in ihr Schicksal und ließen das nötige Aufbäumen vermissen. Folgerichtig schraubten Jonas Hammel mit zwei Treffern und Dennis Schwalb in der Schlussminute das Ergebnis auf 0:6. Viel Zeit zum Verarbeiten dieser Niederlage bleibt den Blau-Weißen nicht, denn bereits am Mittwoch tritt man im Viertelfinale des Toto-Pokals auf Kreisebene bei der SpVgg Roth an.


U15 und U17 Trainingsstart

Montag, 12. August 2019

Ab den 12.08.2019 beginnt die U15 und U17 mit der Saisonvorbereitung. Jeden Montag und Mittwoch von 17.30 Uhr bis 19.15 Uhr beim Hofmühl Sportpark SV Marienstein.

Zunächst wird der U17 Trainer Norbert Ezlinger das gemeinsame Training der U15 und U17 leiten bis der Trainer der U15 ( Peter Bosch ) wieder aus seinen Beruflichen Tätigkeiten im Ausland zurück ist. 

Wir Trainer freuen uns schon auf die kommende Saison. Die U15 ( KK ) und  die U17 ( KL ) sind ja letzte Saison aufgestiegen. Das wird uns sicher sehr fordern aber wir sind sicher das wir dieser Herrausforderung gewachsen sind. 

Natürlich sind auch neue Gesichter sehr gern bei uns gesehen. 

 

Gruß eure Trainer

Norbert Ezlinger ( U17 )

Peter Bosch ( U15 )

 


Aufstieg der U15 in die Kreisklasse

Freitag, 09. August 2019

Alle Anstrengungen der letzten Jahre hat sich endlich ausgezahlt. Die U15 Spielt wieder in der Kreisklasse. Die Leistungsbereitschaft, der Ehrgeiz und auch der Teamgeist unserer Kicker hat eine Menge zu diesen Erfolg beigetragen. Die Mannschaft ist unter Führung unseres Kapitän Gabriel S. und unseren Liga Torschützenkönig  ( 44 Tore) Laurenz H. wirklich verdient aufgestiegen. Natürlicher sind auch folgende Spieler absolut nicht unschuldig an diesen Erfolg. Nico, Leon, Einar, Lukas, Finn, Baris, Mustafa, Timo, Ilja, Rafael, Tilman, Maxi und unsere Torhüter Manuel bzw. Thilo. Die Trainer der letzten Jahre sind stolz auf euch! 

Aber jetzt nicht nachlassen. Ab Montag starten wir in die Saisonvorbereitung. Diesmal als SG zusammen mit Schernfeld, Workerzell und Obereichstätt als SG Marienstein.

Gewohnte Zeit, gewohnter Ort, gewohntes Schuhwerk

Jeden Montag und Mittwoch von 17.30 Uhr bis 19.15 Uhr beim SV Marienstein


Heimspielauftakt unserer Ersten am Sonntag

Freitag, 02. August 2019

Neben dem FC Dombühl und dem SV Raitersaich gewann mit dem TV Hilpoltstein am Sonntag Abend auch ein dritter Aufsteiger seine Auftaktpartie in der Bezirksliga Mittelfranken Süd. Die Partie gegen den FV Dittenheim endete 1:0. Da das Spiel zwischen dem TSV 1860 Weißenburg und dem ESV Ansbach-Eyb am ersten Spieltag im wahrsten Sinne des Wortes „ins Wasser fiel“, greifen diese beiden Teams erst am kommenden Wochenende in das Geschehen ein. Die "Sechzger" sind bereits am Freitag bei Liganeuling FC Wendelstein gefordert, während der ESV am Samstag die TSG Roth empfängt. Der SV Marienstein möchte am zweiten Spieltag die 4:1-Niederlage beim FC Dombühl korrigieren. Die Möglichkeit hierzu besteht am Sonntag, wenn ab 15.00 Uhr der STV Deutenbach im Hofmühl-Sportpark gastiert.

So. (15.00 Uhr): SV Marienstein - STV Deutenbach

„Es war leider kein guter Auftakt für uns. Wir sind eigentlich gut ins Spiel gekommen und hatten in den ersten 15 Minuten etwa 80% Ballbesitz. Nach einem schönen Angriff hätten wir durch Andreas Knör in Führung gehen können, haben dann aber binnen zehn Minuten durch drei Aussetzer das Spiel hergeschenkt. Wir müssen einfach konzentrierter sein, die groben Fehler abstellen und mehr Durchschlagskraft entwickeln“, blickt SVM-Trainer Zengerle auf die Auftaktniederlage zurück. In dieser sieht er auch ein gutes Omen: „In den letzten drei Jahren haben wir das erste Spiel verloren, hatten einige Startschwierigkeiten und haben uns dann gesteigert.“ Nach Möglichkeit soll eine Leistungssteigerung schon am Sonntag zum ersten Sieg führen. Bedingt durch die Rückkehr einiger Spieler und das Fehlen anderer wird es zahlreiche Änderungen in der Aufstellung geben. Die Gäste beendeten die Vorsaison auf Mittelfeld-Rang 9 und starteten ebenfalls mit einer Niederlage in die neue Spielzeit: Im Landkreis-Derby behielt der ASV Zirndorf mit 0:1 die Oberhand.


Städtecup 2019 in Lwowek Slaski

Montag, 29. Juli 2019

Zum 16. Male ist am vergangenen Wochenende das Jugendfußballturnier um den Cup der Partnerstädte Eichstätts ausgetragen worden, diesmal im polnischen Lwowek Slaski. Diese Stadt ist die Partnerstadt von Chrastava, der tschechischen Partnerstadt Eichstätts.

Mit 2 Jugendmannschaften, nämlich einer U 10 und einer U 15- Mannschaft, den Trainern und Eltern verbrachten wir ein wunderschönes Wochenende in der niederschlesischen Stadt. Der SV Marienstein vertritt seit 2004 die Stadt Eichstätt bei diesen Turnieren.

Das Turnier begann am Samstag nach einer feierlichen Eröffnung durch den stellvertretenden Bürgermeister und Grußworten auf der Sportanlage des ausrichtenden Vereins CZARNI Lwowek Slaski und wurde nach dem Modus „jeder gegen jeden“ ausgetragen.

Unsere beiden Mannschaften trafen dann auf die Gastgeber Czarni Lwowek Slaski, auf die Mannschaft aus Lwowek Wielkopolski und auf TJ Spartak Chrastava. Nachdem beide SVM-Teams leichte Startschwierigkeiten hatten und ihre beiden Auftaktspiele verloren hatten, kamen die Blauweißen immer besser in Schwung und beendeten das Turnier bei der U 10 mit dem dritten Platz, während die U 15 den zweiten Rang erreichte. Somit gesehen haben die Jungs die Stadt Eichstätt sehr gut vertreten.

Wichtig aber sind bei solchen Turnieren das Kennenlernen anderer Jungs, das Zusammenleben bei den Übernachtungen und beim Essen, vielleicht auch das Knüpfen erster Freundschaften. Dies alles soll dazu beitragen, dass man sich über Grenzen hinweg besser verstehen lernt, dass sich ein Zusammenwachsen der Völker entwickelt. Der „europäische Gedanke“ ist ganz wichtig. Und dazu haben die Mariensteiner als Vertreter Eichstätts ihren Teil beigetragen.

Arnulf Neumeyer
Vorsitzender des SV Marienstein


Missglückter Saisonauftakt: FC Dombühl - SV Marienstein 4:1 (2:0)

Sonntag, 28. Juli 2019

(jsl) Marienstein

Vor der stattlichen Kulisse von 550 Zuschauern und mit festlichem Rahmen wurde am Freitag Abend in Ornbau die neue Spielzeit der Bezirksliga Mittelfranken Süd eröffnet. Dank eines Treffers durch Steffen Schöllhammer kurz vor der Halbzeitpause behielt Landesligaabsteiger SC Aufkirchen im Lokalduell mit 0:1 die Oberhand. Am Sonntag gab es den ersten Spielausfall der noch jungen Saison, denn nach einem Gewitter war der Platz des TSV 1860 Weißenburg unbespielbar. Von zahlreichen Trainern wurden vor Saisonbeginn die Aufsteiger hoch gehandelt und diese wurden dieser Einschätzung am ersten Spieltag bereits gerecht. Der SV Raitersaich dominierte bei der TSG Roth die zweite Hälfte und kam zu einem 1:4-Erfolg. Ebenso überzeugend gestaltete der FC Dombühl seinen ersten Saisonauftritt. Leidtragender war der SV Marienstein, für den es beim 4:1 nichts zu holen gab.

 

FC Dombühl - SV Marienstein 4:1 (2:0)

SVM-Trainer Stephan Zengerle musste beim Gastspiel in Dombühl auf zahlreiche Stammkräfte, wie z.B. Fabian Streller, Stephan Steib oder Sebastian Schmelz, verzichten. In der Anfangsphase konzentrierten sich beide Teams auf die Abwehrarbeit und entsprechend lange mussten die Zuschauer auf die erste Torchance warten. Diese hatte Manuel Bittlmayer, der FC-Schlussmann Dominic Wächter mit einem Distanzschuss vor keine größeren Probleme stellen konnte. In der 18. Spielminute wurde Timo Beck nach einem Fehler in der Mariensteiner Abwehr angespielt und ließ Torhüter Gabriel Rehm keine Chance. Vom ersten Bezirksliga-Treffer der Vereinsgeschichte beflügelt übernahmen die Hausherren mehr und mehr das Kommando auf dem Platz und erhöhten zehn Minuten später. Nach einer Hereingabe von Pascal Kilian stand Felix Schnotz goldrichtig und netzte ein. Zu allem Überfluss dezimierten sich die Vorstädter kurz darauf selbst, als Bittlmayer wegen Nachtretens die rote Karte sah.

Trotz Unterzahl und hohen Temperaturen zeigte der SVM nach der Pause Moral und kämpfte sich zurück in das Spiel. Belohnt wurde der Einsatz in der 62. Minute, als Tobias Eisenschenk nach einem Eckball den Anschlusstreffer erzielte. Kurz darauf stellten die Hausherren nach einer schönen Kombination durch Manuel Huber den alten Abstand wieder her. Die Gäste stemmten sich weiter gegen die Niederlage und beinahe hätte Sebastian Heimisch per Freistoß verkürzt. Mit dem 4:1 durch Amin Eghbalpoor in der 75. Spielminute war die Gegenwehr der Blau-Weißen dann endgültig gebrochen und Rehm verhinderte in der Schlussphase eine noch höhere Niederlage.


Sa. (16.00 Uhr): Es geht wieder los - Saisonauftakt beim FC Dombühl

Donnerstag, 25. Juli 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Mit zwei attraktiven Duellen werden am Freitag Abenden die beiden mittelfränkischen Bezirksligen eröffnet. In der Nord-Staffel kommt es dabei zum Erlanger Stadtderby zwischen der SpVgg und dem TV 48. In der Süd-Staffel, in der der SV Marienstein zum vierten Mal in Folge an den Start geht, wird diese Ehre dem SV Ornbau und dem SC Aufkirchen zuteil. Die Gäste gelten als Landesligaabsteiger als heißer Kandidat auf die vorderen Plätze. Gleiches gilt für den TSV 1860 Weißenburg und die TSG Roth, die in der letzten Saison den zweiten bzw. dritten Rang belegten. SVM-Trainer Stephan Zengerle traut zudem den Aufsteigern einiges zu: "Insbesondere der TV Hilpoltstein wird mit seinen regionalligaerfahrenen Spielertrainern Florian Grau und Fabian Schäll eine gute Rolle spielen." Bei einem weiteren Aufsteiger, nämlich dem FC Dombühl, tritt der SV Marienstein am Samstag zum Saisonauftakt an.

 

Sa. (16.00 Uhr): FC Dombühl - SV Marienstein

 

Den Hausherren gelang als Meister der Kreisliga Nürnberg/Frankenhöhe der Sprung in die Bezirksliga, wo sie bestehen wollen. Im letzten Testspiel vor Saisonstart behielt man gegen die SGM VfR Altenmünster/ESV Crailsheim (Bezirksliga) mit 4:1 die Oberhand. "Wir können den Gegner natürlich nur schwer einschätzen und hoffen auf einen erfolgreichen Start in die neue Spielzeit. Unsere Vorbereitung war ordentlich, aber nicht optimal. Eine solche ist bei uns auf Grund der verletzungs- und urlaubsbedingten Ausfälle jedoch auch gar nicht möglich. Wichtige Spieler, wie Sebastian Schmelz oder Fabian Streller, fallen weiterhin aus und nun haben die Jungs aus der zweiten Reihe die Möglichkeit sich zu beweisen. Ohnehin können wir in dieser Liga nur bestehen, wenn wir geschlossen auftreten und bis ans Limit gehen. Mit Ausnahme des 0:3-Siegs bei der SG DJK Workerszell/Schernfeld bin ich mit den Vorbereitungs-Auftritten zufrieden", zeigt sich Zengerle vorsichtig optimistisch. Den letzten Test gegen Türkspor/Cagrispor Nürnberg, in dem es eine 12:1-Niederlage setzte, lässt der Mariensteiner Coach ganz bewusst nicht in die Bewertung der Vorbereitung einfließen: "Dort waren wir ersatzgeschwächt und bei dem Gegner handelt es sich um keinen normalen Bezirksligisten. Die TSG Roth kam dort ähnlich unter die Räder wie wir. Für die mit Spielern aus höheren Ligen gespickten Nürnberger ist die Bezirksliga Nord nur eine Durchgangsstation. Wir müssen uns nun jedes Spiel weiterentwickeln und am Samstag wollen wir den ersten Schritt machen." Mit einem oder drei Punkte könnten die Vorstädter einen ebenso erfreulichen wie ungewohnten Auftakt feiern. Schließlich ging seit dem Bezirksliga-Aufstieg die Auftaktpartie jeweils verloren.

 


Sieben SVM Triathleten beim Datev Challenge Roth

Mittwoch, 10. Juli 2019

Mit sieben Teilnehmern standen beim Datev Challenge Roth so viele Triathleten wie noch nie an der Startlinie der größten Sportveranstaltung Bayerns. Darunter zwar „nur“ vier Staffelteilnehmer, aber erstmals in der Geschichte des SV Mariensteins auch zwei Damen über die Gesamtstrecke 3,8 – 180 – 42,2 Kilometer.

 

Es ist nicht einfach einen Startplatz für den Challenge über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und einem abschließenden Marathon in Roth zu bekommen. Man muss sich bereits ein Jahr zuvor, am ersten Tag nach dem letzten Triathlon dafür entscheiden. Diese Entscheidung trafen Claudia Platzek, Michaela Trabert Rehm und Thomas Knott bewusst im letzten Jahr, nach ihren tollen Erfolgen in der Vorsaison. Sonst muss man Glück haben, einen Platz für einen erkrankten oder verletzten Athleten zu bekommen, der in einer Staffel ausfällt. Dieses Glück hatten Franz und Sepp Vogel, Dominik Stelzig und erst drei Tage vor dem Wettkampf Karl „Zaggi“ Ziegelmeier. Letzterer startete gemeinsam mit den Vogels, deren Läufer Christoph Sihorsch kurzfristig erkrankte. Schnell einen Marathonläufer zu finden war nur deshalb einfach, weil Ziegelmeier („Ein Marathon geht immer!“) selbst keinen Wettkampf geplant hatte.

Zunächst gingen die Einzelkämpfer ins Wasser und zeigten, dass sie sich ein Jahr lang konsequent vorbereitet hatten.

Thomas Knott wollte unter zehn Stunden finishen. Dies gelang ihm in 09:54:38 Stunden auch, trotz einer blauen Karte (10 Minuten Zeitstrafe). In Roth, bei 5000 Teilnehmern, ist es schwer das Windschattenverbot einzuhalten und die Strafe oft auch mehr Pechsache.

Wie ein Uhrwerk spulte Claudia Platzek die Gesamtstrecke ab.

Bei ihr lief alles nach Plan und in 11:41:38 Stunden war sie achtbeste Deutsche und auf Rang 16 international bei 84 Teilnehmerinnen in ihrer AK45. Auch Michaela Trabert-Rehm in der gleichen Klasse, aber mit erheblich weniger Triathlonerfahrung finishte erfolgreich in 12:18:15 (Rang 29 int.).

Die Staffel „Two and half Vogel“ war nach 10:27:39 Stunden im Ziel, wobei Franz Vogel mit einem 38er-Schnitt in 4:40:48 Stunden auf der 180 Kilometer Radstrecke die fünfzehnbeste Zeit aller 309 Radspezialisten fuhr.

Dominik Stelzig, der einen Platz in der Staffel „GAS MONKEYS“ ergattert hatte, trug dort mit seiner guten Schwimmzeit 1:03:50 Stunden zum Finish in 10:54:13 Stunden bei.

Nicht für den SVM, aber mit bekannten Sportlern aus der Nähe Eichstätts finishte die Staffel „LEHRER! KEINE ZEIT FÜRS TRAINING!“ mit Florian Schöpfel, Matthias Benz und Klaus Bauer in 10:52:38.

 

 

Einzelergebnisse (ohne Wechselzeiten):

Name:  Platzek, Claudia (GER)

Altersklasse: 45

Swim: 01:15:16

Bike: 06:07:11

Run: 04:10:32

Zielzeit (Brutto): 11:41:38

           

Name: Trabert-Rehm, Michaela (GER)

Altersklasse: 45

Swim: 01:15:24

Bike: 06:27:44

Run: 04:27:05

Zielzeit (Brutto): 12:18:15

      

Name: Knott, Thomas (GER)

Altersklasse: 30

Swim: 01:02:33

Bike: 05:13:04

Run: 03:34:24

Zielzeit (Brutto): 09:54:38

 

TWO AND A HALF VOGEL:
Sepp Vogel, Franz Vogel, Karl Ziegelmeier

Swim: 01:04:47

Bike: 04:40:48

Run: 04:38:29

Zielzeit (Brutto): 10:27:39

       

LEHRER! KEINE ZEIT FÜRS TRAINING!

Florian Schöpfel, Benz, Matthias, Bauer, Klaus

Swim: 00:56:52

Bike: 05:55:50

Run: 03:56:14

Zielzeit (Brutto): 10:52:38

 


Ein gelungenes, kleines Jubiläum: die fünfte Auflage des Stadtteilfests

Mittwoch, 03. Juli 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Das vom SV Marienstein organisierte Stadtteilfest feierte am Samstag eine kleines Jubiläum. Seit der Wiederbelebung im Jahr 2015 war es bereits die fünfte Auflage und diese bewies, dass das Fest mittlerweile einen festen Platz im Terminkalender vieler Sportbegeisterter hat. So waren der Hofmühl-Sportpark und das Areal rund um die Sportgaststätte Schamerau bei hochsommerlichen Temperaturen bestens besucht. Bereits um 16.00 Uhr standen sich der SV Marienstein und die SG Ochsenfeld/Pietenfeld/Adelschlag in einem sehr gut besuchten Gedenk- und Benefizspiel gegenüber. Anlass hierfür war der tragische Tod des Ochsenfelder Spielers Bernhard Pfaller und somit war das Endergebnis von 6:2 Nebensache. Der Erlös von 600 € kommt krebskranken Kindern zugute (siehe gesonderter Bericht). Anschließend präsentierten sich die Abteilungen der SVM. Die Fitness-Gruppe "Fit und in Form" rund um Übungsleiterin Anne Westphal gab Einblick in ihr aktuelles Programm und Dominik Herrmann, Leiter der Nachwuchsfußballer, hatte mit Helfern einen Fußball-Parcours aufgebaut. Bei den Triathleten traten die Kids der Nachwuchs-Mountainbiker unter der Anleitung von Sebastian Bernecker und Peter Luff in die Pedale und trotz der großen Hitze "erradelten" die Fahrerinnen und Fahrer auf der Rolle 154 km und damit 140 € für ihre Gruppe. In einer kurzen Ansprache dankte Stefan Herrler, der 2. Vorsitzende des Vereins, den "zahlreichen sichbaren und unsichbaren Helfern" und den "Sponsoren, die das Fest erst möglich gemacht haben und dem SVM stets zur Seite stehen". Herrler nutzte die Chance, um Torhüter Julian Glauer-Wenzl und den verdienten Jugendtrainer Thorsten Breindl zu verabschieden. Den ganzen Tag über kümmerten sich zahlreiche Ehrenamtliche des SVM mit Kaltgetränken, Steaks, Würstel, Gemüsenudeln und vielem mehr um das leibliche Wohl der Gäste. Zu späterer Stunde schwangen zahlreiche Besucher zu den rockigen Klängen der Übersee-Combo das Tanzbein und ließen den Abend an der Bar ausklingen.

 


6:2 für die Menschlichkeit: Gedenkspiel für Bernhard Pfaller

Dienstag, 02. Juli 2019

 

6:2 für die Menschlichkeit

 

SV Marienstein gewinnt Gedenkspiel für verstorbenen Bernhard Pfaller mit 6:2 gegen SG Ochsenfeld/Pietenfeld/Adelschlag

 

Eichstätt (jsl) Es war eine Szene, wie man sie im Fußball so gut wie nie sieht: Spieler des SV Ma- rienstein jubelten gemeinsam mit ihren Gegenspielern der SG Ochsenfeld/Pietenfeld/Adelschlag über deren Ehrentreffer zum 1:6 und fielen sich gegenseitig in die Arme. Am Ende stand es 6:2 für die Mariensteiner. In diesem Benefizspiel gab es aber vor allem einen anderen Sieger: die Menschlichkeit im Sport. Denn das Ergebnis in diesem Gedenk- und Benefizspiel war an diesem Tag in der Tat zweitrangig, wie es Stadionsprecher Stefan Herrler zu Beginn bereits angekündigt hatte – der Erlös von 600 Euro geht als Spende an krebskranke Kinder. Denn es ging vielmehr um das Andenken an einen besonderen Spieler, der für beide Mannschaften auf dem Platz gestanden hatte.

 

Der tragische Unfalltod von Bernhard Pfaller hatte nicht nur bei der SG Ochsenfeld/Pietenfeld/Adelschlag, sondern auch beim SV Marienstein große Trauer und Bestürzung ausgelöst – schließlich hatte der Ochsenfelder Spieler dort in der Jugend und auch im Herrenbereich gespielt und pflegte enge Freundschaft mit Mariensteiner Spielern. So war bei den fußballerischen Weggefährten beider Vereine der Wunsch entstanden, ihm in einem Freundschaftsspiel zu gedenken, was im Rahmen des Mariensteiner Stadtteilfestes realisiert wurde. So liefen beide Teams zu Beginn zu den Reggae-Lieblingsliedern Pfallers ein und versammelten sich vor Spielbeginn um den Mittelkreis, in dessen Mitte sein Trikot mit der Nummer 6 niedergelegt wurde. Ihre Verbundenheit drückten die Spieler dadurch aus, dass sie jeweils einen Stutzen des gegnerischen Teams trugen. Vielleicht auch angesichts dieser Eindrücke und der großen Hitze verlief die erste Halbzeit eher friedlich. Marienstein ging früh durch Neuzugang Tobias Eisenschenk in Führung, der nach einem langen Ball SG-Schlussmann Max Scheuerer nach einem Konter per elegantem Heber aus 16 Metern überwand.

 

Die Hausherren hatten mehr vom Spiel, leisteten sich aber auch zahlreiche unnötige Fehler. Einer davon führte beinahe zum Ausgleich: Julian Kopleder erreichte eine zu kurze Rückgabe von Sebastian Heimisch vor SV-Schlussmann Christoph Brems. Der aber parierte den fälligen Strafstoß von Thomas Dirsch exzellent. Nach dem Seitenwechsel nahm SVM-Trainer Stephan Zengerle einige taktische Änderungen vor, und auch die Einwechslungen sorgten für mehr Zug zum Tor. Der SVM dominierte nun klar das Spiel und erzielte nach Vorlage von Stephan Steib erneut durch einen schönen Schuss von Eisenschenk das 2:0, der seine ersten beiden Treffer im SVM-Trikot feierte. Wenig später erhöhte Steib selbst, als er den Ball mit dem Außenrist über Scheuerer hob. Die SG verpasste den Anschluss, als ein – allerdings sehr zweifelhafter – Elfmeter vergeben wurde. Diesmal parierte der eingewechselte Torwarttrainer Florian Kleinhans.

 

Marienstein erspielte sich nun gegen die Gäste, bei denen nun zunehmend die Kräfte schwanden, zahlreiche Gelegenheiten und legte mit dem 4:0 nach: Nach einer schönen Ballstafette tauchte Steib vor Scheuerer auf, umkurvte ihn und schob souverän ein. Simon Knauer, der nach langer Pause unbedingt bei diesem Spiel für Bernhard Pfaller dabei sein wollte, schloss direkt nach seiner Einwechslung per sehenswertem Direktschuss ins kurze Eck zum 5:0 ab, und Timo Bosch per Flachschuss schraubte das Ergebnis auf 6:0. Die Schlussminuten unterstrichen den besonderen Charakter des sehr gut besuchten Spiels: Die Gäste trafen durch Markus Pfaller und Maximilian Eitler, und die Tore wurden von beiden Teams gemeinsam bejubelt. Zudem lief während der Schlussminuten erneut die Lieblingsmusik des Verstorbenen. Die Einnahmen von 600 Euro werden einem Hilfsprojekt für krebskranke Kinder gespendet – ganz so, wie es sich Pfallers Eltern gewünscht hatten.

 


Ein Monat nach Klassenerhalt: SVM startet Saisonvorbereitung

Dienstag, 25. Juni 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Genau ein Monat nach dem 3:0-Heimsieg über den FC Holzheim und dem damit verbundenen Klassenerhalt nahm der SV Marienstein am vergangenen Dienstag die Vorbereitung auf die Bezirksliga-Saison 2019/2020 auf. Diese beginnt am Wochenende des 27./28. Juli. In den kommenden fast sechs Wochen wollen die Schützlinge von Trainer Stephan Zengerle in zahlreichen Einheiten und Testspielen die Grundlage dafür legen, dass sie auch nach der vierten Bezirkliga-Saison in Folge über dem Strich stehen. Nach der Reduzierung des Teilnehmerfelds von 18 auf 16 Mannschaften wird der SVM in der Bezirksliga Mittelfranken Süd auf zehn Gegner aus der Vorsaison treffen. Die vier Kreisliga-Aufsteiger FC Dombühl, FC Wendelstein, SV Hagenbüchach und SV Raitersaich komplettieren das Teilnehmerfeld ebenso wie die beiden Landesliga-Absteiger SpVgg Erlangen und SC Aufkirchen. "Wir schätzen es so ein, dass die Liga stärker geworden ist. Insbesondere mit den beiden Aufsteigern aus Wendelstein und Hilpoltstein wird zu rechnen sein", blickt Zengerle voraus. Zur neuen Saison steht ihm Rainer Krieglmeier als Co-Trainer zur Seite und auch auf dem Rasen können die Vorstädter einige Neuzugänge vermelden. Torhüter Christoph Brems kommt von der U19 des VFB Eichstätt, Georg Luff von der JFG Neuburg, Maximilian Lindermeier von der DJK Preith und Tobias Eisenschenk von der DJK Workerszell. Zudem rücken aus dem Mariensteiner Nachwuchs Timo Bosch, Luis Bittl und Jonas Ferstl in den Herrenbereich auf. Mit der ersten Trainingswoche zeigte sich Zengerle zufrieden: "In den ersten Trainingseinheiten hinterließ das Team einen guten Eindruck, auch wenn leider noch nicht alle Mann mit an Bord sind." Daran wird sich auch in den nächsten Wochen nichts ändern. Sebastian Schmelz und Fabian Streller laborieren noch an Blessuren aus der Vorsaison und Jonas Knietig, Stephan Steib, Raphael Kraus und Jonas Hiller stehen arbeits- bzw. studiumsbedingt nur eingeschränkt zur Verfügung. Einem ersten Härtetest unterzogen sich die Blau-Weißen am Samstag beim Testspiel gegen den SV Manching und mit dem 2:2 konnte Zengerle gut leben: "Das war ein guter erster Test. Die ersten zwanzig Minuten haben wir uns schwer getan gegen diesen spielstarken Gegner, haben dann taktisch umgestellt und sind immer besser ins Spiel gekommen". Die Mariensteiner Führung besorgte Manuel Bittlmayer nach einem schönen Gegenangriff und Vorlage durch Andreas Knör, ehe die Gäste per Kopfballtreffer nach einem Freistoß, als die Mariensteiner Zuordnung nicht stimmte, ausglichen. Bittlmayer hatte die erneute SVM-Führung auf dem Fuß und das 2:1 durch Oliver Reichenberger wurde wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben. Auf der Gegenseite rettete der in der zweiten Halbzeit eingewechselte SVM-Schlussmann Brems bei seinem Debüt. Machtlos war er allerdings beim 1:2, als ein Akteur des Oberbayern-Bezirksligisten nach einem gedankenschnellen Einwurf und Querpass einschob. Der leistungsgerechte Endstand resultierte aus einer gelungenen Mariensteiner Kombination, an deren Ende Stefan Kiermeyer eine Knör-Hereingabe verwertete. Weitere Testspiele stehen für den SVM gegen die DJK Ingolstadt, die SG Ochsenfeld/Pietenfeld/Adelschlag und Türkspor Nürnberg auf dem Programm. Im Rahmen des Sparkassen-Cups trifft man auf die DJK Workerszell und den VfB Kipfenberg.

 


Sa. (16.00 Uhr): Gedenk- und Benefizspiel gegen die SG Ochsenfeld/Pietenfeld/Adelschlag

Montag, 24. Juni 2019

 

Am Samstag tritt die Fußball-Herrenmannschaft des SV Marienstein in einem freundschaftlichen Vergleich auf die SG Ochsenfeld/Pietenfeld/Adelschlag. Der Anlass hierfür ist ein tragischer: Der Ochsenfelder Spieler Bernhard Pfaller, der in seiner Jugend auch für den SVM auflief und bis zuletzt enge Verbindungen nach Marienstein hatte, verunglückte bei einem Unfall tödlich. Die beiden Mannschaften wollen die Gelegenheit nutzen, um im Rahmen dieses Gedenk- und Benefizspiels ihrem ehemaligen Teamkollegen zu gedenken. Anpfiff ist um 16.00 Uhr im Rahmen des Stadtteilfestes.

 


29.06.: Fünfte Auflage des Stadtteilfests

Dienstag, 11. Juni 2019

(jsl) Marienstein

Am Samstag, den 29.06., erfährt das vom SV Marienstein organisierte Stadtteilfest seine fünfte Auflage. Dazu lädt der SVM alle Bürgerinnen und Bürger aus Marienstein, vom Blumenberg, aus Rebdorf, aus Wasserzell, aus dem Westen Eichstätts und natürlich aus dem gesamten Stadtgebiet herzlich ein. Rund um die Schamerau und den Hofmühl-Sportpark präsentieren sich die Vorstädter und bieten ihren Gästen ein buntes Programm. Bereits um 16.00 Uhr tritt das Bezirksliga-Team des SVM in einem Gedenk- und Benefizspiel gegen die SG Ochsenfeld/Pietenfeld/Adelschlag an. Ab 17.00 Uhr stellen sich die Abteilungen vor und bieten teils sogar die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Bei den Triathleten kann man auf sog. "freien Rollentrainern" selbst in die Pedale treten und die Kinder können eine Mountainbike-Schnupperstunde belegen. Außerdem informiert die Abteilung über die Anmeldung zum Hofmühl-Volksfest-Halbmarathon. Die Abteilung Turnen verlost Schnuppergutscheine für ein Functional Training und um ca. 18.00 Uhr zeigt die Gruppe "Fit und in Form" ihr Können. Bei den Fußballern kann man an fünf Stationen seine Fertigkeiten am runden Leder unter Beweis stellen. Das Catering-Team sorgt mit Grillspezialitäten, Brotzeit, Vegeterischem und vielem mehr für das leibliche Wohl der Gäste. Um 19.30 Uhr wird das Abendprogramm durch eine offizielle Begrüßung eingeläutet und ab 20.30 Uhr sorgt die Übersee-Combo mit ihrem Mix von Rock bis Latin für beste Tanzmusik. Erstmalig wird die Band direkt am Altmühlufer spielen, was eine stimmungsvolle Kulisse verspricht. Kurz darauf öffnet auch die Bar ihre Pforten.


Happy-End am letzten Spieltag: SV Marienstein - FC Holzheim 3:0 (1:0)

Sonntag, 19. Mai 2019

(jsl) Marienstein

Sowohl im Kampf um den Relegationsplatz zwei als auch im Tabellenkeller versprach der letzte Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd Hochspannung und diesem Versprechen wurde er vollauf gerecht. Der TSV 1860 Weißenburg besiegte den bisherigen Tabellenzweiten TSV Burgfarrnbach mit 1:0, wodurch die mit den "Sechzgern" punktgleiche TSG Roth im Fall eines Heimsiegs gegen die Sportfreunde Dinkelsbühl den zweiten Tabellenplatz erobert hätte. Bis zur 90. Spielminute führte die TSG, ehe man den Ausgleich kassierte und den TSV 1860 passieren lassen musste. In Hin- und Rückspiel duellieren sich die Weißenburger nun mit dem Vizemeister der Nord-Staffel, dem FSV Stadeln, um den Landesligaaufstieg. Nicht weniger dramatisch gestaltete sich am Samstag die Abstiegsfrage. Der ESV Ansbach-Eyb (Rang 12) beseitigte mit einem 3:0 über den TSV Berching alle Zweifel, während die Sportfreunde Dinkelsbühl (Rang 16) nach dem 1:1 als dritter direkter Absteiger neben dem TSV Berching und den FC Holzheim feststanden. Der SV Marienstein erledigte seine eigenen Hausaufgaben mit einem 3:0 über den FC Holzheim und musste auf Schützenhilfe der anderen Teams hoffen, um dem direkten Abstieg oder dem Relegationsplatz noch zu entgehen. Da der SV Wettelsheim beim BSC Woffenbach nur zu einem 1:1 kam und der SV Mosbach in Greding mit 2:1 verlor, katapultierten sich die Vorstädter vom 15. auf den 13. Rang und treten somit auch in der kommenden Spielzeit in der Bezirksliga Mittelfranken Süd an. Der SV Wettelsheim steigt direkt ab und da der direkte Vergleich zwischen dem SV Marienstein und dem SV Mosbach (beide 39 Punkte) für die Blau-Weißen spricht, muss der SV Mosbach in die Relegation.

 

SV Marienstein - FC Holzheim 3:0 (1:0)

Nach dem Schlusspfiff im Hofmühl-Sportpark waren alle Augen auf die Handys gerichtet, denn weder der SV Wettelsheim noch der SV Mosbach durften in den Schlussminuten noch ein Tor schießen. Nach bangen Minuten des Wartens und der Bestätigung der Endergebnisse aus Woffenbach und Greding war der Jubel riesengroß. "Es ist alles noch etwas irreal und wir können es noch gar nicht begreifen. Nach dem 30. Spieltag lagen wir fast aussichtslos zurück und jetzt bleiben wir nach zehn Punkten aus den letzten vier Spielen direkt drin. Auch letztes Wochenende waren wir zur 60. Spielminute bereits sicher abgestiegen, doch immer wenn es darauf ankam, haben meine Jungs Herz, Moral und Zusammenhalt gezeigt", zeigte sich Trainer Stephan Zengerle nach Spielschluss überglücklich.

Voraussetzung für dieses Happy-End war freilich ein Heimsieg über den FC Holzheim. In der 9. Spielminute fischte FCH-Torhüter Stefan Dexl einen Kopfball von Jonas Ferstl aus dem rechten Toreck und auch den Nachschuss von Alejandro Restrepo aus zwei Metern parierte er. Die bereits abgestiegenen Gäste gingen engagiert zu Werke und SVM-Schlussmann Gabriel Rehm musste gegen Jonas Grunner per Fußabwehr retten. In der 25. Minute der ausgeglichenen Partie bediente Andreas Knör Manuel Bittlmayer, der vor Dexl an den Ball kam und diesen knapp am kurzen Eck vorbeispitzelte. Kurz darauf hatte der SVM Glück, als ein Schlenzer von Güney Bayram aus spitzem Winkel das lange Eck nur um Zentimeter verfehlte. In der 40. Minute verlängerte ein Holzheimer Akteur einen langen Ball aus der Mariensteiner Hälfte unglücklich in den Lauf von Knör. Dieser legte quer und Bittlmayer schoss aus fünf Metern sicher ein. Kurz vor dem Pausenpfiff stand Julian Franz nach einem Eckstoß völlig frei und verfehlte das Spielgerät, wodurch die Blau-Weißen mit einer Führung in die Kabine gingen.

Nach Wiederanpfiff agierten die Hausherren zunächst zu passiv, wobei Holzheimer Großchancen dennoch ausblieben. Heimisch hätte für Beruhigung sorgen können, doch er scheiterte per Strafstoß an Dexl. Der eingelaufene Raphael Kraus war zuvor im Strafraum zu Fall gebracht worden. In der 65. Spielminute war Rehm gegen Grunner erneut mit dem Fuß zur Stelle. Kurz darauf schickte Jonas Knietig Heimisch auf der rechten Seite auf die Reise und nach dessen Flanke setzte Co-Trainer Markus Hörmann das Leder mit einer technisch anspruchsvollen Direktabnahme aus elf Metern in die Maschen. In der 76. Spielminute war die Partie endgültig entschieden. Nach einer abgewehrten Hereingabe des eingewechselten Ramazan Mazlum fiel der Ball Knietig vor die Füße und er erhöhte per Flachschuss in das linke untere Eck. Damit war die Holzheimer Gegenwehr endgültig gebrochen. Knör nach Hereingabe von Hörmann aus der Nahdistanz und Bittlmayer, der am Querbalken scheiterte, hätten für ein noch höheres Endergebnis sorgen können, ehe Schiedsrichter Jan Hoffmann mit dem Schluspfiff die langen Minuten des Wartens einläutete.


Sa. (14.00 Uhr): Showdown gegen den FC Holzheim im Bezirksliga-Abstiegskampf

Mittwoch, 15. Mai 2019

 

(jsl) Marienstein

 

Der letzte Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd wird bereits am Samstag ausgetragen, wobei alle Partien zeitgleich um 14.00 Uhr angepfiffen werden. In Weißenburg kommt es mit dem Spiel des TSV 1860 (58 Punkte) gegen den TSV Burgfarrnbach (59) zum direkten Duell um Relegationsplatz zwei. Nutznießer eines Burgfarrnbacher Ausrutschers könnte die TSG Roth (58) sein, denn bei Punktgleichheit mit den Weißenburgern spräche der direkte Vergleich für die TSG. Man selbst empfängt die Sportfreunde Dinkelsbühl (34), die nur bei einem eigenen Sieg und Patzern der vor ihnen platzierten Teams noch auf den Relegationsplatz 14 springen können. Der SV Mosbach (39) und der ESV Ansbach-Eyb (38) wollen in Greding bzw. gegen den TSV Berching ihre Nichtsabstiegsplätze 12 bzw. 13 verteidigen. Der SV Wettelsheim (37) hat momentan den Relegationsplatz inne und würde das Entscheidungsspiel gerne umgehen. Die Aufgabe bei Meister BSC Woffenbach ist jedoch anspruchsvoll. Auch der SV Marienstein (36) ist noch im Rennen und empfängt den FC Holzheim (34) im Hofmühl-Sportpark, der seit Sonntag als zweiter Absteiger neben dem TSV Berching feststeht.

 

Sa. (14.00 Uhr): SV Marienstein - FC Holzheim

 

Bitter für den SVM ist, dass man nach den starken Leistungen der letzten Wochen den Klassenerhalt nicht in eigener Hand hat und im Falle eines eigenen Sieges auf passende Ergebnisse auf den anderen Plätzen angewiesen ist. Gegen die Spitzenteams aus Weißenburg, Dittenheim und Burgfarrnbach holten die Vorstädter zuletzt sensationelle sieben Punkte und dies, obwohl man in den letzten vier Wochen acht Spiele zu absolvieren hatte. Doch auch die anderen Mannschaften im Tabellenkeller punkteten zuletzt fleißig und so kommt es am letzten Spieltag zum großen Showdown. Diesem sieht Trainer Stephan Zengerle durchaus optimistisch entgegen: "Wir müssen natürlich selbst zuerst einmal unsere Hausaufgaben machen. Wir hatten in den letzten Spielzeiten immer mal wieder entscheidende Spiele vor der Brust, die wir letztendlich für uns entscheiden konnten. Ich denke beispielsweise an das 3:0 gegen die favorisierten Aufkirchener im Saisonendspurt der vorletzten Saison. Das macht mir Hoffnung, dass wir uns am letzten Spieltag zumindest noch um einen Tabellenplatz verbessern können." In diesem Falle würde den Blau-Weißen ein Entscheidungsspiel gegen den Tabellenvierzehnten der Nord-Staffel auf neutralem Platz bevorstehen.