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SVM über Ostern doppelt im Einsatz: Vorschau Samstag / Montag
(jsl) Marienstein
Acht Mannschaften werden die Abstiegsränge 15 bis 18 der Bezirksliga Mittelfranken 2 wohl unter sich ausmachen und der SVM will seine gute Ausgangsposition (2 Punkte Vorsprung auf Rang 15) auch über die Osterfeiertage behaupten. Dabei ist der SVM zwei mal im Einsatz. Zunächst steht am Samstag der 29. Spieltag auf dem Programm, der die Blau-Weißen zum TV Büchenbach führt. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen ist SVM-Trainer Stephan Zengerle vor dem Duell mit dem Tabellensechsten nicht bange: "Wir haben zuletzt gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte wertvolle Punkte geholt und hoffen, dass dieser Trend auch in Büchenbach anhält." Die Mittelfranken holten zuletzt gegen die Kellerkinder aus Woffenbach und Heng drei Zähler, während man gegen den Tabellenzweiten TuS Feuchtwangen leer ausging. Das Hinspiel konnte der SVM dank eines Last-Minute-Treffers mit 2:1 für sich entscheiden und für diese Niederlage werden die Hausherren am Samstag sicherlich Revanche nehmen wollen. Nach zuletzt vier Siegen aus fünf Partien wird aber auch die Zengerle-Elf mit breiter Brust in die Partie gehen und versuchen, die Abstiegsränge weiter auf Distanz zu halten. Am Ostermontag wird dann die ausgefallene Partie des 22. Spieltags gegen die Sportfreunde Dinkelsbühl nachgeholt und dabei steht der SVM vor einer richtungsweisenden Partie. Die Gäste sind direkter Konkurrent im Abstiegskampf und rangieren derzeit zwei Punkte hinter den Blau-Weißen. Die Gäste holten seit der Winterpause erst einen Sieg und verloren zuletzt mit 0:4 gegen Spitzenreiter SC Aufkirchen. Parallel dazu treten mit der TSG Roth gegen den Henger SV und dem TSV 1860 Weißenburg gegen den SV Seligenporten II abstiegsbedrohte Vereine in direkten Duellen gegeneinander an. SVM-Trainer Zengerle ist sich der Bedeutung der beiden Spiele bewusst: "Wir stehen vor einem entscheidenden Wochenende. Wenn wir ordentlich durchkommen, haben wir eine hervorragende Ausgangslage für die letzten Spieltage." Verzichten muss Zengerle auf den zuletzt zweifach erfolgreichen Rick Walther. Dafür steht Sebastian Heimisch in der Defensive wieder zur Verfügung.
SVM marschiert weiter: SV Marienstein - SV Pölling 3:0 (1:0)
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SV Marienstein - SV Pölling 3:0 (1:0)
Nach dem SV Ornbau vor zwei Wochen ließ mit dem SV Pölling erneut ein Team aus dem oberen Tabellendrittel Federn im Hofmühl-Sportpark. Der SV Marienstein setzte sich verdient mit 3:0 durch und machte damit einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt. Mit dem SV Seligenporten II und den Sportfreunden Dinkelsbühl ließ die Zengerle-Elf zwei weitere direkte Konkurrenten hinter sich und verbesserte sich im Tableau auf Rang 12 - selbstredend die bisher beste Saisonplatzierung. Im Vergleich zum 0:5-Erfolg vom letzten Wochenende änderte Stephan Zengerle die Startformation nur auf einer Position: Advam de Oliveira ersetzte den verhinderten Sebastian Heimisch in der Defensive. In der ersten Hälfte zeigten die Blau-Weißen große Laufbereitschaft und erspielten sich klare Feldvorteile. Den ersten Abschluss hatte Stephan Steib zu verzeichnen, der seinen Schuss aus 22 Metern jedoch zu hoch ansetzte. Ansonsten fanden die finalen Zuspiele zumeist keinen Abnehmer. Auf der Gegenseite verfehlte Gabriel Wohletz das Gehäuse und wenig später zeigte sich Gabriel Rehm bei einem weiteren Wohletz-Abschluss reaktionsschnell. Fast wäre SVP-Toptorjäger Michael Knipfer nach 34 Mintuen das 0:1 gelungen, doch Rehm und Sebastian Schmelz auf der Linie retteten mit vereinten Kräften. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff und damit zum bestmöglichen Zeitpunkt ging der SVM in Führung. Co-Trainer Viktor Stoll setzte einen Freistoß aus 25 Metern sehenswert in das rechte obere Eck. In der zweiten Hälfte zollte der SVM dem hohen Tempo der ersten 45 Minuten zunächst Tribut und der SVP kam stärker auf. Die beste Gelegenheit hatte Alexander Wild, doch Rehm war in Verbund mit Claver Kouakou wiederum zur Stelle und rettete die Führung. Den Blau-Weißen boten sich nun viele Räume zu Gegenangriffen, die zunächst zu schlampig zu Ende gespielt wurde. In der 78. Spielminute ersetzte Rick Walther Fabian Streller und schlug nur drei Minuten später zu. Steib steckte nach einem gewonnenen Laufduell auf Walther durch und dieser zeigte vor SVP-Schlussmann Andreas Müller keine Nerven. In der Schlussminute veredelte Walther seinen Kurzeinsatz: Aus der eigenen Hälfte startete er mit dem Ball und schloss sicher zum 3:0-Endstand ab.
U7 startet erfolgreich gegen DJK Pietenfeld/Adelschlag in die Freiluftsaison 2017
Das seit August 2016 bestehende Team der U7 hat die Freiluftsaison 2017 erfolgreich einläuten können. Dabei ist das Ergebnis von 15:2 nur Nebensache.
Unsere Jungs haben eindrucksvoll zeigen können das in nur kurzer Zeit viele Fortschritte erzielt werden können. Mittlerweile sind sogar schon sehr schöne Spielzüge zu erkennen. Das Haufenprinzip wird immer mehr abgelegt. Das führte auch dazu das wir von Anfang an einen Tick besser in das Spiel gefunden haben. Das wir endlich auch mal den Erfolg ernten konnten war nur eine frage der Zeit.
An erster Stelle steht natürlich weiterhin der Spaß egal wie das Ergebnis am Ende aussieht.
Wir Trainer sind sehr stolz auf unsere Jungs und freuen uns schon auf die sicher weiter gut verlaufende Saison.
Training wird wieder ab den 28.04.2017 jeden Freitag von 17:30 Uhr bis 18:30 Uhr sein.
Punktet der SVM weiter? SV Marienstein - SV Pölling (So, 15.00 Uhr) im Hofmühl-Sportpark
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Immer noch begeistert ist SVM-Trainer Stephan Zengerle von der "leidenschaftlichen und begeisternden Leistung", die seine Elf letztes Wochenende beim 0:5-Kantersieg beim FSV Bad Windsheim abrief und die den SVM in dieser Saison erstmalig auf einen Nichtabstiegsplatz vorrücken ließ. Zugleich richtete Zengerle im Laufe der Woche den Blick natürlich schon wieder auf den bevorstehenden Gegner: "Ich hoffe, dass wir am Sonntag an diese Leistung anknüpfen können. Dies wird auch erforderlich sein, denn mit dem SV Pölling erwarten wir einen kampfstarken Gegner, der uns alles abverlangen wird und mit Michael Knipfer über einen herausragenden Mittelfeldakteur verfügt. In der Verfassung vom letzten Wochenende dürfte in der Bezirksliga aber gegen jeden Gegner etwas möglich sein." Während für die Vorstädter im Abstiegskampf jeder Punkt zählt, können die fünftplatzierten Gäste am Sonntag befreit aufspielen. Mit zehn Punkte aus den letzten vier Spielen kann das Team aus dem Neumarkter Ortsteil eine respektable Bilanz aufweisen. Gegen Schlusslicht Henger SV hatte der SVP zuletzt beim 5:3-Sieg jedoch überraschend viele Probleme und verspielte in einem kuriosen Spiel einen zwischenzeitlichen 3:1-Vorsprung, um letztendlich doch noch den Sieg einzufahren. Im Hinspiel war es der von Zengerle erwähnte Knipfer (16 Saisontreffer), der dafür sorgte, dass der SVP nach einem 0:2-Rückstand doch noch einen Punkt rettete. 29 der 52 Pöllinger Saisontore erzielte er zusammen mit seinem Sturmkollegen Philipp Kunze. Sollte die Mariensteiner Offensive um Kapitän und Toptorjäger Andreas Knör (12 Treffer) zugleich die zuletzt gezeigte Form bestätigen können, dürfen die Zuschauer im Hofmühl-Sportpark (Anpfiff 15.00 Uhr) ein attraktives Spiel erwarten.
Zweite bleibt 2017 weiter sieglos - 1 : 2 in Nagelberg
Weiter ohne Sieg bleibt die Mariensteiner Zweite in diesem Jahr. beim Tabellenzweiten, FC Nagelberg, unterlag man mit 1 : 2.
Die Gastgeber waren über ihre schnellen Stürmer stets gefährlich, während der SVM in Tornähe zu harmlos agierte. So resulierte der 0 : 1 Rückstand aus einem eigenen Fehler im Spielaufbau und auch beim 0 : 2 schlief die SV - Defensive bei einem Freistoß. Der 1 : 2 Anschlußtreffer in der Schlußminute durch einen Fallrückzieher von Maik Peschel kam zu spät.
Am kommenden Sonntag ( 13:00 Uhr ) will die Zweite nun gegen den Tabellenfünfter, die SpVgg Wellheim / Konstein, einen neuen Versuch starten, den ersten Dreier 2017 zu holen.
SVM II: Julian Glauer - Wenzl - Tobias Fürsich, Julian Bittl, Sebastian Kammerer, Sebastian Weinast - Patrick Obele, Felix Hilpert, Stefan Kammerbauer, Matthias Schödl, Pascal Krieglmeier, Maik Peschel - Florian Jäckisch, Andreas Prommersberger, Peter Scheer
U17 startet mit Sieg in die Rückrunde
Endlich mal mit 13 Spielern an Bord - schon klappt es bei der U17. Das Heimspiel zum Auftakt der Rückrunde in der Kreisliga Neumarkt/Jura konnte die Herrmann/Breindl mit 2:1 gegen die JFG Rezattal gewinnen. Es war ein spannendes und hart umkämpftes Spiel, mit dem besseren Ausgang für die Marienstädter. Den Führungstreffer durch Jonas Ferstl aus der Anfangsphase des Spiels konnten die Gäste kurz nach der Halbzeit egalisieren, aber Simon Kundinger krönte einen herrlichen Angriff der SVM-U17 kurz vor Schluss mit dem viel umjubelten Siegtreffer - und schafften im Tabellenkeller den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz.
U19 holt dritten Sieg in Folge
Die von einer großen Verletztenmisere gebeutelte U19 schlägt sich nach der Winterpause dennoch mehr als achtbar: 3 Spiele, 3 Siege. Zwar ist fußballerisch noch nicht das Niveau der Vorrunde ereicht, aber wenigstens die Ergebnisse stimmen. Gegen den Tabellenletzten JFG Postbauer-Heng wurde das Heimspiel am vergangenen Samstag zwar nur knapp mit 3:2, dafür aber absolut verdient gewonnen (Torschützen: Pfaller, Kiermeyer, Glauer). Damit belegt die Vochezer-Truppe den 3. Tabellenplatz in der Kreisliga Neumarkt/Jura. Herzlichen Dank an dieser Stelle auch an die Jungs von der U17, die seit der Winterpause fleißig bei der U19 aushelfen.
Am kommenden Samstag (8. April, 15.30 Uhr, Abenberg) steht bereits das nächste Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn JFG Rezzattal an. Coach Vochezer hofft, dass der eine oder andere Verletzte in den Kader zurückkehrt.
Dank Kantersieg erstmalig über dem Strich: FSV Bad Windsheim - SV Marienstein 0:5 (0:1)
(jsl) Bad Windsheim FSV Bad Windsheim - SV Marienstein 0:5 (0:1) Mit einem 0:5-Kantersieg beim FSV Bad Windsheim setzte der SV Marienstein ein deutliches Ausrufezeichen im Bezirksliga-Abstiegskampf. Zur Belohnung stehen die Vorstädter erstmalig in dieser Saison über dem Strich. Da der TSV 1860 Weißenburg gestern beim FC Holzheim in der Nachspielzeit den Ausgleich kassierte, schob sich der SVM am TSV vorbei und verbesserte sich auf Rang 14. Während SVM-Trainer Stephan Zengerle in der Vorwoche noch die fehlende Aggressivität seiner Elf in der ersten Halbzeit bemängelt hatte, war sein Team am Samstag von Beginn an hellwach. Nach Balleroberungen im Mittelfeld wurden immer wieder gefährliche Angriffe über die schnellen Außenspieler Fabian Streller und Andreas Knör gefahren und auf diesem Weg fiel in der 18. Spielminute auch der Führungstreffer: Stephan Steib schickte Knör steil und dessen Querpass brauchte der aufgerückte Sebastian Heimisch nur noch einzuschieben. Kurz darauf hatte Streller nach Zuspiel von Ramazan Mazlum die Großchance zum 0:2, doch er jagte das Leder aus kurzer Distanz über die Querlatte. Nun kamen auch die Hausherren bei Standardsituationen zu ihren ersten Gelegenheiten: Nach einer Freistoßflanke verfehlte ein Kopfball nur knapp sein Ziel und auch ein direkter Freistoß kam dem Gehäuse von Gabriel Rehm gefährlich nahe. Auf Grund der Mariensteiner Spielanteile und weiterer Tormöglichkeiten waren die Hausherren mit dem Rückstand von 0:1 zur Halbzeit noch gut bedient. Auf Grund der mangelhaften Chancenverwertung kamen Erinnerungen an so manches Spiel der Hinserie hoch, doch diese Zweifel wurden direkt nach Wiederanpfiff umgehend beseitigt: Nach einem ungenau abgewehrten Eckball traf Kapitän Knör aus 16 Metern zum 0:2 und nach 53 Minuten erhöhte Streller nach einer schönen Kombination über Knör, Heimisch und Steib per Kopf auf 0:3. Die langen Bälle des FSV entschärfte die blau-weiße Defensive problemlos und auf der Gegenseite erspielte man sich Torchancen im Minutentakt. Eine davon nutzte Mazlum, als er nach Hereingabe von Streller traf. Den Schlusspunkt setzte abermals Knör, der 15 Minuten vor Spielende von Mazlum bedient wurde, den Torwart umkurvte und zum 0:5 abschloss.
Sa (16.00 Uhr): FSV Bad Windsheim - SV Marienstein
(jsl) Marienstein
Der SV Marienstein greift bereits zum ungewohnten Samstagstermin wieder in das Bezirksliga-Geschehen ein. Um 16.00 Uhr wird die Partie beim FSV Bad Windsheim angepfiffen. Nach dem 1:2 gegen den TSV Greding hofft SVM-Trainer Stephan Zengerle, dass seine Elf "wieder zu ihrem Spiel findet. Dann sollte auch auswärts etwas drin sein". An der Ausgangslage hat sich für die Blau-Weißen trotz der Heimniederlage zuletzt kaum etwas geändert, denn von den fünf letzten Teams der Tabelle konnte kein einziges dreifach punkten und so rangiert das Zengerle-Team weiterhin auf Rang 15 und somit auf dem ersten Abstiegsplatz. Der FSV Bad Windsheim katapultierte sich hingegen mit einem 0:2-Sieg bei Schlusslicht Henger SV um zwei Plätze nach oben auf Platz 11 und liegt damit vier Punkte vor dem SVM und kann mit einem Sieg weiter auf Distanz zu den Abstiegsrängen gehen. Da der SVM diese gerne erstmalig verlassen würde, ist mit einer umkämpften Partie zu rechnen, in der die Gäste von Beginn an hellwach sein und mit der nötigen Aggressivität zu Werke gehen müssen. Dabei hat man im blau-weißen Lager durchwegs gute Erinnerungen an den bevorstehenden Gegner: Im Hinspiel feierte man am 10. Spieltag mit 3:0 den ersten Saisonsieg. Seither nahm die Mariensteiner Elf eine tolle Entwicklung und schaffte den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze. Trainer Zengerle wird wohl auf Rick Walther und Paqual Krieglmeier verzichten müssen und auch hinter dem Einsatz von Stephan Steib steht noch ein Fragezeichen.
AH trainert ab Donnerstag 30.03.2017 wieder im Freien
Ab kommenden Donnerstag findet das AH Training wieder am Sportgelände des SV Marienstein statt.
Trainingsbeginn: 19:00 Uhr
Erste Niederlage 2017: SV Marienstein - TSV Greding 1:3 (0:1)
SV Marienstein - TSV Greding 1:3 (0:1)
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Mit 1:3 musste sich der SV Marienstein in der Bezirksliga Mittelfranken 2 dem TSV Greding geschlagen geben und kassierte nach zuletzt zwei Siegen wieder eine Niederlage. "In den ersten 45 Minuten fehlte es uns an Aggressivität und wir fanden entsprechend nicht zu unserem Spiel. Mit der Leistung nach der Pause bin ich zufrieden und wir hätten den einen Punkt natürlich gerne mitgenommen, doch insgesamt geht der Gredinger Sieg schon in Ordnung", befand SVM-Trainer Stephan Zengerle nach dem Spiel. Eine der wenigen Mariensteiner Kombinationen führte in der 10. Minute zu einem von einem Gredinger Abwehrspieler geblockten Schussversuch durch Rick Walther und Stephan Steib setzte den Nachschuss über das Tor. In der Folge übernahmen die Gäste das Kommando auf dem Rasen und kamen zu ersten Gelegenheiten: Alexander Sipl verpasste nach einem Eckstoß knapp und SVM-Torhüter Gabriel Rehm war bei einem Flachschuss von Thomas Uldschmidt auf dem Posten. Die Blau-Weißen konnten kaum für Entlastung sorgen und hatten Glück, als Bernhard Kerl einen sehenswerten Freistoß aus 22 Metern an die Latte setzte und Rehm den anschließenden Kopfball sicher hielt. In der 33. Minute ging der TSV dann verdient in Führung: Nach einem langen Abschlag geriet eine Faustabwehr von Rehm zu kurz, Daniel Schlupf zeigte Übersicht und bediente Kerl, der aus drei Metern einschob.
Nach dem Seitenwechsel zeigte der SVM ein anderes Gesicht: Nun hatte die Zengerle-Elf mehr Spielanteile und bestimmte das Spiel. Doch gegen die drittbeste Abwehr der Liga fand man kein Mittel und so waren es die Gäste, die bei Gegenangriffen das Spiel hätten vorzeitig entscheiden müssen. Zunächst scheiterte Christoph Biedermann aus drei Metern an Rehm und auch Kerl scheiterte nach Querpass von Schlupf aus der Nahdistanz am glänzend reagierenden Rehm. So kamen die Vorstädter 10 Minuten vor Spielende nochmals zurück ins Spiel. Eine mit Effet getretene Freistoßflanke von Kapitän Andreas Knör sorgte für Verwirrung im Gredinger Strafraum und Steib netzte aus fünf Metern per Aufsetzer ein. Doch nur drei Minuten später hatten die Mittelfranken die passende Antwort parat: Nach einem Missverständnis in der SVM-Defensive staubte Kerl zum 1:2 ab. In der Schlussminute sorgte der eingewechselte Fabian Koller gegen die aufgerückten Mariensteiner mit dem 1:3 für den Schlusspunkt.
SVM weiter auf Punktejagd: SV Marienstein - TSV Greding (So. 15.00 Uhr)
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Die maximale Ausbeute von sechs Punkten aus zwei Partien steht für den SV Marienstein nach der Winterpause auf der Habenseite. Das Blatt scheint sich im Kalenderjahr 2017 für die Vorstädter gewendet zu haben, wie das etwas glückliche 0:1 beim SV Mosbach vom vergangenen Wochenende beweist. "Dort haben wir endlich einmal ein nicht so gutes Spiel gewonnen. In der bisherigen Saison waren wir oft das überlegene Team mit den besseren Torchancen und mussten meist dennoch dem Gegner die Punkte überlassen", befindet SVM-Trainer Stephan Zengerle. Dies trifft auch auf das Hinspiel beim TSV Greding zu, das mit 2:0 endete. Eben jener TSV ist am Sonntag ab 15.00 Uhr im Hofmühl-Sportpark zu Gast und kann als Tabellensiebter befreit aufspielen. Gegen das neue Tabellenschlusslicht Henger SV hatte der TSV zuletzt beim 3:0 keine Probleme und zuvor musste man sich beim Spitzenteam TuS Feuchtwangen nur knapp mit 1:0 geschlagen geben. Viel wird davon abhängen, ob die Blau-Weißen den Gredinger Abwehrriegel knacken können, denn nur die Landesligaaspiranten auf Aufkirchen und Feuchtwangen haben bislang weniger Gegentreffer kassiert. Zengerle geht gegen die "erfahrene und kompakte Gredinger Mannschaft" von einem schwierigen Spiel aus und wäre zufrieden, wenn sein Team nach den 90 Minuten 2017 "weiterhin ungeschlagen bleiben" würde. Im Idealfall winkt dann sogar der erstmalige Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz und diese Tatsache allein wird der Elf Anlass genug sein, erneut eine couragierte Leistung abzurufen.
Niederlage in Bieswang
Mit einer unnötigen 2 : 3 ( 0 : 2 ) Niederlage kehrte die Zweite Mannschaft´des SVM von ihrer Partie der A - Klasse Jura Süd aus Bieswang heim. Trotz optischer Überlegenheit in der ersten Spielhälfte lag man nach 2 eigenen Fehlern zur Halbzeit mit 0 : 2 in Rückstand. Doch schon zu Beginn des zweiten Spielabschnitts drückten die Balu Weißen auf´s Tempo und kamen durch Treffer von Maik Peschel und Stefan Kammerbauer zum 2 : 2 Ausgleich. Doch 3 Minuten vor Spielede leistete sich die SVM Defensive erneut einen Blackout und kassierte völlig unnötig den Gegentreffer zum 2 : 3.
SVM 2: Julian Glauer Wenzl - Sebastian Weinast, Tobias Fürsich, Patrick Obele, Felix Hilpert, Peter Scheer, Karl Eckerle, Stefan Kammerbauer, Maik Peschel, Andreas Prommersberger, David Wenzl; ab 46. Florian Jäckisch und Bernhard Pfaller
Zweites Spiel, zweiter Sieg in 2017: SV Mosbach - SV Marienstein 0:1 (0:0)
(jsl) Mosbach
SV Mosbach - SV Marienstein 0:1 (0:0)
Nach dem 4:3-Heimerfolg über den SV Ornbau legte der SV Marienstein gestern prompt nach und gewann mit 0:1 beim SV Mosbach. Durch den zweiten Auswärtssieg der Saison machten die Blau-Weißen einen gehörigen Satz in der Tabelle: Mit der TSG Roth, dem BSV Woffenbach und dem Henger SV ließ man drei direkte Konkurrenten hinter sich, gab die rote Laterne ab und verbesserte sich von Rang 18 auf 15. Im Vergleich zur Vorwoche nahm SVM-Trainer Stephan Zengerle zwei Änderungen vor: Der wieder genesene Viktor Stoll ersetzte Jonas Hiller in der Viererkette und Rick Walther stand für den beruflich verhinderten Stephan Steib in der Startformation. Nach einer von beiden Seiten verhaltenen Anfangsphase hatten die Hausherren die erste Gelegenheit des Spiels: Nach einem Einwurf stimmt die Abstimmung in der Mariensteiner Hintermannschaft nicht und der Mosbacher Abschluss ging knapp am rechten Pfosten vorbei. In der 17. Minute atmeten die Vorstädter auf, als Marcus Baumann einen Freistoß aus 18 Metern knapp über die Querlatte setzte. In einer auf beiden Seiten chancenarmen ersten Halbzeit agierten die Gäste aus einer kompakten Abwehr heraus und versuchten es immer wieder mit langen Bällen. Nach einem dieser weiten Zuspiele kam Rick Walther zum Abschluss und verbuchte die beste Mariensteiner Gelegenheit. Im zweiten Durchgang ging die Zengerle-Elf giftiger zu Werke und erkämpfte sich folglich viele zweite Bälle. In der 63. Spielminute segelte ein Freistoß in den Mosbacher Strafraum, den die Hintermannschaft nicht entscheidend klären konnte und nach einem Kopfballabpraller war Walther zur Stelle und markierte aus 7 Metern das 0:1. Bitter für den SVM-Angreifer: Bei der Aktion rauschte er mit dem Mosbacher Torhüter Daniel Hessler zusammen und musste verletzt vom Platz. In der Folge versuchten die Gäste die Heimmannschaft vom eigenen Tor fernzuhalten, was weitgehend gelang. In der 89. Spielminute kam Baumann nochmals zum Abschluss, doch Gabriel Rehm, der auch ansonsten ein sicherer Rückhalt gewesen war, hielt per toller Parade die drei Punkte fest.
SVM will nachlegen: SV Mosbach - SV Marienstein (Sonntag, 15.00 Uhr)
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Zum ersten Auswärtsspiel im neuen Kalenderjahr tritt der SV Marienstein am Sonntag (15.00 Uhr) beim SV Mosbach an. Wenn es nach dem Willen der Blau-Weißen geht, dürfen nach dem Heimerfolg vom letzten Wochenende gleich weitere Punkte auf das eigene Konto wandern. Die Hausherren rangieren mit Rang 8 im Mittelfeld der Tabelle und starteten letzten Sonntag mit einem aus SVM-Sicht erfreulichen Sieg in das neue Kalenderjahr. Bei Kellerkind Henger SV behielten sie mit 1:2 die Oberhand. Dabei zeigte sich der Mosbacher Top-Torjäger Marcus Baumann (14 Treffer) schon wieder in blendender Form und markierte beide Treffer. Viel wird am Sonntag davon abhängen, wie die SVM-Defensive ihn und seinen Sturmkollegen Manuel Beck (11 Treffer) in den Griff bekommt. Gegen den SV Ornbau zeigte sie sich mit Ausnahme einer Schwächephase in der zweiten Hälfte, die prompt mit zwei Gegentreffern bestraft wurde, sattelfest. Und auch in der Offensive scheint endgültig der Knoten geplatzt zu sein, was Ramazan Mazlum mit seinem Dreierpack eindrucksvoll unter Beweis stellte. Auf den engagierten, aber im Abschluss glücklosen Stephan Steib wird SVM-Trainer Stephan Zengerle am Sonntag beruflich verzichten müssen. Dafür steht Rick Walther wieder zur Verfügung. Ob Co-Trainer Viktor Stoll wieder zum Einsatz kommen kann, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden. Zengerle fährt jedenfalls optimistisch in den Feuchtwangener Ortsteil: "Wir sind momentan gut darin beraten, nur von Spiel zu Spiel zu denken. Im Hinspiel reichte den Mosbachern eine starke erste Hälfte zum Sieg. Angesichts unserer derzeitigen Verfassung gehe ich davon aus, dass dies nicht noch einmal der Fall sein wird. Wir rechnen uns dort durchaus einen oder drei Zähler aus."